Meine Stimme zählt auch heute noch, ich hab dich nicht gewählt du Schmock!

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abteilung trendwende

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Rabumms und plumps und warte mal… Hier sollte jetzt eigentlich der übliche Blindtext zur just von euch Vollpfosten abgeleisteten Bumstachswahl stehen, um euren absurden Infotainmenthunger nach parapolitischer Plockwurst zu verköstigen. Doch und weil mich das im Grunde nicht mal hintenrum umtreibt, muss „Das Leser“ mal wieder unter dem wortgewordenen Wahnsinn meines Weltbilds leiden! Und vermutlich haben eh, wie von mir herbeiorakelt, die Wirtschaftsfaschisten die absolute Macht an sich gerissen und Westerwelle hat sich inzwischen längst als Kaiserin vereidigen lassen bzw. fliegt zum Endausscheid des Grand Prix nach, sagen wir einfach mal, Teheran. Aber wie bereits weiter oben erwähnt, vain intressierts?! Ich für meinen Teil wasche meine Hände im Säurebad der Unschuld und lache alle aus die zur Wahl gelatscht sind. HAHAHAHA *huströchelerstick* So, dann können wir ja jetzt auch alle endlich mal wieder normal werden und die wichtigen Dinge des Lebens zurück in den Fokus zerren: Sex, Drogen und Röcke hochrollen um zugekoksten Schlampen an der Votze rumzufingern. Ich hatte nämlich gestern auch die Wahl, zwischen dem endgültigen, alkoholbefeuerten Abschuss ins Komaland und dem kurzweiligen hormonbetriebenen Absturz ins Land des senkrechten Lächelns. Nach einem recht kurzen Sondierungsgespräch waren wir uns über die Eckpfeiler unserer Koalition einig (keine Familienpolitik, Schwerpunkt aufs Innere) und haben in intensiven Verhandlungen einen für beide Parteien befriedigenden Koituskompromiss erarbeiten können. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber wir würden uns wohl beide wieder wählen. in vier Jahren oder so. War auf jeden Fall besser, als das Hangover-Mandat das ich mir bei der Wahl der ersten Option eingehandelt hätte. Sicher, anfänglich hätte auch da die Euphorie Polka durch meinen Körper getanzt, aber spätestens wenn einem dann schwarz-gelb vor Augen wird, die Stimme versagt und man am nächsten Morgen in der proletarischen Gosse aufwacht… Na, aber was soll ich euch Urnenhuren da noch gross drüber erzählen?! In diesem Sinne und weil der Kommunismus am Ende doch siegen wird:

FREUNDSCHAFT!

Ach so, all den enttäuschten Jungwählern, denen die grossen Veränderungen schon auf der Zunge lagen, und die jetzt nur noch am bitteren Geschmack der Niederlage würgen können, sei gesagt: Die Wahl ist ohnehin ungültig, denn:

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abteilung ES hat euch lieb

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abteilung nachwehen der wahl

Nun ist sie also im toten Winkel der Geschichte beerdigt, die Schicksalswahl im Superwahljahr, und der Souverän zieht sich wieder vom politischen Tagesgeschäft zurück, um von Fernsehen und Feuilleton die Auswirkungen seines alles entscheidenden Abkreuzens vorgekaut zu bekommen. So lässt sich vermutlich leichter schlucken, das er selbst für die Grütze verantwortlich sein soll, die sich zweifelsohne in den nächsten Monaten und Jahren über uns ergiessen wird. Oder gehören sie etwa zu den knapp 50% der Wähler, die nicht auf die Gewinnerwindhunde gewettet hatten?

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Na ja, trösten sie sich, immerhin verhelfen sie einigen ethisch abgerissenen Gestalten zu einem warmen Sessel, den sie nun vier Jahre lang relativ unbehelligt abwetzen dürfen. Andrerseits, und wo ja bei fallender Wahlbeteiligung auch immer die Anstrengungen steigen, Nichtwähler zu Demokraten abzurichten (Gib fein Kreuz, jaa, jaaa, so ein braver Demokrat, fein!), sie als willenlose Dummbeutel zu diffamieren oder gleich ganz nach einer Wahlpflicht zu krakelen, die jene vaterlandslosen Gesellen mit der Würgekette zur marginalen Mitbestimmung schleifen soll. Nun, wie wäre es denn z.B. erst einmal mit einer Koalitionspflicht? Ganz recht, Herr Westerwelle, nix mehr mit: „Ihhh, bähh mit diesen 11,9 % des Wählerwillens will ich nüschts zu tun haben!“ Alle Parteien, die die 5 %-Hürde übersprungen haben MÜSSTEN gemeinsam eine Regierung bilden. Immerhin leben ja Leistungseliten und jene, die diese Leistungen für jene Eliten unter immer menschenunwürdigeren Umständen erbringen müssen, noch im gleichen Staat und haben, zumindest auf dem Wahlzettel, dasselbe Stimmgewicht! NOCH – ich weiss, wenns nach ihnen ginge sollten Arbeitslose und sonstige monetäre Minderleister höchstens wählen dürfen welche Farbe die Krawatte ihrer Sklavenhalter für die nächsten 4 Jahre hat. (winke-winke mit dem Zaunpfahl)

