Angriff der Killerdemokraten

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Hei-Di-Ho herzallerliebste Humorgemeinde, der Bi-Ba-BrummKreisel ist wieder auf der Walz und wühlt sich wie ein wütendes Wildschwein durch den Morast des medialen Mainstreams! – Hussa!!! Halten sie die Halstabletten in Hab-Acht-Stellung, denn die heutige Ausgabe wird ihnen eine sinnliche Erfahrung der Verschmelzung von Würgreflex und Prusthusten ins motorische Gedächtnis ätzen, von der sie noch ihren Grossenkeln Diagramme zeichnen werden. Und dergestalt Erlerntes werden sie angesichts der anhaltenden Demokratie-verherrlichung dieser Tage sicher auch noch des Öfteren zur Anwendung bringen. Aber nichts zu danken, ich lebe um zu dienen. Und damit wären wir auch schon ganz geschmeidig ins politische Tagesgeschäft hinüber geschlittert. Der Wahlkampf wildert ja momentan mit voller Wucht im Populismusbrack des Stimmviehs nach inaktivierten Sympathiereflexen und ergiesst seine audiovisuelle Phrasen- & Fratzendiarrhö ungeniert in den öffentlichen Raum. Als bekennender Feind der parlamentarischen Demokratie fällt es mir natürlich grade jetzt besonders schwer, meine Mitmenschen nicht manisch lachend mit Messern zu massieren. Doch zum Glück für eben jene entweicht all der Hass durchs kreative Ventil in diesen bunten Blumenstrauss besoffener Bild- und Textbeiträge – nochmals Hussa!!! Vergessen sie also für einen Moment die schwerwiegende Entscheidung, welcher Partei sie für die ohnehin schon feststehende Apokalypse nach der Wahl ihre Seele verkaufen und lassen sie die Glotzerchen gelassen über unser grandiosen Grunderheiterungsprogramm gleiten, es soll ihr Schaden nicht sein. Und wer weiss, vielleicht singen ja auch sie demnächst “unser” Lied:

To stop this sick democracy
Here’s a fresh new way that’s trouble-free
It’s got Paul Anka’s guarantee…
(Guarantee void in Tennessee.)
Just don’t vote! Just don’t vote!
Just don’t vote! Just don’t vote!
Just don’t vote! Just don’t vote!

FREUNDSCHAFT!

abteilung thumbs ab!null

Wahlen in Afghanistan? Bomben, Terror, Tretminen und alles eingehüllt in einer Burka aus Korruption. So dachte man wohl hierzulande, aber Pustekuchen! Statt dessen mussten die um die Wahlbeteiligung besorgten Taliban sogar eine “Geh nicht hin”-Aktion nach deutschem Vorbild starten, um den demokratischen Prozess anzukurbeln. Jedem der nicht zur Wahl ging, schnitten sie den Daumen ab bzw. umgekehrt oder andersrum. Naja, der gute Wille zählt und immerhin haben sie ja noch eine Menge zu lernen, bis sie einen derart eingefahrenen Demokratiebetrieb wie den unsrigen ihr Eigen nennen können. Der erste Schnitt ist jedenfalls gemacht!

abteilung the flustones

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abteilung Galerie

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In unserer neusten Beitragsreihe wollen wir ihnen, dem grunzdummen Lesergesocks, einmal die modernen Künste näher bringen. Denn als Konsument des BrummKreisels haben sie etwas kulturelles Flächenbombardement sicher bitter nötig. Unser erstes Exponat trägt den Titel “Rat mal wer zum Essen kommt!” und stammt von dem leider recht unbekannten Künstler Holfried Kläbath. Es stellt eine Auftragsarbeit für Friede Springer dar, die mit diesem Gemälde den neuen Grossaktionär ihres Propagandaimperiums zu seinem 60. Geburtstag beschenkte. In der Deutung dieses Meisterwerkes fällt der geschulte Blick sofort auf das flammende Inferno, das die brennende Leidenschaft Ackermanns für das Wohl des einfachen Menschen von der Strasse gegenüber repräsentiert. Besonderes Augenmerk legte der Maler auch auf die Visualisierung der kleingeistigen Mundtotmach-Versuche neidfrustrierter Faulenzer. Ein mahnendes, ja aufrüttelndes Werk, das versucht der hässlichen Fratze der Pogromstimmung gegen Manager in Deutschland ein Bein in den Mund zu stellen. Wohl bekomm`s!

