masturbation impossible

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abteilung fressführerschein

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abteilung wähl dich doch selbst!

Wie erst heute bekannt wurde, gelangte der streng geheime Europawahlzettel des Langzeitarbeitslosen Ulysses B. ins Internet. Der um sein Wahlgeheimnis Betrogene ist noch immer fassungslos: „Ich hatte lediglich meinen Stimmzettel zu Dokumentationszwecken für die Wahlbeobachter bei flickr hochgeladen. Wie sollte ich ahnen das auch andere das Internet nutzen und ohne mein Einverständnis mein Material weiterverbreiten. Ich wollte doch nicht gleich von mir auf andere schliessen.“ Sensationsgeile Mediengeier wie der BrummKreisel stürzten sich natürlich sofort auf die brisanten Bilder und veröffentlichten sie, ohne auch nur einmal an das Opfer zu denken. „Es ist traurig und erschreckend, wie weit manch einer heutzutage geht, um Klicks zu generieren. Ich erwäge ernsthaft in rechtliche Schritte zu treten.“

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Dabei sollte man doch grade von einem Qualitäts-Blog wie dem BrummKreisel erwarten können, das er sich dieser Tage fundiert recherchierte Spässe auf Kosten der Parteien auf den Webspace wuchtet. Dann hat „man“ allerdings wohl bisher noch nie den BrummKreisel gelesen, wenn man das Wort „lesen“ hier überhaupt ironiefrei verwenden kann. Unser Anspruch war nie fein säuberlich rausfiletierte, hochgeistig-humorvoll verpackte Inhaltskritik, sondern plumpes Draufknüppeln auf bei RTL2-News und Bäcker aufgeschnappte Nichtigkeiten. Wir wollen ihr ungesundes Interesse an Politik schliesslich nicht auch noch positiv bestärken, sie Bücherwurm. Ich bzw. wir wüssten auch nicht was so lustig daran sein sollte, auf Kosten der mitleiderregenden Kreaturen der deutschen Parteienlandschaft Witze zu machen. Weshalb wir auch aufs Schärfste diese ganzen überflüssigen „Die Sesselfurzer in Brüssel wolln sich mal wieder fürn paar Jahre ihre Diäten erschleichen“-Gags verurteilen. Wenn überhaupt zitieren wir nur verantwortungsvoll und wahrheitsgemäss wertvolle Einzelmeinungen, wie beispielsweise die des SPD-Altmeisters Müntefering: „Die Konservativen setzen darauf, dass die Mitte und die Linke keine Koalitionen bilden können. Auf Dauer habe ich darauf keine Lust.“ Das ist doch wohl unterhaltsam genug, oder? Und nicht vergessen am Sonntag nicht zur Wahl zu gehen, Wahlbeteiligungen im einstelligen Bereich können wir nur gemeinsam erreichen!

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abteilung Tumor ist, wenn man immer lacht

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abteilung Eine Gewaltverherrlichung findet nicht statt

Amokläufer in spe wetzen schon mal die Messer, die neuste ultrabrutale Tötungssimulation aus dem Hause ID schockt mit einem derart extremen Realismus in Sachen Dialekt, das selbst abgebrühtesten Gorehounds die Müslipampe aus dem Mund tropfen dürfte. In „Return To Castle Beckstein“ steuert der Spieler einen bayrischen Politcharakter, der nach seiner Gefangennahme durch die CSU den örtlichen Gamesshop in eine blutige Beschlagnahmungsliste verwandelt. Seiner heiligen Mission zur Rettung der deutschen Jugend stellen sich grimmige Nerds mit fahlen Gesichtern entgegen, die versuchen ihn mit aufgeklärter Logik und Vernunft zu stoppen. Aber „Gruesome Günther“ lässt sich auf seinem Weg nicht beirren und gibt seinen Gegner konservative Wertvorstellungen zu schmecken das es nur so raucht.

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Wer allerdings eine schlüssige Hintergrundgeschichte erwartet, die ein Motiv für den stundenlangen sinnlosen Machtmissbrauch liefert, wird enttäuscht. „Return To Castle Beckstein“ ist ein typischer Hirn-aus-und-losargumentieren-Slasher. Wer das mag oder aus seinem Job im Bundestag eh nix anderes gewohnt ist, wird aber hervorragend unterhalten. Wenn allerdings nach rund 10 Stunden einseitigem Populismusgemetzel das Verbotsverfahren für Killerspiele über den Bildschirm flimmert, hätte man sich schon etwas mehr Tiefe und Dialogbereitschaft gewünscht. Lediglich das Einsammeln von versteckten Studien zur Auswirkung von Computergewalt verspricht etwas Langzeitmotivation. Trotz der exzessiven Dogmatikdarstellung und bayrischer Sprachausgabe vergab die USK eine Freigabe ohne Altersbeschränkung, hauptsächlich aufgrund der vorbildlichen moralischen Grundstimmung des Spiels. Wer nach einem Lückenfüller bis zum nächsten grossen Amoklauf sucht, kann bedenkenlos zugreifen!

