Schöne Neue Welt

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Die ultimative Fun Application der vergangenen Woche ruft mal wieder zu den Waffen und Fantastilliarden von Phantasiefreunden freuen sich mit mir und meinesgleichen auf neue Enthüllungsvoyeurismen aus den Kellern des humanistischen Geisteslebens *bo-ing genau* ”Schöne neue Welt – unsre Feinde sind wir selbst..” Sangen einst die Böhsen Onkelz, und ich kann zwar nur für mich selbst sprechen, aber irgendwo hamse da schon auf nem wahren Kern rumgekaut. Denn bevor man sich mit dem motorisch anspruchsvollem Rumfingern im eigenen Antlitz überfordert, stochert man mit seinen ungewaschenen Fingern lieber im Dreck der “Anderen” und ekelt sich am Gestank der Aussenwelt satt, damit man vom Odor der eigenen moralischen Verwesung nicht kotzen muss. Und es ist verständlich, weil doch ach so menschlich. So tackern wir uns eifrig echauffiert „Zensursula“ & „Wolle Safety“ aufs Feindradar und freuen uns, wieder einen der Repräsentanten des Systems, das wir doch alle mittragen, für unsre Sünden auf dem neumedialen Altar ausweiden zu können. Damit wir uns angewidert einen auf deren Wahnsinn wichsen können, wenn wir mal wieder unsere neurale Notdurft ins soziale Netzwerk entsorgen oder unsere erotischen Interessen in die Suchmaschinen streuen wie Körner in die Hühnerschar. Wollen wir ihnen wirklich vorwerfen, das sie es gierig aufpicken? In einer Marktwirtschaft?

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Immerhin, diese riesige Spielwiese für unser Second Life finanziert sich grösstenteils dadurch, das PR-Frettchen glauben, mit aufs persönliche Interessenprofil zugeschnittenen, entnervend plärrenden Pop-Ups Käufer generieren  zu können. Und da fürchten wir uns vor der Vorratsdaten-speicherung? Wo doch bereits in diesem Moment unsere Daten von profitorientierten Unternehmen gesammelt, archiviert und an den Meistbietenden verscheuert werden? Aber wir wollen nun mal grenzenlose Freiheit und trotzdem lückenlose Sicherheit für unsere Daten. Dabei haben wir nicht mal die Kraft für eins von beiden. Drum lasst die modernen Gladiatoren ruhig weiter im Kolloseum der öffentlichen Aufmerksamkeit zu unsrer Unterhaltung und Ablenkung um ihre Reputation kämpfen, bis wir den Daumen nach unten recken, um ihn uns anschliessend wieder in den After zu schieben und den ewigen Cäsar Turbokapitalismus bis zum nächsten Schaukampf hochzujubeln. Die Todgeweihten grüssen dich! Wie leicht lässt ein lecker aufbereiteter Skandal das Volksempfinden in der Blogospähre wie im Fieberwahn krakelen, bis die leise Stimme der Vernunft an Heiserkeit erstickt. Treibt die Säue durchs Dorf und werft ihnen die Perlen zu Füssen. Warum sonst halten wir, ja WIR, uns denn diese Pappkameraden in den Parlamenten? Weil sie die kompetentesten sind, die wir kriegen können um unser Gemeinwohl zu verwalten? Bitte, deren einziger Zweck ist es doch bei Missernten geopfert zu werden, mit finanzieller Abfindung versteht sich, wir sind ja alle Humanisten und so. Sie sind die Blitzableiter für unsere Frustrationen, die allen Groll von der Systemfrage abwenden sollen. Denn merket auf: Der Markt wirds schon richten, es krankt lediglich bisweilen ein wenig am Personal. Aber auf die Idee, mal zu fragen warum eben dieser Markt nur solche Gestalten aus seinen Elitedärmen kackt, kommt natürlich mal wieder keiner.