abteilung everybody´s somebody`s fool

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“Eine tote Kuh kann man nicht mehr melken.” Diese alte Bauernweisheit gilt zumindest für das Nutzvieh der Unterhaltungsindustrie schon lange nicht mehr. Vermutlich hat sie das auch nie, der jüngste Fall rund um das ewige “Kind des Pops” sei daher auch nur exemplarisch aufgrund seiner Aktualität gewählt. Während der Durchschnittsdoofi wohl allerhöchstens als Kadaverplastik bei von Hagen nach seinem Ableben noch etwas Aufmerksamkeit abgreifen kann, baut der kluge A&R seiner Kreativkuh schon zu Lebzeiten ein popkulturelles Mausoleum, das die Glanzzeiten des verreckten Kunstprodukts für seine trauernden Jünger bis in alle Ewigkeit konserviert. Und grade wenn das ersehnte Abnippeln nach Jahren eher magerer Melkmengen eintritt, läuft die Absaugpumpe wieder auf Hochtouren. Als könnte man die eh schon millionenfach gepressten Tonträger mit “seinem” Musikvermächtniss nicht jederzeit wieder und wieder neu auflegen, ramschen die “Fans” weltweit die Regale leer und vormals reduzierte Restposten stürmen die Charts. In einer wohligen Eruption aus Nostalgie und medial gestricktem Pathos erklimmt die Popularität der “Very Important Corpse” noch einmal zu letzten Lebzeiten unerreichte Höhen. Alles was je von, über oder mit Michael Jackson produziert wurde und nun wieder kommerziell verwertbar ist, wird unters Andenken heischende Publikum gefleddert, solange der Hype noch nicht wieder kalt ist. Der Film über sein Lebenswerk wird gekurbelt, der Themenpark steht ja zum Glück schon und seinem „Mörder“ wird der Show-Prozess gemacht. Wobei es mir schon etwas ungerecht vorkommt, das nun ausgerechnet jener Arzt, der in Jacksons letzen Jahren dessen Schmerzen gelindert hat, aufs Schafott geschickt werden soll statt all jener, die ihn jahrzehntelang gesichtschirugisch misshandelt und diese Schmerzen überhaupt erst verursacht haben. Und natürlich nagen sich auch schon die ersten Verschwörungstheorien über den obligatorisch getürkten Tod durch die Öffentlichkeit. Aber wer weiss, vielleicht hockt er ja wirklich mit Elvis, James Dean und Marylin in der Area 51 und spielt Minigolf auf der Mondlandungskulisse mit Curt Cobain. Über ihre Einkünfte trotz Untätigkeit dürften sie sich jedenfalls alle freuen.

abteilung lamakratie

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(Einer neuen Forsa-Umfrage zu Folge würden 99,96% der Wahlberechtigten das lustige Lama wählen, wenn morgen Gottesstaat wäre. Mit seiner Initiative „Make Me Godking“, da sind sich die hyperventilierenden Journalisten einig, könnte der sympathische Theokrat sogar den bisherigen Spitzenreiter Horst Schlämmer hinter sich lassen.)

abteilung aufpassen, deutschland!

Bundestagswahl `09, oder wie es Blumentopf nennen würden: “..du bist ´n Trottel..” BrummKreisel stellt ihnen die klapprigsten Koalitionskrüppel vor, damit es nachher nicht wieder heisst: Volker Kauder? -Noch nie was von gehört, und jetzt reden wir mal wieder über Kader Loth!

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(Der BrummKreisel ist verpflichtet sich über die widerliche Wahlmobilmachung lustig zu machen. Für den Inhalt ist im Grunde ausschliesslich mein Politikverdruss verantwortlich.)

abteilung mixed sickles

Bellevue-Bretzel Köhlerhorst mahnte jetzt auch mehr öffentliche Anerkennung für unsere fleckgetarnten Friedensstifter an. Mittlerweile bekommen die armen Frontschweine ja wirklich von überall her Belobigungsquerschläger in die Verteidigungslinien gefeuert. Doch ist es denn nicht Dank genug, wenn der geflaggte Zinksarg nach absolvierter Pflichterfüllung mit dem Tapferkeitskreuz geschmückt durch die Nachrichten getragen wird? Wahrhaftige Ehrung gibts doch immer erst posthum!

Da steht “everybodys bloody darling” Dieter Bohlen jetzt natürlich etwas dumm da, die FSF will dem charmanten Erniedrigungsfachmann in Zukunft sein “modern talking” verbieten. So soll er das gestörte Selbstbild der Kandidatenkapser bei DSDS nicht mehr unter Zuhilfenahme von Fäkalsprache, Tiervergleichen oder dem Lustigmachen über Aussehen und Schwächen zurück in die Realität prügeln dürfen. Irgendwie scheint die freiwillige Selbstkontrolle das Unterhaltungskonzept dieser Show wohl nicht so ganz verstanden zu haben.

Ach, und sach ma Forbes, bei deiner Infotainmentselektion der mächtigsten Frauen der Welt, wie siehts denn da mit dem Geschlechtstest aus? Ich will ja niemanden anschwärzen, aber diese Merkel kommt irgendwie immer voll schwul rüber, bitte schnellstmöglich nachprüfen!

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Japp, Torben muss noch immer in seinem Zimmer hocken und kann nur in Gedanken seine Untertanen knechten. Die abartige demokratische Rechtssprechung seiner Eltern schreckt nicht einmal vor den Kleinsten zurück. Die unmenschliche Isolationsfolter muss endlich eine Ende haben! Ich rufe hiermit zu Sympathiegeiselnahmen und blutigen Bombenanschlägen auf, um unseren knuddeligen kleinen Gewaltherrscher endlich freizupressen.

