Die Trauerkarawane zieht weiter…

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abteilung der billige Witz

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Immer mehr Dinge und sonstige Menschen wuseln durch Zeitungen und Fernsehbeiträge, doch was ist mit den intimen Teilen dieser Dingsbumse, die noch nicht öffentlich ausgeschlachtet wurden? Der Dings ähh.. BumsKreisel wills jetzt aber mal ganz genau wissen. Zum Beispiel was diese Menschdinger hinter der Story noch viel weiter hinten in ihrem Bumskopp vor sich hin denken, wo es rauskommt und wer den Schlonz am Ende wieder wegwischen muss. (Zwangsprostituierte?) Geifer, Gendermainstream und grosse Gefühle – seien sie dabei! Denn mal ehrlich, wo kämen wir hin wenn alberne Äusserungen des abgehängten Promiprekariats nicht umgehend von aller Welt & BILD fein säuberlich filetiert und häppchenweise kommentiert würden. Eva Herman grad wieder, irgend sone ehemalige Zettelableserin, vermutlich auch noch journalistisch vorbelastet. Die kocht nun schon seit geraumer Zeit in ihrer bibeltreuen Graupensuppe vor sich hin und blubbert dann und wann die Garzeiten raus. So weit, so unspektakulär! Doch da der Hiphop erst stoppt wenn die nackte Lady mit den dicken Buchstaben röhrt, müssen wir uns jetzt angestrengt echauffieren über Frau Hermanns gedankliches Sodom & Gomorrha. Na schönen Dank auch, als hät ich nichts Besseres zu tun. Anstatt die bekennende Hausfrauenrolle endlich mal in Ruhe am heimischen Herd Hedonismushemmer backen zu lassen, müssen ihre Platitüdenplätzchen mal wieder lang und breit auf dem medialen Fensterbrett runtergekühlt werden. Qui bono, Homo? Dann verhöhnt sie halt die Opfer der Loveparade, wen scherts?! Is doch eines jeden sein Recht in einer meinungsbefreiten Emokratie, oder wie? Nein, da sind wir erst wieder glücklich, wenn sie sich öffentlich dafür entschuldigt! Ob sie immer noch so empfindet spielt dabei keine Rolle, es geht ums Prinzip und nicht um Inhalte. Bei Frauen natürlich witzigerweise auch immer ein wenig ums Eva-Prinzip. Ohne Entschuldigung, und mag die unter Zwang noch so geheuchelt sein, keine Begnadigung, das wusste schon Old Onkel Hotte damals bei den RAF-Fuzzies! Gott aber vergibt prinzipiell alles, immerhin hat er ja schon seinen Sohn für den ganzen kranken Scheiss geopfert, den wir hier tagtäglich abfeiern. Auch BP hat seinen Vorstands-Punching-Ball mittlerweile ausgetauscht, nachdem er sich durch das ganze in-die-öffentliche-Wut-halten genug abgenutzt hatte. Nur die Loveparadeveranstalter, jene profitgeilen Massenmörder ohne Gewissen, müssen noch ihr Pfund Fleisch auf die öffentliche Waage werfen. Ruhig auch Fett oder Knorpel, da nehmen wirs nicht so genau, nur opfern müssen sie! Und sich entschuldigen, immer wieder entschuldigen! Seelenloser Automatismus ist scheinbar das Einzige was dem aufgeklärten Individuum Befriedigung verschafft. Immerhin haben wir ja auch alle ganz fleissig und streng nach Schema F unser sklavisches Mitgefühl in die mediale Jauchegrube entleert. Emotionale Massenabfertigung wie bei MC Donalds, man muss das Unfassbare, das Unaussprechliche einfach schnellstmöglich mit Worten füllen. Nur blöd das, wie bei jedem Fast Food, das Sättigungsgefühl erst viel zu spät einsetzt und dann auch nicht allzu lang vorhält. Die tiefe Innere Leere, freilich, sie bleibt und billige Bulimietrauer ist da leider keine Lösung.

In guter Erinnerung:

FREUNDSCHAFT!

abteilung kopf hoch, mutti

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abteilung journalistisches die-treppe-runterfallen

Aufgrund (relativ) aktueller Ereignisse kommt es zu einer kleinen Programmänderung. Wir wünschen ihnen auch weiterhin eine unterhaltsame Masturbation. Zumindest solange sie diese Sache mit dem „draufklicken“ inzwischen „drauf“ haben.

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abteilung no news are horrible news

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abteilung heul doch!

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In anderen Ländern sind Klageweiber, die für Bares fremdes Leid beweinen, längst Alltag. In Deutschland allerdings trauern bei tragischen Grossereignissen noch immer tausende Unbeteiligte unkontrolliert durch die Gegend. Ein Bild des Jammers, meint zumindest Deutschlands erste professionelle Dauerbetroffene Erika Blutrumpf*. Aber wie sieht denn so ein ganz normaler Arbeitstag als Vollzeitanteilnehmerin aus, wird bei der Ganztagstrauermine mit Kosmetik nachgeholfen und was macht man als Berufsbemitleiderin wenn plötzlich die Tränendrüsen streiken? (*heisst wirklich so)

Frau Blutrumpf, sie sind die erste Berufsbetroffene Deutschlands, wie sind sie denn überhaupt zu diesem exotischen Job gekommen?

