Treulos treibt der Zeitgeist sein Spiel mit uns…

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abteilung vorratsdatenmassaker

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Tja-ja, wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen und tritt sich fest. Und mag man es dem zermatscht-grauen Klumpen nach ein paar Jahren auch nicht mehr ansehen, ähhh leider fehlt mir an dieser Stelle ein romantisches Ende für diese ausgedachte Allerweltsweisheit. Doch ich bin mir sicher, sie als grob vorkultivierter Leser können auch ganz gut „OHNE“. Die FDP und ihr fazial zerfurchter Vorstehwauwau müssten ohne das untere Ende der kapitalistischen Nahrungskette allerdings ihr ideologisches Territorial-Pissing an ihresgleichen abreagieren. Schlimm genug das aller Herren Bettler inzwischen auf unserer abgewetzten Matte stehen und Süsses oder Saures spielen, bloss weil natürliche Auslesemechanismen ihre Armenhäuser ein wenig verwüstet haben, bzw. diese Faulenzer einfach nicht mit Geld umgehen können. Aber warum sollten wir jetzt den guten Samariter aus der Hose lassen? Reicht es denn nicht das wir sie getauft und ihre Länder von störenden Bodenschätzen gesäubert haben? Irgendwann müssen diese Minderleister auch mal lernen auf eigenen Beinen zu stehen und sich nicht gleich wieder bei jeder kleinen Naturkatastrophe an unsere Rockzipfel klammern. Denn Liebe heisst ja auch loslassen zu können, und überhaupt, nicht jedem den man jahrhundertelang vergewaltigt hat ist man danach auch Fürsorge verpflichtet. Weshalb es auch von sehr viel Liebe zeugt, das Leistungselite und Lumpenproletariat sich auch nach so vielen Jahren parasitärer Beziehung noch necken wie frisch Verliebte. Ein kleiner Streit dann und wann, z.B. wenn der Wirtspart auch mal Parasit spielen will, ist keine ernsthafte Gefahr für die ganz grosse Klassenromantik. Weshalb man Hartz IV ja auch im Grunde ganz streichen könnte, bei all der Luft & Liebe mit der uns die Wirtschaftsliberalen da im Gegenzug umschmeicheln wollen. Denn mag man es dem grau-zermatschten Klumpen nach ein paar Jahren auch nicht mehr ansehen, ein kleines Stück von ihm klebt unter all unseren Füssen, ähh oder so.

FREUNDSCHAFT!

abteilung sollte  „perverse tiere“ heissen

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abteilung macht euch mal lauwarme gedanken

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Frühling ausser Rand und Band
Todgestank kriecht durch die Lüfte
Böse, angsteinflöss`ne Düfte
Streifen unheilvoll das Land
Pollen, sie trainieren schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern, Posaunenton!
Frühling, ja du bist’s!
Vor dir gibts kein Entkommen!

(frei nach Eduard Mörike)

abteilung alptraum

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abteilung you gotta say yes to another excess

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(Meine 2 Jahre Ritualekel: Wir hatten nicht mal Schweineleber!)

Die Medien sagen jedenfalls niemals NEIN! wenn es darum geht wohlklingende Worte wie „Exzess“, „Ekelritual“ oder „rohe Schweineleber“ in hysterisch aufbereitete Skandalberichte zu verwursten. Und wir waren ja auch gesamtgesellschaftlich ziemlich schockiert darüber das sich Soldaten nicht bei stofftierbestückten Teepartys gegenseitig Zöpfe in den Kurzhaarschnitt flechten. Ja, wer hätte ahnen sollen das diese jungen Männer und Frauen in ihrem Alltag aus Schusswaffenübungen, Kampfsport und geländegängigem „an-die-eigene-Grenze-gehen“ derart martialische Rituale abfeiern wenn die Dienstzeit vorüber ist? Sich ihre Härte und Männlichkeit auch ausserhalb der Lehrpläne beweisen wollen? Muss nicht gar eine Generaldebatte darüber vom Zaun gebrochen werden, was da so für Menschen rumlaufen, die mit Maschinengewehren bewaffnet in fremden Ländern Leute über den Haufen schiessen (selbstverständlich nur bei UZwGBw)

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(Alkoholexzess extrem: Bier aufm Bock – Bock auf Bockbier?!)

