EU-Stress ist positiv!

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abteilung schöne grüsse aus bizarroworld

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abteilung AngSt.,. -ParANOia– .,,WahNWiTz….

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Hör auf dich zu beschweren, wir werden eh alle sterben! Und mit dieser heiteren Erkenntnis (ich möchte mich fast hinreissen lassen zu sagen: „Wahrheit“) rodeln wir wieder mal zusammen den Berg, der sich über die Woche aus meinem Kopf abgeseilt hat rauf und runter! Ich hab meine Zwangsneurose, was ist ihre Entschuldigung hier zu sein? Wobei es wirklich nicht alles so einfach hingerotzt ist, wie es aussieht. Nein Freunde des in Fötalhaltung verharrenden Feuilletons, es ist ein Heidenarsch voll Arbeit ohne das angenehme Gefühl einer Prostatamassage. Satire is eben kein Freizeitspass für Ernstfressen, dat is Schwi- Schwa- Schwerstbeschäftigung ohne Lohn und wat zum Beissen im Maul. Sicher, das besorgt bei mir die ausgebeutete Allgemeinheit via Aufruhrverhinderungs- Hartz VI, allerdings ist es auch gar nicht so einfach arbeitslos zu bleiben wie euch Friede „spring doch!“ Springer immer weismachen will. Bei aller Inkompetenz muss man den Sachbearbeiter/innen schon zugute halten das sie ein Talent/in haben zu nerven. Aber ich schweife ab, und das ist ja in Deutschland aus Tierschutzgründen inzwischen verboten. Und während ihr jetzt mal „kupieren“ googelt, erklär ich denjenigen, die den Gag auf Anhieb verstanden haben, wie son BrummKreisel Woche für Woche (höhöhö) aus meinem geistigen Klärbecken auf euren Tisch kommt. Das Schwierigste ist natürlich sich überhaupt erst einmal zu überwinden Nachrichten zu lesen oder im TV zu schauen, allein daran verreckte ein Grossteil der Ausgaben dieses Jahres noch bevor sie überhaupt schlüpfen konnten. Aber auch die von intellektueller Abtreibung verschonten Beiträge haben beileibe keinen unbeschwerten Start ins Leben. Eh ich mir ein halbwegs lesbares Stück Proletenpoesie aus dem lyrischen Leib geschnitten habe, müssen viele Worte sinnlos sterben. Und dieses Gemetzel ist auch erst der Anfang, bevor solch ein Text hier im BrummKreisel an die Front darf, wird er geschliffen das ihm Syntax und Inhalt vergehen. Immerhin hat das einzig päpstliche SitzenbleiberMagazin einen gewissen Anspruch, an seine Konsumenten und sich selbst gleichermassen. Ständig muss der Überblick über all die komischen Minderheiten behalten werden um auch jeden ausgewogen und transparent beleidigen und blossstellen zu können. Und die Mehrheit ja auch, diese ganzen intellektuellen Schwuchteln, der stinkend blöde Proletenabschaum und ihre abartigen Polit-Avatare, die dreckigen Bonzenschweine und all jene die sie immer weiter fett füttern, nervige Sozi-Gutmenschen und schwule Humanitäts-Heulsusen, und erst diese völlig bekloppten Religiösen, die konservativen Kotzbrocken und sonstige Vaterlandstreue, stinkende Punks und Penner, asoziale Kanaken und auch die Ausländer von ausserhalb.. und ähh Bayern. Puhh, sie sehen, da is ne Menge Humanholz zu hacken, denn wir nehmen dieses „einzig aufrechte“ durchaus ernst. Sooo, also die Vegetarier hatten wir jetzt erst, Politiker im weitesten Sinne auch, der Leser wurde konsequent verarscht, die Bayern sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit demnächst fällig, trotz Abwesenheit liegen wir also schon wieder ganz gut im Soll, und der bisher verschonte Rest bekommt sicher auch bald sein Fett abgesaugt. Und übrigens, wenn sie der Meinung sind das ihre verqueren Ansichten bisher nicht ausreichend durch unser kleines Spassblättchen bearbeitet wurden, einfach Bescheid sagen, wir hauen überall drauf! In diesem Sinne:

FREUNDSCHAFT!

abteilung money makes the words go round
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abteilung machtwort wie bei muttern

Die gemeinsamen Lösungen sind alternativlos und kommen bei den Menschen an. Jaja, wenn die Kanzlerin auf den Tisch haut, fällt selbst in China noch mindestens ein Sack Reis um. Die monumentale Sprengkraft ihrer Autorität mäht alle aufgeblähten männlichen Egos in ihrem Rotationskreis erbarmungslos nieder. Immerhin hat die graue Maus aus der Uckermark mit ihrer Mutterschnauze schon ganz andere politische Elefanten das Fürchten gelehrt. Und Merkel muss im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen auch nicht hysterisch rumschreien und sich auf die üppige Brust trommeln, sie lässt alles locker hängen und strahlt mit ihrer ruhigen Kompetenz jedweden Widerstand in den nuklearen Winter. Wo sie dazwischen schlägt herrscht Eiszeit und zustimmende Stille friert über die Münder. Denn ihre Worte haben Gewicht und sind von selten zeitloser Beständigkeit, selbst die meisten Isotope können bei den Halbwertszeiten ihrer Aussagen gelb vor Neid werden. Und falls sie grad angestrengt überlegen, welche aktuelle Begebenheit hier wohl aufgegriffen und formvollendet persifliert wird, sparen sie sich die Impulse, ich brauchte lediglich noch einen Text für die optische Ausgeglichenheit hier im Blog.

abteilung finanzmarkt-verschwörung


abteilung fressen, was nicht flüchten kann

Vegetarier müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre gestörte Meinung flächendeckend durchgedrückt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie selbst vorzugsweise ihren Taschenmulch lüften. Wer vegetarisch vegetiert, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Praxis aber sind Vegetarier nervig und müffeln, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich?

