Jenseits von Eden

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abteilung über die toten nur Zoten

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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„Hold me now, it`s hard for me to say i`m sorry“ liessen Bass-D & King Matthew einst die herzhaft hochgepitchten Stimmen von Chicago über ihre Happy-Hardcore-Beats verkünden. Und wie immer wenn ich Beiträge mit zusammenhanglosen Fachwissen einläute, liegt das vermutlich daran das ich grad entsprechendeMusik höre und ein guter Einstieg mir oft schwer fällt. Allerdings, daraus will ich auch gar keinen Hehl machen, je wirrer die Eingangssätze ausfallen, umso schwieriger gestaltet sich natürlich auch eine gelungene Anknüpfung des restlichen, zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal existenten Textballens. Damit ihr am Ende mit euren Augen in homogener Gedankengrütze rühren könnt, bedarf es eben einiges an Einigem und anderes halt sowieso – Schreiben is wie Domino. Das Leben ist ein Spiel bei dem man nur verlieren kann, also sollte man zumindest Spass dabei haben. Denn mal ehrlich, wenn selbst das von oben bis unten mit Schuld & Sühne-Sedativa zugeschissene Stammpersonal der katholischen Kirche ihren Platz in der ersten Klasse des Afterlifes für ein paar Minuten irdischer Triebabfuhr aufs Spiel setzt, wozu soll unsereins einfach Volk noch gross Gottes gammlige Gesetztestexte befolgen? Oder diese fixe Idee andauernd die Welt retten zu wollen, wo die doch früher oder später eh die Hufe hoch macht. Viel sinnvoller wäre es doch, der ollen Mutter Natur jetzt erst recht und mit Schmackes die Blutgrätsche in den biodynamischen Musikantenknochen zu rammen, um der Menschheit mal einen wirkungsvollen Anreiz zu schaffen, mit der Besiedelung des Weltraums mal ein bisschen aus der Hüfte zu kommen. It`s just evolution, baby! Verfluche das Spiel und nicht die Spieler. Womit wir wieder bei den klerikalen Kaspern und ihrem päpstlichen Gammelfleisch wären, das sich momentan in seiner gepanzerten Wursttheke durch Malta kutschieren lässt um mit Missbrauchsopfer zu sprechen. Eine Audienz bei Gottes Konkursverwalter auf Erden, na wenn das mal nicht den Arschfick in Kindertagen wert war… Man könnte es fast schon als göttliche Gerechtigkeit betrachten, das uns momentan die Asche aufs Haupt regnet. Aber solange sich die Erde nicht auftut und den Vatikan verschlingt, bleib ich dann doch lieber bei meiner apatheistischen Weltsicht. Denn ob nun heldenhaft fürs Vaterland, tragisch beim Flugzeugabsturz oder volltrunkend mit Vollgas in die Allee – in die Zeitung müssen wir alle irgendwann, und sei es auch nur als Additionsobjekt in der Statistik.

FREUNDSCHAFT!

abteilung tell me more about blasphemy

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abteilung ich polster mir mein ruhekissen mit fremden federn

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(Thomas Theodor Heine)

Ich habe heute einen schweren Schicksalsschlag erlitten und sehe mich daher ausserstande etwas eigenes zu produzieren. Jahrelang gehörte ich zu jenen die meinten: „Ach, das passiert mir nicht, das passiert immer nur den anderen!“ Wie sehr ich mich doch irrte! Heute ist es mir passiert: Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben, muss wieder für meinen Lebensunterhalt produktiv zur Gesellschaft beitragen und dem Glück und der Freude Adieu sagen. Und während ich mich noch schreiend auf dem Boden wälze, die Stufen zur Akzeptanz durchlaufe und Löcher in meinen Pressholzschrank schlage vor Verzweiflung, solltet ihr euch einmal die Frage stellen: Könnte mich dieses Horrorszenario nicht ebenso ereilen, meine gesamte plüschig-rosa Zuckerwattewelt zerbersten in einem Moment der Schwäche? Aber alles hat schliesslich auch sein gutes, und ich freue mich doch zumindest darauf, endlich mal wieder über dieses asoziale Hartz IV-Schmarotzerpack herziehen zu können, das dick-fett auf meine Kosten lebt ohne einen Finger krumm zu machen. Hallo schweigende Mehrheit, du hast mich wieder!

