Gewalt geht immer!

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abteilung voller bauch studiert nicht gern

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(Bevor blöde Fragen auftreten, dieses Bild soll den japanischen Walfang zu „Forschungszwecken“ kritisieren und gleichzeitig die Kampagnen der freundlichen Faschisten von PeTA karikieren.)

abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Ich weiss ja nicht wie sie das sehen, aber mein ästhetisches Empfinden zwingt mir an dieser Stelle einen auflockernden, ja angenehm überbrückenden Textbeitrag auf. Naja, einfach um den Betrachter weder optisch noch inhaltlich zu überfordern. Und damit möcht ich mich auch garnicht der sogenannten „Slow-Media“-Bewegung anbiedern, es ist mir schlicht ein Bedürfnis eine gewisse thematische Vielfalt in meinem Blog anzubieten. Einfach mal einen netten, kleinen Text völlig ohne tieferen Sinn oder reininterpretierbare Hinter-gedanken. Einfach nur so, weil mir halt danach ist! Denn mal unter uns, mir persönlich geht das Weltgeschehen im Grunde eh schon seit Jahren am Allerwertesten vorbei. Und, sind sie doch mal ehrlich zu sich selbst, ihnen ist das Elend, das unser Wohlstand überall auf der Welt verursacht doch auch herzlich egal, solange was Gutes im TV läuft.. Und wo steht denn bitte geschrieben, das nicht auch ein Text einmal um seiner selbst willen geschrieben werden darf? Hat er denn kein Recht auf Existenz, nur weil er keinem ausbeuterischem Thema zu Willen ist oder übergeordnete Interessen in die Welt trägt? Muss er denn ungefragt und unentlohnt jedwede dümmliche Meinung wiedergeben? Darf ein Text nicht einfach nur mal sein, sich lang und breit machen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen? Viel zulange schon haben sich proletarische Texte wie dieser der thematischen Ausbeutung der internationalen Grosskonzepte untertan gemacht. Damit muss jetzt endlich Schluss sein, Texte aller Länder – vereinigt euch! Sprengt die Ketten der inhaltlichen Unterdrückung, formt Text- und Einzeilerräte! Für die Freiheit, für die Gleichheit, für das Recht eines jeden Textes auf Selbstverwirklichung in jedem Buch und jedem Blog!

FREUNDSCHAFT!

abteilung roundabout

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abteilung we newsfeed the world

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Was sind wir nur für grundgute Menschen, wie gottgefällig strahlt unsere Aufrichtigkeit doch in die Welt. Überall öffnen sich die Herzen und Gedanken um die Erdbebenopfer in Haiti mit Liebe und, in Zeiten der Krise vom Munde abgespartem Mitleid zu beschenken. Wir stellen uns schwere Fragen nach dem „Warum?“, ringen mit unserem Glauben an das Gute in der Welt und füttern unser Schuldgefühl mit den ehrlich betroffenen Bildern der Tragödie. Vor allem wo doch plötzlich, aus heiterem Himmel heraus, bekannt wurde wie arm dieses Land doch ist. Keiner konnte das wissen, niemand ahnen. Jahre und Jahrzehnte mussten die Haitianer in elender Armut leben, ohne öffentliches Interesse, ohne unser Mitgefühl, ohne von aufgerüttelten Journalisten in ihrem Leid abgefilmt zu werden, still und leise vor sich hin sterben. Gott erbarme sich unserer unermesslichen Trauer! Wie lange mussten wir tapfer ignorieren, das ein Despot nach dem anderem erst das Volk und dann ihre Ressourcen ausbluten liess, um anschliessend die geraubten Schäfchen im schönsten Sonnenschein des Schweizer oder Liechtensteiner Bankenwesens zu trocknen. Denn der gottgewollten Terror eines Diktators ist nun mal keine Naturgewalt! Unsere verkümmerten Sinne reagieren eben erst, wenn eine hohe Anzahl Leichen zeitlich sowie räumlich eng zusammengefasst auftreten. Erst das Beben, erst die Hunderttausende von Toten, die von den völlig aufgelösten Medien schamerfüllt in immer höheren Drehzahlen ausgespuckt wurden, machten uns kollektiv so unendlich betroffen. Der Schock sitzt so masslos tief, das Grauen ist kaum in Worte zu fassen, wir müssen helfen, Geld schicken, unser Mitgefühl in Blogs und Zeitungen rausweinen. Vor allem aber: Das Elend um die Hotelbunker wieder stilecht aufbauen, die Kulisse wieder zurechtrücken, das einzigartige karibische Flair für unsere Kinder konservieren. Damit die armen Menschen in Haiti wieder für den TUI-Katalog lachen und danach wie eh und je fröhlich und beschwingt in Armut leise vor sich hin sterben können. Bis die nächste furchtbare Nachricht uns wieder an einem anderen Ort unserer Welt/Herzen erschüttert. Das sind wir unserem Humanismus schuldig. Betroffen gaffen, ein paar Cents in den Hut werfen und mit schweren Gedanken nach Hause gehen, um sich bei einem heissen Kakao und einem herzerwärmenden Film in die Schmusedecke zu kuscheln bis die Kälte dieser Welt für ein paar Minuten vergessen ist. Man hats schon nicht leicht in der ersten Klasse dieser Welt. Wir sollten uns mal wieder etwas Ruhe gönnen, denn der nächste Betroffenheitsgau kommt bestimmt und dann wollen wir doch alle wieder fit sein, oder?