Jahrelang lebten wir sorgenfrei mit dem guten Gewissen, das unser Jungs & Mädels im fleckgetarnten Ehrenkleid dampfende Demokratie und Menschenrechte wie bei Muttern an die Gebeutelten dieser Welt ausschenken und dabei stets die wohlerzogenen „Pazifisten in Uniform“ aus den Rekrutierungsbroschüren waren. Doch so langsam schleichen sich giftige Zweifel in den modernen Märchenwald und die strahlenden Ritter in schillernder Rüstung scheinen so gar nicht der Etikette der intelektuellen Prinzessinnen gerecht zu werden die sie zur Rettung ihrer rechtsstaatlichen Unschuld angeheuert hatten. Knochige Erbsen aus Realität stören den Schlaf der Gerechten und der Traum vom demokratischen „Dienst nach Vorschrift“ gebiehrt Ungeheuer. Sollten wir nicht endlich die Wehrpflicht abschaffen und irgendwelche Berufsalkoholiker den Sado-Maso-Laden schmeissen lassen, wie es die FDP schon seit Jahren insgeheim fordert?

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(Ekelritual Abteilung „Humor“: Wer das nicht witzig findet ist kein echter Mann!)

Nun war ich ja auch mal „Mörder auf Zeit“, zwar nur bei den homosexuellen Freizeitsoldaten der deutschen Marine, aber immerhin. Ich wurde brutal vergewaltigt beim menschenverachtenden Ekelritual der „Äquatortaufe“ teilzunehmen, musste entgegen meines enthaltsamen Lebensstils Alkohol in rauen Mengen konsumieren und habe sogar selbst an jungen Gefreiten, die ich herabwürdigend als „Kisten“ verunglimpft habe, sogenannte „Kesseltaufen“ verbrochen oder sie im Rausch an die Back „getaped“. Sicher, das traumatisiert einen nachhaltiger als ein Semester in Sankt Blasius in den Siebzigern, aber darf man den erlebten Missbrauch als Schutzbehauptung für eigene Entgleisungen an die Erklärungsfront schicken? Kann es überhaupt eine Entschuldigung sein, das ich mich, wie such die meisten anderen, auf diese Rituale gefreut habe, weil sie eine willkommene Abwechslung im ansonsten eher eintönigen Alltag auf See waren und eigentlich auch allen Spass gemacht haben? Klar, Militärdienst ist nunmal kein Picknick in der Waldorfschule, kein Ponyhof mit Plundertaschenfüllung und kein Stuhlkreis für Turnbeutelwarmparker! Dennoch, darf es sich unsere aufgeklärte Gesellschaft von seinem bewaffneten Arm bieten lassen derart in aller Öffentlichkeit blossgestellt zu werden? Wie soll man Mobbing und Komasaufen ächten, wenn die Verteidiger unseres Wertekanons sich derart unzivilisiert gehen lassen? Wenigstens, lenkt all das ein wenig von den kirchlichen Frontschweinen unserer Moral und deren „Ekelritualen“ ab. Zumal die ihre Rekruten wenigstens nicht abgefüllt haben bevor sie ihnen Schweinereien in den Rachen stopften. In diesem Sinne: „Weil der Gottlose Übermut treibt, muß der Elende leiden, sie hängen sich aneinander und erdenken böse Tücke.“ (???)

abteilung verdauungsendprodukt mit 7 buchstaben
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abteilung ©Ulysses Verlag©

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„Ich muss nicht mehr in die Schule, Annika.“

„Das ist jetzt das Ende.“

„Ja, das ist wirklich das Ende. Draußen sind alle ohnmächtig.“

„Das glaube ich dir nicht.“

„Es ist total egal, ob du mir glaubst oder nicht. Draußen sind alle ohnmächtig.“

Sie guckt sich paranoid um.

„Atomkrieg?“

„Chemieangriff?“

„Mach das Fenster zu, Mifti.“

„Zu spät.“

(Das war grosse Erzählkunst, feiert mich, arschgeficktes Schwanzwurstfeuilleton!)

abteilung zucht und ordnung zäumt die parlamentarische Mähre auf

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