abteilung mixed sickles

Nachdem man ja mittlerweile auf allen Kanälen mit Superlativen nur so durchgeprügelt wird und z.B. das Wort „Skandal“ inzwischen wie lauwarme Butter durch die Rezeptoren suppt, fällt es den Medien sichtlich schwer die rituelle Gefühlsrandale überhaupt noch artgerecht abzufeiern. Wenn jeden Tag Jahrhunderttragödien durchs Bewusstsein reiten, die unbeschreiblichen Vorfälle sich zunehmend häufen und Exzesse im Minutentakt mit Horrorszenarien Bockspringen spielen, was soll man da noch sagen wenn wirklich mal was passiert? Das Leben is n GAU!
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Auf Malta sorgt man sich um eine phallusähnliche Skulptur, die den heiligen Vater bei seinem Besuch womöglich unnötig erregen könnte. Schon ekelhaft, was Gott da an seinem Ebenbild so alles an Unappetitlichem erschaffen hat. Obwohl sich katholische Geistliche allerdings für gewöhnlich auch eher an noch erektionsunfähigen Pillermännern reiben. Wobei, seit neustem ist ja mal wieder die allgemeine Homosexualität schuld an der persönlichen Pädokriminalität der Priester, vermutlich besonders bei denen die Mädchen missbrauchen. Und weil die Numero Dos der Cosa Vatikana, wie all die anderen Sexualitätsverleugner & -unterdrücker der organisierten Religiosität ja am besten in solchen Dingen Bescheid wissen und diese widernatürliche Homoseuche z.B. in Amerika schon mehrfach erfolgreich mit Selbstmord kuriert werden konnte… Naja, hoffen wir mal das es zumindest für all jene die durch die Kirchen die Hölle auf Erden erleben durften einen Himmel gibt. Übrigens glaube ich das man mit einem kleinen künstlerischen Kniff der Penisstatue viel von seiner Schärfe nehmen könnte:
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Das umgangssprachlich als Verteidigungsminister bezeichnete Pomadegrab zu Guttenberg will die Bundeswehr wirtschaftlicher machen. Statt Schweineleber soll es ab sofort nur noch Pansen geben und der Grundwehrdienst wird auf eine Einsatzlänge in Afghanistan verkürzt. „Was für einige sicher erfreulich kurz sein dürfte“ fügte der adlige Selbstverwalter augenzwinkernd hinzu. Aber auch an Ausrüstung und Ausbildung soll die Kommission die Kostenschraube ansetzen, so soll künftig das Schiesstraining auf Counterstrike umgestellt werden. „Damit“ so Guttenberg euphorisch „könnte nicht nur erheblich Material gespart werden, man könnte die jungen Wehrpflichtigen auch problemlos direkt von der LAN-Party an die Front schicken.“ Und da ja jeder nach nur wenigen Minuten Killerspiel zum kaltblütigen Massenmörder reift, steht einer endgültigen Befriedung unserer Freiheit am Hindukusch, wie schon seit Jahren, nun wohl endlich wirklich nichts mehr im Weg.

abteilung papadophil

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abteilung umgangssprachlich sterben

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Die Wahrheit, tja diese Schmerzen erspart man sich im demokratischen Prozess am liebsten. Während all die noblen Grundsätze unserer schönen Freiheit am Hindukusch wie die Fliegen von der Wand fallen wenn das Wetter umschlägt, räuspert sich die Legislative von einer Pressekonferenz zur nächsten, um das Versagen unserer robusten Erziehungsmethoden im Demokratiegrundkurs auf internationaler Bühne schön zu kaspern. Mag der amerikanische Präsident seinem Volk glaubhaft erzählen können, das eine hohe Anzahl von Toten durch Schusswaffengebrauch nicht zwingend was mit Krieg zu tun haben muss, dem umgangsprachlich als Wähler bezeichneten Urnenpöbel hierzulande fehlt so langsam das Verständnis für den erlauchten Sprachgebrauch des politischen Neusprechs. Da will ich auch gar nicht erst anfangen mich über die masslose Arroganz des gelackten Emporkömmlings aufregen, bei einer Trauerfeier getöteter Soldaten dem Volk süffisant ihre rhetorische Gewöhnlichkeit aufs Gemüt zu schmieren. Wir wissen ihr Verständnis ob der undurchdachten Verwendung dieser unkultivierten Worte zu schätzen, eure Hoheit. Doch, und verzeiht mir diesen Kalauer, den „Stabilisierungseinsatz“ können sie sich in Zukunft in die Haare schmieren. Und wenn dann in absehbarer Zukunft Rückzug und Restauration den Afghanistaneinsatz historisch abrunden, das Vaterland verneigt sich weiter vor den Toten… Das ist zumindest billiger als sich um die lebenden, verkrüppelten und traumatisierten Helden zu kümmern.