Italiens regierender Nuttenkapser Berlusconi, der im übrigen einen lächerlich kleinen Penis hat und sich volluriniert, weil er sich seine homosexuelle Neigung zu transsexuellen Zuchtebern nicht eingestehen kann, will nun ausländische Medien wegen angeblicher Verleumdung verklagen. Was der abgebrochene Freizeitnazi mit den Arschhaarimplantaten auf der Platte sich davon verspricht, weiss wohl niemand so genau. Fest steht aber eins, der impotente Medienmonopolist mit der pockennarbigen Wichtelvisage sollte lieber mal Mundwasser benutzen, seine widerliche Rachengülle riecht man ja bis hier!

Und um allen Demokratiebegeisterten schon mal den Spass zu verderben: CDU/CSU wird die SPD vernichtend schlagen und mit der FPD ein Koalition bilden, um diese ganze Überwachungs- und Sozialabbausache zügig voranzutreiben. Tun sie bitte trotzdem überrascht!

abteilung emokratiereport 09

Demokratie, viel wird zurzeit mit dieser leeren Floskel Meinungsmache betrieben. Doch wie sieht sie wirklich aus, diese Demokratie, z.B. nach dem Aufstehen oder beim gemütlichen Bierchen am Stammtisch? Was denkt sie wenn grad keiner kuckt? Und putzt sie sich auch dreimal täglich den Arsch ab? BrummKreisel begibt sich in die Niederungen des Systems und zeigt ihnen unsere Gesellschaftsordnung, wie sie sie wohl noch nie erlebt haben! Nach “Hausfrauenreport” und “Parteien zur Bundestagswahl” nun das nächste Sittengemälde das die Republik erschüttern wird!

“Dagegen sieht Hostel aus wie der Abspann von Urmel aus dem Eis” (TVtoday)

“Aufwühlend, abschlaffend, krebserregend – ein verstörender Blick in die Abgründe des Buttergebäckbuisness” (der Spiegel)

“Morgen kommt der Weihnachtsmann” (BILD)
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Mir war mulmig zumute als ich durch eine schwere Holztür hinein in diese mir fremde Welt schritt, in den Hort jenes Grauens das ich bisher nur von Hörensagen und Maischberger kannte. Hier war sie also, die eitrige Brutstätte der Demokratie. Übelkeit und Schuppenflechte überkamen mich beim Anblick der faulenden Verwesung, in der dieses angeblich so fortschrittliche Gesellschaftsmodell vegetierte. Die Wände verschmiert mit Konsens, der Fussboden übersät mit leeren Versprechungen, die Luft geschwängert vom Gestank der freiheitlichen Bürgersouveränität. Und plötzlich, aus dem Abort des Volksempfindens stieg sie empor, jene pulsierende Meinungsvielfalt die unserem Staatsapparat die populistischen Flötentöne ins Ohr furzt.

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Natürlich sieht sie in diesem Rohzustand sonst niemand, in der Öffentlichkeit wahrt sie noch immer tapfer die Fassade von Selbstbestimmung, Freiheit und klümpchenfreier Sozialvorsorge für alle. Kommuniziert lediglich mit glattfrisierter und geschmacksneutraler Konsensstimme, um auch ja niemandem den Schlips in die Arschritze zu ziehen. Meist lässt sie ohnehin andere für sich sprechen, bevorzugt jene gesichtslosen Kreaturen die sich parasitär an ihrem aufgedunsenen Leib nähren. Politiker, Journalisten oder sonstige artikulations- und sinnbehinderte Exemplare menschlicher Gattung. Das gibt ihnen jenes Wichtelgefühl der Wichtigkeit und Relevanz, das sie auch ihrer psychologisch zu penetrierenden Zielgruppe ins Reflexzentrum rasieren sollen. Win-Win, bei dem am Ende alle unter den Schneebällen begraben werden.

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Denn noch immer hält sich in der Bevölkerung hartnäckig die Urban Legend, das man mit seiner Stimme die politische Ausrichtung der kommenden Regierung beeinflussen kann. Dabei haben unabhängige Untersuchungen längst bewiesen, das wirtschaftliche Sachzwänge und Sossenbinder das einzige sind was die kommende Agenda schnittfest macht. Wer also nicht über tausend gefährdete Arbeitsplätze oder Milliardenschulden verfügt, kann sich sein Mitbestimmungs-grinsen gleich wieder aus dem Gesicht wischen. Denn der Kern ist und bleibt ja doch was er schon immer war. Ganz gleich welches Fruchtfleisch man auch drüber stülpt, wachsen wird daraus doch immer nur das, was seit jeher über unseren Köpfen thront: Die schamlos ausgenutzte Angst des Individuums vor einem wahrhaftig selbstbestimmten Leben!

abteilung alles Einbildung

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