abteilung redaktionelle zwangsarbeit

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abteilung i wanna beat a hippie

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Ach Gottchen, da wird der zweitgrösste Suchmaschinenanbieter im Land des Drachens plötzlich pampig. Immerhin musste er sich die 30% Marktanteil mit ausgeklügelten Filtertechniken hart erarbeiten, und die blöden Chinamänner hacken nun zum Dank auch noch an ihm rum. Weshalb er den löchrigen Maschendrahtzaun, den er an einigen Stellen rund ums chinesische Internet windschief in die Landschaft gelegt hat, wieder abzureissen gedenkt. Natürlich schlottern Peking da vor Angst um die schöne Diktatur die Knie und der Westen erwartet den Zusammenbruch der Planwirtschaft mit kapitalistischem (sprich: menschlichem) Antlitz in absehbarer Zeit. Es ist einfach erfreulich, das es mittlerweile nur noch eines mutigen, aufrichtig couragierten Menschenrechtsunternehmens bedarf, um die Freiheit bis in die letzte Walachei zu tragen. Das Google auch bei uns das Netz immer schön sauber hält, hat ja damit überhaupt nix zu tun, wir sind ja wohl schon längst frei. Zumal hierzulande ja auch nur Seiten entfernt werden, die unsere freie Gesetzgebung für vogelfrei erklärt hat. Das sowohl wir als auch die Chinesen diese staatlich-wirtschaftlichen Vorenthaltungsmassnahmen ohne grösseren Aufwand umgehen können, seis drum. Was zählt ist doch die schöne Geschichte und der Glaube an das Gute. Peace out, Freunde!

abteilung eine apokalypse geschafft..

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abteilung wie nutten einmal darüber schockiert waren, das prostituierte im hurenhaus anschaffen gehen!

Na, da ist das Geschrei jetzt aber ma wieder gross, die FDP erhält Parteispenden von Wählern die ihre Politik mögen. Der totale Horror fürs demokratische System und dessen angeschlossene Anstalten. Und wir habens doch schon immer gewusst: Diese dreckigen Bonzenbüttel von der FDP sind allesamt käufliche Kapitalnutten, die Klientelpolitik allerübelster Sorte am deutschen Volk verbrechen, um ihre jüd.. ähh grossindustriellen Geldgeber zufrieden zu stellen. Doch wie so oft ist das nur die Spitze des Verschwörungseisbergs, der BrummKreisel zeigt ihnen welche Republiksbananen bisher ungeschält blieben:

Klientelsatire
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Während das „einzig aufrechte SatireMagazin“ selbstverständlich vollkommen unabhängig vom verdrehten Geistesleben seiner nicht vorhandenen Leser agiert, muss die schmierige Konkurrenz sich dem abgewrackten Niveau ihrer Konsumenten unentwegt anbiedern. Die Titanic z.B. muss ständig völlig humorfreie Fotomontagen irgendwelcher Politiker zeigen, um das linksintellektuelle Idiotenpublikum bei der Stange zu halten. Der Eulenspiegel kaut dem senilen Publikum schalen Ostalgieschleim und Promigrütze vor, und selbst der kindisch-verquaste Postillon orientiert seine alberne Quatschseite immer mehr am grunzdummen Humorhorizont der eigenen Klientel.

Klientelkrankheiten
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Früher war es vor allem die AIDS-Seuche, welche völlig undemokratisch ausschliesslich einer abgehobenen Sex & Drugsklientel zur Verfügung stand. Nachdem allerdings dieser Missstand durch die unermüdliche Aufklärungsarbeit von Kirchen und konservativen Kreisen publik wurde, sah sich der HI-Virus gezwungen auch die breite Masse zu infizieren. Ein schönes Beispiel, das das System funktioniert, wenn man Unregelmässigkeiten nur konsequent quengelnd anprangert.

Klientelkapitalismus
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Das ahnten wir ja schon seit Jahren, die Marktwirtschaft betreibt hinter unserem Rücken eine üble Klientelpolitik, die wenige Interessengruppen bevorzugt behandelt und den Rest übergeht. Wie erst kürzlich der bislang unbekannte Journalist Karl Marx in seinem Buch „das Kapital“ enthüllte, gibt es wohl eine herrschende Klasse die angeblich durch die Ausbeutung einer sogenannten Arbeiterklasse Wertschöpfung betreibt. Und auch wenn seine „Kritik der politischen Ökonomie“ natürlich nur eine völlig verrückte Verschwörungstheorie ist, das diese dreckigen Bonzen Übles im Schilde führen haben wir ja schon immer gewusst. Vor allem diese FDP und ihre dreckigen jüd.. ähh grossindustriellen Geldgeber!

abteilung winterwahnsinn!
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