abteilung die zukunft des journalismus ist..

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abteilung alles muss raus (next gen 2.0 remake)

Tja öhm, blablabla imposantes Geschwafel usw. Bevor ich hier für die nächste Zeit die Rolläden runterkurbel, muss der mittelmässige Ramsch, der noch unveröffentlicht auf meinen Rechner lümmelt und wertvollen Pornospeicherplatz wegnimmt, irgendwohin, hmm, wie wärs mit… in deine Fresse, Leser?

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„Pack deinen Kram und komm ja nicht wieder, du Arsch!“ Hät ich jedesmal, wenn ich diesen Satz gehört hab nen Euro bekommen, könnt ich mir heut vielleicht ne Cola kaufen. Leider sind die meisten Menschen auch in unserer Ach-wie-toll-Hegel-Adorno-aufgeklärten Zeit noch immer nicht bereit die Löffel endgültig einzupacken und sich auf ein Nordic-Walking ohne Wiederkehr zu begeben. Was im Grunde erkenntnismässig auch beim dichtesten Schädel durchtropfen müsste, wer will sein brummendes Bewusstsein schon freiwillig gegen die nölige Nichtexistenz eintauschen? The show must go on, must, must, must, pretty please! Wie in der Modewelt, der Musik oder wo auch sonst überall in der, in ihrer Entfaltungsmöglichkeit doch mittlerweile reichlich ausgenudelten Humankultur, soll gefälligst alles hübsch wiederkommen, andauernd, immerzu, ständig, tüddelü. Da kricht man doch kotkotzenden Kopfkrebs von, mit Klumpwuchs am Kolben. Und manch einer macht aus dieser philosophischen Not eine Tugend, indem er sich obenrum kategorisch aus der Wirklichkeit verabschiedet und auf eine Ewigkeit hofft die niemals kommen wird. Denn selbst wenn es einen Gott gibt, der unser grandiosen Universum ins Nichts gekackt hat, warum sollte er ausgerechnet unsere Mind-meiler nach dem Tod weiterlaufen lassen? Und wozu dann überhaupt erst das Leben, sind wir hier auf Praktikum, oder was? Aber und hier Dings, weil der Möönsch (Grönemeyer) ja anunfürsich schon rein rechnerisch die gichtige Schaumkrone der Schöpfung aufm Schädel balanciert, bzw. die elektrischen Impulse in seinem Hirnschleim für ne Seele hält, hat er ja das Gott- oder sonstwoher gegebene Anrecht nach der artigen Ableistung seines Lebens für den Rest der Ewigkeit fröhlich weiter zu existieren: Irgendwie, Irgendwo, Irgendwarum! Was soll auch sonst werden, unser lustig lärmendes Bewusstsein windet sich halt mit aller Kraft gegen die Realisierung des eisern ablaufenden Verfallsdatums des biomechanischen Bollerwagens der den Synapsenrock am Rollen hält. Das trotz all der natürwissenschaftlichen Fakten, die der sedativen Seifenblase des körperlosen Weiterlebens seit Jahr und Tag kräftig in den Schritt gebolzt haben, noch immer auch der aufgeklärteste humane Prähumus seine Gedankenwelt für wertvoll genug hält um dem Universum auf ewig erhalten zu bleiben, menschlich, allzu menschlich letztendlich. So, jetzt zieht Leine und lebt euer Leben, und immer dran denken:

„Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage“

(Jesus)

abteilung keinbockman

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