(verhaltene) FREUNDSCHAFT!

abteilung emokratie ante portas

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abteilung better for everyone
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Alle Macht der Diktatur – freie Meinung stört doch nur
Denn des Volkes einzger Zweck – ist zu fressen jeden Dreck
den wir freundlich ihm servieren – und dann dafür abkassiern
Foltern, Vierteiln, gleich welch Qualen – jeder darf sie selbst bezahlen
Schön ist sie, die neue Welt – wenn man nur die Schnauze hält
Und die Moral dieses Gedichts – gehorche, dann passiert dir nichts

abteilung wahlkampf versus wirklichkeit

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abteilung wenn ein grinsen töten könnte

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(Der symphatische Soziopath und sein letzter Snack)

Dieter Althaus – Ministerpräsident, Gebirgsjäger, Menschenfreund und kaltgepresster Katholik aus bester Lage hat nach seiner fordernden Schlemmerreise durch Österreich und trotz des anstrengenden Wahlkampfs Zeit gefunden, dem BrummKreisel bei seiner Positivberichterstattung über seine Person behilflich zu sein. Wir liessen es uns bei dieser Gelegenheit natürlich nicht nehmen, mal kritisch zu hinterfragen warum er denn nun der geilste Macker auf Gottes grünem Acker ist?

BK: Schönen guten Dienstag, altes Haus, halten wir uns nicht lange mit freundschaftlichem Geplänkel auf und gehen es gleich knallhart-investigativ an. Stimmt es eigentlich, das all jene die nicht für sie stimmen schwule Kommunistennazis sind?

DA: Nun, und lassen sie mich das einmal in aller Deutlichkeit sagen, es gibt ja hier und da vieles, das vielen vielversprechend genug erscheint um vielerlei zu versprechen.

BK: Sie sagen es, ihre Politik ist ja gekennzeichnet von göttlichem Irgendwas und sonstigem Heil, warum treten ihre politischen Gegner überhaupt noch an, statt weiterhin in satanischen Ritualen Kleinkinder zu köpfen?

DA: Der Anschein des demokratischen Wettbewerbs muss schliesslich gewahrt werden. Ich zitiere bei solchen Gelegenheiten immer gern Konrad Adenauer, der sagte: “Gussie, setz schon mal den Kaffee auf, ich geh Kacken.”

BK: Was sie so für Leute kennen, grossartig! Reden wir mal über ihre Familie. vorbildlich konservative Publicity-Bagage, nehmen wir an?

DA: Ja nun, irgendwo zuhause hab ich wohl noch eine Frau rumzustehen, müsst ich mal nachschauen. Aber für Wahlkampfauftritte wird mir natürlich eine fotogene Vorzeigefamilie zusammengecasted. Es gibt schliesslich genug arbeitsloses Gesindel bei uns im Osten, das nach etwas maskenbildnerischer Aufarbeitung ganz ansehnlich ist.

BK: Wo wir grad über den Pöbel tratschen, stimmt es eigentlich das die Menschen ihres Landes sie wie einen Gott verehren, und weil ja, warum eigentlich nicht?

DA: Die Menschen sind natürlich im Grunde alle gleich, brauchen aber auch etwas von diesen kleinen Dingen, die das Leben erst erträglich machen und, wenn ich so darüber nachdenke, ist ja genau das der Grund, warum es in unserem schönen Land nun mal so zugeht wie sie sagten.

BK: Als ausgewiesener Grossmeister der Rhetorik ist es ihnen natürlich ein Leichtes, einen unbedarften Interviewer um den kleinen Finger zu verführen. Ich frage mal ganz unverblümt: Wollen sie mich heiraten?

DA: Selbstverständlich ist die SPD ein unbedeutendes Überbleibsel aus der NS-Zeit, aber als Gentleman werfe ich ihr das nicht vor. Mein Wahlkampf bleibt sauber! Naja, bis auf diesen einen Neger da.

BK: Sprechen wir einmal über ihren Roadkill in Österreich. Ist es wahr, das ihnen für das Umnieten dieser Slowakin das große silberne Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich verliehen wurde? bzw.!

