Freihype und Sicherhype

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Schönen Gruss aus der Zukunft ihr Säcke! Ja, ganz recht, ich muss jetzt hier und heute irgendeinen Fülltext verfassen, um eine gewisse quantitative Kontinuität im BrummKreisel-Remakerelaunch zu gewährleisten. Schöne Scheisse, oder wissen sie etwa noch was im Herbst 2009 so auf der Agenda stand? Aber was solls, nicht das ich ein Problem damit hätte, ganze Bücher mit nichtssagendem Geschwurbel vollzuschreiben. Nicht das irgendwer ein Problem damit hätte, dieser Sarrazin-Typ war ja zu der Zeit auch thematisch aufm Sprung wenn ich mich recht entsinne. Bloss weil ihm seine Olle nächtelang damit in den Ohren lag, das diese Kanakenkinder keinen Respekt vor ihrer Lehramtsautorität hätten. Es ist schon wahr, hinter jedem nervendem Arschloch steht eine völlig durchgeknallte Frau. Wobei, das können sie ja zum Zeitpunkt dieser Ausgabe noch gar nicht wissen. Und trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl zurück: Hätte Sarrazin verhindert werden können? Vielleicht werden wir uns diese Frage von den Ausländern nach dem nächsten tausendjährigen Reich wieder jahrelang aufs Brot schmieren lassen müssen. So, was war noch? Ach ja, Westerwelle und seine öffentlich ausgetragenen Minderwertigkeitskomplexe. Was soll er denn auch machen, wenn er kein Englisch kann, sich vor aller Augen die Blösse geben und eigene Schwächen eingestehen? Bitch please, erstens wäre er dann heute noch nicht damit fertig, und zweitens wird man ja nicht Politiker, wenn man einen Hang zu Ehrlichkeit und Selbstreflexion hat. Und dann war da ja noch Obama und der Friedensnobelpreis. Tja, fand ich jetzt nicht besonders witzig, aber die Zeitungen müssen ja irgendwie voll werden. Alles in allem war das schon ne furchtbar dunkle Zeit damals, seien sie mal lieber froh, das sie im Hier und Heute leben dürfen. Bliblablubberblablubbblabla und hastenichgesehen, Zeile voll –

FREUNDSCHAFT!

abteilung ehrenwortimpfung

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abteilung where`s my Terror, mister schäuble?

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Legen wir ruhig die Karten auf den Tisch, mein Glaube an die Demokratie ist ja schon seit Jahren eher ignostischer Natur, doch ihnen, Herr Schäuble, habe ich bis zuletzt mein Vertrauen geschenkt. Immerhin waren sie einer der letzten, die eisern auf ihren Standpunkten hocken blieben, als andere schon feige für ihre Freiheit aufstanden. Sie erinnern sich vermutlich nicht mehr, aber wir sind uns einmal begegnet, haben ein paar vertrauliche Worte gewechselt. Und unser kurzes Gespräch hinterliess einen bleibenden Eindruck bei mir. Sicher nicht so nachhaltig wie bei ihnen nach ihrer Begegnung mit Dieter Kaufmann, aber dennoch, ein Gefühl der asymmetrischen Angst blieb auch bei mir haften. Sie hatten meine Leidenschaft für den starken Staat geweckt, die inzwischen zu einer ausgewachsenen Liebe zur Diktatur erblüht ist. Ich konnte die Bundeswehr schon ganz tief im Inneren marschieren hören, die Geruchsproben aller Deutschen kitzelten schon in meinen Nüstern und ich sah vor meinem geistigem Auge die Kameras bereits in jedem Haus ihre beruhigenden Kreise ziehen. Gebannt wartete ich auf das Fanal, den Anschlag der die Erfüllung unserer Träume rechtfertigen würde. Doch sie haben mich bitter enttäuscht, meinem Glauben an das Böse in jedem Menschen einen herben Schlag versetzt. Wo waren sie denn, die Anschläge während der Bundestagswahl? Wo die im Weissbier badenden Leichenteile beim Oktoberfest? Soll dieser gegelte BWL-Terrorist mit der Fistelstimme etwa alles sein was sie uns als Bedrohungslage bieten wollen? Und jetzt auch noch die FDP, wieviel Freiheit zur Sicherheit soll ich denn noch ertragen? Wo ist denn bitteschön der Witz, einen Überwachungsstaat zu errichten, ohne uns vorher in lähmende Existenzangst zu versetzen? Mal unter uns, die paar Billo-Kofferbomber oder diese Kindergartengruppe aus dem Sauerland lassen bei der Mehrheit der Bevölkerung nicht grade die Angstreflexe aufheulen. Sind wir mal ehrlich, wir brauchen Tote, möglichst viele und möglichst unschuldige, damit die Berichterstattung höchstmögliches Drama abwirft. Und sehen wir es doch endlich einmal wie es ist, diese Islamisten haben ihren Leistungszenit am 11. September erreicht und sind selbst mit höchstmöglicher Unterstützung kaum noch in der Lage irgendwas zu reissen. Lange können wir auch diese Story, das Osama bin Laden noch lebt, nicht mehr aufrecht halten. Deshalb sollten wir jetzt, bevor alles in sich zusammenbricht und die Deutschen zu einem Leben in entspannter Freiheit verdammt sind, handeln! Und ich wäre bereit mich für unser hehres Ziel zu opfern. Sagen sie mir wo, wann und wen, schicken sie mir einfach die benötigten Sprengkörper vorbei, und bereiten sie die entsprechende mediale Neuausrichtung vor. Denn auch wenn sie vermutlich den Weg der schleichenden Abstumpfung bevorzugen, ich halte diese elende Freiheit nicht einen Tag länger aus. Ich will mich endlich wieder unter die Knute eines repressivem Regimes kuscheln, wie damals zu DDR-zeiten, wo die Parteiführung entschied wer der Feind ist und wie er zu bekämpfen sei, und keine nassforschen Medienspinner oder „mündige“ Bürger ohne/mit zuviel Sachverstand ihre ungewaschenen Meinungen in aller Öffentlichkeit rumblöken durften. War ja nicht alles schlecht!