Jan Fleischkauer hat einen Großteil seines Lebens unter dem Terrorregime der Vegetarier zubringen müssen – vom Elternhaus über Baumschule und Büffeluniversität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten Arbeit vortäuscht. Jetzt unterzieht er sie einer grausamen Schlachtung, mit der Verbissenheit desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er vergessen hatte sich in der Teenagerzeit zu emanzipieren.

Dieses Buch ist anal, psychotisch und ein paranoider Rachefeldzug. Ein grimmiges Lustwandeln durch das dunkle Imperium der Vegetarier. Mit freundlicher Genehmigung des Ulysses-Verlags veröffentlicht der BrummKreisel einen kleinen Auszug aus diesem Meisterwerk der selbstverliebten Nervpropaganda:

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Meine Mutter, die Gurke und ich – eine Einleitung

Ich kann von mir sagen, ich kenne mich aus mit diesen Vegetariern, ich habe mein halbes Leben unter ihrer wurstverachtenden Knute verbracht. Meine Eltern waren vegetarisch (mittlerweile hab ich sie aufgegessen), die Schul-kameraden und die Mehrzahl meiner Lehrer, die Kommilitonen an der Fleischerei-Berufsschule und natürlich alle Professoren. Die meisten meiner Kollegen sind es noch heute. Ja selbst meine Frau weigert sich beharrlich mein Fleisch in den Mund zu nehmen.

Es ist nicht so, dass ich darunter gelitten hätte. Ich habe mich vielmehr wie eine abgestochene Sau gequält. Ich bin in Freilandhaltung aufgewachsen, vegetarisch-biodynamische Mästung. Nachdem ich meine Mutter wiederholt im Schlafzimmer überrascht hatte, dachte ich jahrelang mein Vater wäre eine Gemüsegurke. Meinen ersten Splatterfilm habe ich zusammen mit meinen 4- und 6-jährigen Kindern gesehen. Als McDonald’s eine Filiale in unserem Stadtteil aufmachte, hielt mir mein Nichtgurkenvater einen seiner schwulen Vorträge über die Nazi-Methoden in den Tier-KZ`s. Der Genuss meines ersten Burgers war ein erotischer Akt sadistischer Freude; bis heute läuft mir bei meiner täglichen Mc-Fütterung ein wohliger Schauer der Befriedigung über die Leiden dieser Tiere über den unrasierten Rücken. Ich gehöre zu diesen wunderlichen Typen, die sich gar nichts anderes herbei halluzinieren können als eine weltweite Verschwörung der Vegetarier. Wo ich eingetopft wurde, waren alle vegetarisch. Das ist insofern merkwürdig, als ich in einer Gegend groß wurde, die man gemeinhin als Schlachthausviertel bezeichnet. Die eingebildeten Freunde meiner Eltern aßen alle Weizenkleie oder, später dann, Grünkernbrot und Tofu-Saumagen. Irgendwo muss es in unserer Nähe auch ein paar Fleischfresser gegeben haben, vermutlich sogar unter den Nachbarn, schließlich war Sülztal einer der wenigen Orte, wo die Einwohnerzahl in den neunziger Jahren mysteriöserweise auf unter 50 Leute sank. Aber man sah sie nie, sie haben nie freundlich gewunken, vermutlich hat man sie deshalb auch nie erwischt. Im Bioladen traf man Horst Leberwurst, den späteren PeTA- Selbstmordattentäter, und beim Einkaufen den Eigendungverkäufer, der gerade ein kritisches Flugblatt über die Freifleischer und die Neue Wurst Ordnung auf den Gehweg kackte. Meine Mutter ist 1985 ins Schlachthaus eingebrochen, um die Rinderhälften zu befreien. Sie hat ihre kruden Wahnvorstellungen immer sehr ernst genommen. Die PeTA war in meiner Familie weit mehr als ein Zusammenschluss fanatischer Ernährungsfaschisten, sie galt bei uns als eine Art vegetarische Waffen-SS, die Deutschland von den Resten des Fleischsalats reinigen und in eine bessere, gerechtere, eisenärmere Zukunft führen würde. Sie stand für das Gute im Land, sie verkörperte in der Summe ihrer Mitglieder und Schwanzlosen gewissermaßen die in Deutschland verfügbare Gutherzigkeits- einwaage. Vielleicht redeten wir deshalb auch nie von der PeTA als PeTA, sondern immer nur von der Plbuevnsjbhjvfxgs, so wie ein Alzheimerpatient andächtig mit seinem Pillermann quatscht wenn er zuviel fern gesehen hat. Was von Fleischessern zu halten war, lag auf der Hand: Entweder haben wir sie noch nicht umgebracht, weil sie sich hinter Schweinskopfsülze versteckten, oder sie lagen kleingehäckselt in unserer Jauchegrube. Bei uns zu Hause hießen sie nur „die Unaussprechlichen“, ein Begriff, der für mich verdächtig nach M. Night Shyamalan klang, von dem man sich mittlerweile ja auch keinen Film mehr ankucken kann.

abteilung Theo, wir schauen ins loch!

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(Ihr kennt das Spiel, Bild anklicken und so)

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