DA: Wie zu erwarten war, bin ich aus diesem lustigen Vorfall gestärkt hervorgegangen. Aber als fairer Sportsmann glaube ich, das sich auch meine Gegnerin ein wenig Anerkennung verdient hat, schon allein für den Mut sich mir in den Weg zu stellen. Wussten sie eigentlich, das ich auch Commander der französischen Ehrenlegion bin und jeden Abend vorm Zubettgehen dafür bete das morgen die Sonne scheint?

BK: Das ist ja fast schon faszinierend, ähhm, haben sie eigentlich auch Hobbys? Und wie finden sie überhaupt diese Megan Fox? Geile Schnitte, oder was? Sie müssen entschuldigen, aber ich kann die weiteren Fragen, die mir ihr Pressesprecher hat zukommen lassen, nicht mehr lesen.

DA: Das ist auch überhaupt kein Problem, denn zufällig ist es meine heimliche Leidenschaft, mich mit mir selbst zu unterhalten. Oder “mit Gott sprechen”, wie meine Untertanen das nennen.

DA: Mensch Dieter, gut siehst du aus. Fit, vital und mit vollem Elan zurück auf der politischen Bühne. Wie machst du das nur?

DA: Ein Geheimnis meines Erfolges bei Wählern und willigen Weibern gleichermassen ist mein überdimensionierter Riesenlümmel, wie ich mein Ego scherzhaft nenne. Aber auch Gottvertrauen und tägliches Schmoren im eigenen Saft geben mir die Ausdauer und Beweglichkeit auch an kritischen Tagen.

DA: Toll, du bist schon so ein echter Hallodri. Wie geht es eigentlich mit dem Lachmuskeltraining voran?

DA: Sehr gut, ich schaffe es mittlerweile schon fast menschliche Emotionen rudimentär zu imitieren. An das symphatische Lächeln des Papstes komme ich natürlich noch nicht ran, aber ich arbeite hart an mir und schreie mich auch manchmal an wenn es nicht so “flutscht”.

DA: Autsch! Du bist ja auch ein sehr sensibler Typ: Tierlieb, pflanzenemphatisch, lufttolerant und du züchtest Kinder in Freilandhaltung. Wie findest du bei all der Demokratie in deinem Beruf noch Zeit deine Frau mit dem Mund zu verwöhnen?

DA: Ach, für einen kleinen Vortrag über die physikalischen Gesetzmässigkeiten bei einer Hangabfahrt findet sich immer Zeit. Zur Not greife ich auf praktische Veranschaulichung zurück.

DA: Schon allein die Vorstellung daran lässt mich wonnevoll grunzen, aber reden wir mal ein wenig über dich.

BK: Entschuldigung, ich unterbreche sie ja nur ungern bei ihrem spannenden Monolog, aber unsere Leser sind nicht unbedingt die ausdauerndsten Welchen. Zuviel Text können wir ihnen leider nicht zumuten, selbst wenn uns ihre Public Relation am Herzen liegt. Wir danken ihnen für was auch immer und wünschen ihnen viel Erfolg bei zukünftigen Kills.

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(Unter Berücksichtigung gewisser Persönlichkeitsrechte gewisser Personen veröffentlichen wir spasseshalber eine Gegendarstellung des vorangegangenen Textes: Dieses “Interview” ist natürlich völlig fiktiv und jedwede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufälliger Natur. Die geschmacklose Fotomontage zeigt zwar den thüringischen Ministerpräsidenten, das ist jedoch lediglich eine witzige Verwechselung. Darüber hinaus behaupten wir einfach mal: Dieter Althaus ist weder selbstverliebt, grössenwahnsinnig oder ein langweiliger Spiesser ohne Emotionen, noch ist er soziophatisch veranlagt, bezeichnet politische Gegner als “schwule Kommunistennazis” oder Parteifreunde als “Neger”. Auch ist er selbstverständlich kein, ich wiederhole, KEIN Kannibale und hat nie eine slowakische Skifahrerin “gekillt” und dafür einen Orden erhalten. Wir möchten sie darauf hinweisen, das dieser Text weder die Meinung des BrummKreisels noch die von Dieter Jonas aus Buxtehude widerspiegelt. Eine derart geschmacklose Grenzverletzung als Satire zu bezeichnen ist durch nichts zu entschuldigen. Wir möchten etwaige JU-Eiferer dennoch bitten von einer Klage abzusehen, in der nächsten Ausgabe werden wir dann auch extra-doll die Sozis verarschen, grosses Indianerehrenwort.)

abteilung i saw that cumming
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abteilung aufpassen, deutschland!