Mit „freiheits“liebendem Gruss:

Ulysses (auf Bewährung draussen)

abteilung die leistungsträger von morgen
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abteilung falls sie es verpasst haben sollten..

Der BrummKreisel veröffentlichte am 23. September 2009 keinen Beitrag. Ein grosses HALLO brach sich daraufhin in der deutschen Presselandschaft Bahn: „Sensationell inhaltsleer, aber im Gegensatz zu uns mit Absicht“ schrieb die TAZ, „Und plötzlich war nichts mehr da!“ titelte die BILD in fetten Lettern und sah schon den Untergang des Abendlandes herannahen, „Wenigstens einer hatte mal den Mut das auszusprechen.“ wrung sich gar der Spiegel aus den redaktionellen Taschentüchern. Wegen des grossen Erfolges hat sich die BrummKreisel-redaktion dazu entschlossen, sich dafür grundlos selbst zu feiern und macht jetzt erstmal n Fass auf. Sie hingegen dürfen sich noch einmal am erfolgreichsten Content (12 Klicks) des „einzig aufrechten SatireMagazins“ weiden.

abteilung zum abscheid schneuz ich leise adieuhöhö

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Wobei, soviel sei gespoilert, die Betonung auf „höhö“ liegt! Denn ob der olle Adi die Idee der heutigen EU so witzig fänden würde, bzw. ob mans nich doch anders schriebtätern soll/muss/bruchstellen, ähh Dings. Die allumfassende Verwirrung bei euch Leselampingons ward ja von jeher mein oberster Geburtstagskerzen-ausblaswunsch. Ich liebe einfach das Vage, den Sprung vom Nichts mitten ins Gesicht, Verwirrung, Klirr, Brach, Boing. Lesen soll euch wehtun, eureaugensolltenblutenwennihrhiermitdurchseid.

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Als Überich der Unterschicht halt ichs ohnehin für meine Pflicht aber, oder halt auch nicht. Denn, und damit kann die Katze auch ma ausm Sack pa-purzeln: Der BrummKreisel stürzt sich jetzt erstma in den unverdienten Winterurlaub, Speck anfressen, einrollen und ratzen bis die Sonne wieder auf Klimawandelniveau brutzelt. Irgendwie bin ich mit dem derzeitigen Endprodukt auch äusserst unzufrieden und muss es erst einmal von PR-Fachleuten und sonstigen Beraterasseln optimieren lassen. Bis dahin klicken sie bitte andere Seiten im Internet an oder gehen einmal in den Keller, wegen Real-Life und so weiter. Sobald wir wieder hundertprozentig in der Mitte der Gesellschaft aufgestellt sind, melden wir uns zurück und verzichten dann eventuell sogar auf die dritte Person.

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Mögen eure Seelen die Durststrecke überstehen, auch wenn ich glaub das keiner von uns so etwas hat. Gott ist tot, Gott bleibt tot und wir machen ihm alles nach, bis nächstes Jahr! Ja, wir san mit Radel da – da muss ich immer weinen. Wir sehen uns später, bald, im Grunde natürlich nie, aber warum nicht auch im Second Life mal die Masken der falschen Fröhlichkeit auftragen als wärs Wahlabend `09 im Willy-Brandt-Haus. Ihr dürft jetzt ein wenig grundlos grienen und ich werde jetzt erst einmal frühstücken. So hat jeder was zu tun und kommt nicht auf schlimme Gedanken (Onanie). Wir sehen uns! (Winke,Winke)

P.S. Kate Bush war übrigens noch ne richtige Sängerin, nicht wie diese elenden Tonschleiferschlampen heute:

abteilung man spricht deutsch

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