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Und während dem Volk ja scheinbar nix besseres einfiel, als die Interessenvertretung jener, bis zum Erbrechen oral durchgeorgelten „Casinokapitalisten“ mit den Aufforstungsarbeiten des eigenhändig brandgerodeten Bankenurwalds zu betrauen, brechen sie der ollen Oma SPD auch noch die letzten Beine weg und werfen sie auf das Monument neoliberaler Gülle, das sie da in den letzten Jahrzehnten unter sich aufgetürmt hat. Aber ach und weh, beim linken Flügel der CDU heulen die Zähne jetzt gar garstig beim Klappern. (unter anhaltendem Applaus der verbliebenen Pappschildhalter, versteht sich) „Die grosse alte Volkspartei röchelt ihre letzten Prozente aus!“ (Zitat ich selbst grade eben) Und da schlawenzelt dann die geiernde Journaille ums Willi-Brandt-Haus, um den schleimigen Showmen und -women die leidlich breitgelaberten Phrasen rund um „den Markenkern“ und „die Positionierung des politischen Profils“ aus dem Zwangsgrinsen zu pressen. (*würg* wegen Inhalt und Präsentation gleichermassen) Und jetzt muss natürlich erstmal alles wieder aufpoliert und rundgelutscht – bzw. geschärft und gekantet werden, bis das Wahlvieh sich wieder die leere Hose der „selbsternannten Sozialdemokratie“ übern Schlüpper ziehen lässt.

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Das Produkt Politik (als wäre es noch mehr als eine reizlose Aboprämie zum Sachzwang des maroden Systems) ist mittlerweile generell von einer derart miserablen Qualität, es tut mir ja leid, aber ich nehme es Leuten wie Koch oder Schäuble einfach nicht ab, das sie aus Empathie zum Mitmenschen ihren Job machen. (den meisten anderen übrigens auch abseits solch billiger Vorurteile wie die Waffenschieber- und Geldwäschegeschäfte dieser beiden nicht) Ich selbst kann, in Ermangelung solcher Triebe, ohnehin nur erahnen, was sie am Mandat so aufputscht, das die sich wieder und wieder hinstellen und zum amtlich beglaubigten Vollhorst machen, nur um noch ein paar Jahre eigene Pressekonferenzen abhalten zu können. Die Unterhaltungsindustrie flacht, grade auf Phönix und in den Tagesthemen dermassen ab, das man sich fragt ob wir es denn nicht wenigstens verdient haben ne anständige Show vorgesetzt zu bekommen, wo wir doch ohnehin nur verarscht werden?! Mehr Kabarett wagen!

abteilung wechselwäsche

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abteilung Ja, kruzitürken nochamoal!

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Unsere südlichen Nachbarn sind nicht zu beneiden, da müssen die armen Bayern schon ihre eigenen Parteien haben und sich ständig in Tracht und Dirndl hüllen, weil sie anscheinend nicht als Menschen, ja nicht einmal als Deutsche ernstgenommen werden und nun das: Ihr reichhaltiges kulturelles Erbe, das massenhafte Besinnungslossaufen an überteuerter Weizenplörre unter Abgröhlung billigster Melodiesurrogate, ist in Gefahr. Können diese gebeutelten Nuscheldialektiker denn nicht mal mehr dort ungestört ihre Minderwertigkeits-komplexe kompensieren? Zur Sicherheit wurden nun stadtbekannte Islamisten, bzw. jeder Moslem der den Koran nicht gleichzeitig mit dem Grundgesetz Korrektur liest, in Schutzhaft genommen und eine Bannmeile um die Wiesn gezogen. Aber das hat man halt davon, wenn man entgegen der ausdrücklichen Empfehlung verwirrter Religionsfanaten Frau Merkel zur Kanzlerin macht bzw. auf die ausdrückliche Empfehlung anderer „Null Toleranz“-Extremisten. Naja, sie wissen schon, O`abgsperrt is!

abteilung vom leben retuschiert

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