Bundestagswahl `09, oder wie es Michael Schumacher nennen würde: “..das ist kein Thema, mit dem ich mich momentan befasse.” BrummKreisel stellt ihnen die verkapptesten Kaspertruppen vor, damit es nachher nicht wieder heisst: Verhältniswahlrecht? -Noch nie was von gehört, und jetzt das Wetter mit Jörg Kachelmann!

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(Der BrummKreisel ist verpflichtet sich über demokratische Grundsätze lustig zu machen. Für den Inhalt ist im Grunde ausschliesslich das Hochdruckgebiet “Irene” verantwortlich.)

abteilung mixed sickles

Thüringens Steilhanghasadeur Dieter Althaus (von dem wir im übrigen noch nie zuvor gehört haben) kurbelt seinen Wahlkampf mit der Forderung nach einer Abschaffung des Solidaritätszuschlags an. Allerdings will der fröhliche Zwangsgrinser zumindest in seiner Wahlkampagne noch den Solidaritäts-zuschlag für den tragischen Skiunfall abgreifen.

Die völlig humorlose Spasspartei von Satirepanzer Sonneborn nimmt die Zulassungsverweigerung zur Bundestagswahl mit wenig Sportsgeist auf. Mit fingierten Massenselbstmord-Hotlines wollen Parteiaktivisten nun einen Blauhelmeinsatz erzwingen. Ein Sprecher liess verlautbaren das man sich, falls nicht umgehend alle “where`s my vote”-Shirts gekauft würden, gezwungen sehe Wahlleiter Egeler Isolationsfolklore zu unterstellen.

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Die deutsch-russische Freundschaft ist pünktlich zum Propagandamarathon der Bundestagswahl auf einem erfreulichen Höchststand. Merkel forderte die russische Regierung scherzhaft “Zur Aufklärung der Ermordungen tschetschenischer Journalistinnen” auf, worauf Medwedew feixend “Die guten Problemlösungen der Kanzlerin während der Wirtschaftskrise” lobte. Bei soviel intimer Albernheit scheint der Karrieresprung zu Gazprom auch für diese Kanzlerin sicher.

Wie bestellt rollen jetzt natürlich auch die Anschuldigungen der Steuerverschwendung durch die Parteien. Momentan geistern Geschichten über externe Gutachter durch den Medien. Hier mal ein kostenloses externes Gutachten von mir: Euer ganzer infantiler Haufen ist eine einzige Steuerverschwendung! Politiker sind doch Leute, die nicht das Zeug zum Sozialhilfeempfänger hatten und nun für ihr dummes Geschwätz bei Maischberger und Co. trotzdem noch besser bezahlt werden als die gleichen Artikulationszombies bei Britt.

Terrortoddler Torben hat immer noch Stubenarrest, unterschreiben sie bitte einschlägige Onlinepetitionen für seine Freilassung.

abteilung rechtsweg ausgeschlossen

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Da ja das launige Web 2.0 – Gesindel gern mal wie im Zwingerclub zum Mitmachen animiert werden will, dacht ich mir so es wäre eine tolle Idee, völlige vergilbte Konzepte zu nutzen um mit meinen hochverehrten Lesern mal in freundlichen Kontakt zu treten. Also löst diesen Scheiss da oben und schreibt mir gefälligst die richtige Antwort in die Comments, sonst komm ich nämlich mal vorbei und räum euch die Wohnung auf, das es raucht. Zu gewinnen gibt es selbstverständlich gar nix, aber ihr hässlichen Freaks habt ja auch nix verdient, und ähh viel Spass beim Knobeln, liebe Freunde.

abteilung houston, wir haben ein klischee

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