Nun, zuerst einmal *schnieft* habe ich mir damit einen lang gehegten Traum erfüllt. mein Hobby zum Beruf gemacht, wenn sie so wollen. *schluchzt* Schon als Teenager habe ich bemerkt, das ich beim Mitleiden ein gutes Gefühl bekomme. Zuerst hatte ich natürlich Angst, ich könnte davon schwanger werden und als gläubige Christin war mir besonders beim selbstmitleiden immer etwas mulmig. Aber diese Hochgefühl von unangreifbarer moralischer Überlegenheit, wissen sie? So muss Gott sich fühlen wenn er einen guten Tag hat. Und in Ermangelung anderer ernstzunehmender Gefühlsregungen bin ich dann auch dabei geblieben. Bis ich aber meinen ersten Vertrag bekommen habe, hat es schon noch ein wenig gedauert, weil solche Dienstleistungen in Deutschland eben noch immer nicht so etabliert sind wie anderswo.*heult*

Nun haben sie ja vor kurzem einen lukrativen Exklusivvertrag mit der Springer Verlagsgruppe geschlossen, wie begehen sie für gewöhnlich so einen typischen Arbeitstag?

Das hängt immer vom Tagesgeschehen ab, nicht wahr? *weint bitterlich* Manchmal sind nur einige Autounfälle zu betrauern und an anderen Tagen bricht ein wahres Bemitleidungsgewitter über einen herein. Da muss man natürlich flexibel sein! Das Loveparadedrama war sicherlich DAS Schmankerl der letzten Zeit, aber solche Glücksfälle hat man ja nicht jeden Tag. Wenn mal Flaute herrscht, muss man sich halt Arbeit suchen, nicht wahr. *schneuzt* Meist fängt mein Arbeitstag so gegen 9 Uhr mit ein paar Lockerungsübungen für die Tränendrüsen an, bevor ich dann die Mundwinkel locker hängen lasse und mit ein paar herzzerreissenden Kommentaren und tieftraurigen Leserbriefen beginne. Nach dem mittag kommen dann auch meist schon die Fernsehsender für ein paar betroffene Äusserungen und bis 18 Uhr weine ich dann meist leise in mich hinein. Also man hat schon gut zu tun, nicht wahr. *zittert mit der Lippe*

Betrauern sie eigentlich ausschliesslich deutsches Elend, oder bemitleiden sie auch international?

*zieht Rotz hoch* Naja, in unserer globalisierten Welt kann man sich selbstverständlich auch und grade als Berufsbetroffene nicht ausschliesslich aufs Heimatheulen beschränken, sach ich mal. Obwohl es mir persönlich ungleich schwerer fällt 1000 tote Haitianer zu bemitleiden als bspw. ein deutsches Kind das sich das Knie aufgeschrammt hat. Aber als Professionelle kann man da natürlich nicht anspruchsvoll sein, da muss weggetrauert werden was aufn Tisch kommt, sach ich mal so. *zwinkert mit Tränen in den Augen*

Nun gibt es ja auch Stimmen die der Ansicht sind, Dienstleistungen wie die ihre wären moralisch fragwürdig oder zumindest in Anbetracht der vielen kostenfreien Amateuertrauernden recht überzogen.

Buhuuhuuhuu, entschuldigen sie bitte wenn ich lache *weint*, aber solche Freizeitmitleider können bei weitem nicht mit meinem All-Inclusive-Service mithalten. Auch glaube ich, das es den Opfern gut täte zu wissen, das ihr Tod professionell und fachkundig von integeren Personen betrauert wird und nicht von dahergelaufen Asozialen, die vielleicht noch zu trauersteigernden Substanzen wie z.B. Alkohol greifen. Also wirklich, würden sie das wollen?

Zum Schluss noch eine persönliche Frage, tut es ihnen nicht manchmal leid aus dem Elend anderer Profit zu schlagen?

Selbstverständlich, *jauchzt* aber meinem Privatvergnügen fröne ich in meiner Freizeit!

Vielen Dank für das Gespräch.

*bricht tränenreich zusammen*

abteilung ähh ja.. also öhm..*hust* irgendwie..

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abteilung geschäftsidee

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PS: Mir fällt grad auf wie krass ich das Wort „selbstständig“ verkackt hab, wir bitten um Entschuldigung.

PPS: Wobei ich grad gesehen hab das es im Grunde auch so richtig is, deutsche Sprache is schon some crazy shit, vor allem schriftlich.

abteilung das lachen der anderen

Der BrummKreisel hielt sich ja bisher immer für das geilste SatireMagazin auf Gottes grüner Erde, aber ich habe da eine Seite entdeckt gegen die wir nur noch übel abstinken. Ich möchte hiermit all meine Leser bitten den Konsum meines Blogs augenblicklich einzustellen und ab sofort und bis in alle Ewigkeit nur noch die übermächtige Humorseite zu besuchen, die wir ihnen nachfolgend vorstellen wollen. Denn mal ehrlich, wer es schafft Eva Hermans Gedankenmurks derart subtil und feingeistig blosszustellen verdient ihre Aufmerksamkeit weit mehr als unser saftloser Mostladen. Selbstverständlich gebe ich diese Kracherpointen hier völlig unparodiert wieder, denn solche Fallhöhen zu verarschen ist schon rein rechnerisch unmöglich. Wenn sie mich jetzt entschuldigen, meine Existenz ist ab sofort überflüssig und ich muss entsprechende Massnahmen ergreifen. Wir wünschen ihnen viel Spass mit ihrer neuen Lieblingssatireseite:

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(druffklicken und ablachen)

abteilung comics die es nicht geschafft haben

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