abteilung neues aus bizarroworld

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Nach Eminems flammender Wutrede gegen Homophobie im Hiphop beim deutschen Fernsehpreis nun der nächste Eklat: Bei den MTV Video Music Awards sprang Thomas Gottschalk Marcel Reich-Ranicki mit dem nackten Arsch ins Gesicht. Angeblich aus Protest gegen dessen latent UnterschichtenTV-feindlichen Texte. Reich-Ranicki verliess daraufhin pöbelnd den Saal. Jetzt kam raus – Es war alles abgesprochen. Wieder mal mehr Schein als Sein!

abteilung take the bitter reality with some sweets

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abteilung leg deine Schokoladenseite auf die schiene der Geschichte

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Immer wenn ich diese streng nach Protokoll produzierten Bilder sehe, auf denen wieder einmal ein ausländischer Würdenträger durch die Örtlichkeiten der deutschen Schande dirigiert wird, komm ich nicht umhin zu denken: „Das war schon alles schlimm und so, aber immerhin gibts jetzt ein paar Sehens-würdigkeiten mehr in Deutschland.“ Klingt furchtbar, und das ist es natürlich auch, aber sowas schiesst mir halt durch den Kopf wenn ich diese, auch sonst nur auf Inszenierung gestriegelten Gestalten betont betroffen durch die Stätten des Schreckens spazieren sehe. Dort, wo das industriell durchrationalisierte Morden für die Nachwelt konserviert wird, wider dem Vergessen. Entschuldigt meine Skepsis, aber können die für ihre PR-wirksamen Fotosessions nicht ins Studio gehen? Jede noch so aufrichtige Anteilnahme und Betroffenheit wird doch in Zweifel gezogen, wenn sie von zig Fotografen zu Tode dokumentiert wird. Ich frage mich ohnehin was die Presse noch gross beim x-ten Buchenwaldflanieren der Politprominenz erwartet? Glauben die denn das Frau Merkel sich nackig macht und gackernd durchs Areal läuft? Aber es muss wohl auch das ewig gleiche Ritual wieder und wieder dokumentiert werden, wie es scheint. Die ewig gleichen, vorgestanzten Worthülsen von Erinnerung und Scham auf die Vergangenheit gepudert werden. Versteht mich nicht falsch, ich bin keiner dieser „Schlussstrich“-Forderer. Diese Verbrechen sollten der ganzen Menschheit eine Mahnung sein. Jedoch, wird mit einem immer gleichen, routinierten Abspulen dieser automatisierten Erinnerungsprozedur seitens Medien und Politik nicht ein ganz und gar falscher Aspekt dieser Gräuel konserviert?

abteilung snake eyes

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abteilung hammwa nich, kriegnwa och nich mehr rein!

Microsoft startete vor kurzem unter viel Getöse die Beta seiner neuen Suchmaschine „Bing“, um Google und Co. ein Stück des Nutzeranalysierungs-kuchen aus den Rippen zu schneiden. Aber noch bevor die millionenschwere Werbekeule auf uns niederknüppeln konnte, ist „Bing“ bereits in aller Munde. Denn „Bing“ kommt mit einem revolutionären Feature daher, das bisher nur in hochtechnokratisierten Ländern wie China, Nordkorea oder Deutschland zur Anwendung kam. Ein vorinstallierter Filter, der den Nutzer ungefragt von ausgewählten Inhalten fernhalten soll. Sexuelle in diesem Fall. Was natürlich die Frage aufwirft, wofür man für die 10-20 Seiten ohne sexuellen Inhalt überhaupt noch eine Suchmaschine braucht? Investigativ wie der BrummKreisel nun mal ist, haben wir uns das mal näher angesehen. Und in unserem Bestreben, die degenerierte Gesellschaft mit ihren eigenen Waffen zu zerstören, machten wir uns auf die beschwerliche Suche nach einer schmutzigen „sex bombe“:

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Ach ja, stimmt: „sexbombe“ Natürlich, wie dumm von mir..

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Hmm, das ist jetzt natürlich blöd. Denn selbstverständlich haben wir absichtlich nach sexuell eindeutigen Inhalten gesucht, du Doof! Ich glaub da ist psychologisches Geschick gefragt:

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Na bitte, es geht doch! Also alles nur halb so wild mit der Zensurpanik! So wird aus „Bing“ jedenfalls keine Wunderwaffe für besorgte Jugendschützer. Vorerst kann die Internetgemeinde also fröhlich weiterwichsen, bis das ganze Rückenmark in Taschentüchern verpackt im Papierkorb liegt. War vermutlich alles nur ein billiger Werbeschachzug, der Idioten wie mich zum stundenlangen „bingen“ von sexuellen Begriffen nötigen sollte. Diese dämlichen Nerds fallen aber auch auf alles rein!

abteilung trendhure

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Es scheint ja in letzter Zeit wieder unheimlich chic zu sein, Verkehrszeichen mit IRRE komischen Eigeninterpretationen zu versehen. Nach der Titanic, dem Postillon und der Kreidezeit will natürlich auch der BrummKreisel dem Gruppendruck nachgeben und erlaubt sich etwas Spiesserhumor vom Feinsten. Muahahahaha – bzw. son Scheiss!

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