A.P.W. Oldies

Erleben sie (von unten nach oben) den Werdegang unseres Chefredakteurs vom drogenverseuchten Wahnsinnigen zum hasserfüllten Weltuntergangspoeten bis zu seinem Erblühen als gleichgültiges Zynikerarschloch das wir kennen und lieben.

Manchmal muss man einfach altes Zeug rauhauen, um den auf den Rechenknecht verlängerten Kopf endlich wieder frei zu kriegen. Das mag im Einzelfall vielleicht die nötige Finesse oder auch nur ein Mindestmass an logischem Textaufbau vermissen lassen, aber fragt sich eigentlich überhaupt noch jemand warum wir hier von den Medien wochenlang mit dem Sexualmord an einem Mädchen unterhalten werden? Wieso wir immer mal wieder mit dem Gesicht in die Tragik von Einzelschicksalen gedrückt werden, als müssten wir uns gegenseitig versichern das wir noch nicht völlig abgestumpft sind. Wundert es eigentlich niemanden mehr das wir mittlerweile seit Jahren in einer Wirtschaftskrise leben, das auch fast täglich gesagt bekommen, aber trotzdem immer nur die anderen verhungern? Ärgert es eigentlich keinen mehr das wir hier mit Debatten über Spritpreise und Schlecker regiert werden? Das wir uns gesamtgesellschaftlich nur noch von einem Vorfall zum nächsten hangeln und nebenbei ein paar Skandale vollspeicheln? Das Berichte über die Lügen der Werbung mit Werbung unterbrochen werden und der Menschenzoo der Privatsender mittlerweile jedes erträgliche Maß weit überschritten hat? So weit das ich sogar das alte Esszett entstaube! Mal ehrlich jetzt, ständig jault die elektronische Elite über Transparenz und Informationsfreiheit und deren allzeitige Verfügbarkeit für einen jeden von überall. Doch, und verzeiht mir diese Kleinkrämerei, was wollt ihr damit? Was tut ihr mit den Informationen die ihr jetzt schon habt und anscheinend ohnehin schon in keinster Weise auch nur in Bruchteilen erfassen und verarbeiten könnt? In Wahrheit ist doch grade der Überfluss an Information der Todesstoss für jedwede Aktion. Kaum hat man sich von einem unhaltbaren Zustand erholt und noch schnell ein paar bissig-irnonische Tweets dazu verfasst, kommt auch schon der nächste Orwell um die Ecke. Und doch wollt ihr noch mehr, schreit hysterisch auf wenn euch irgendjemand auch nur ein kleines Stück davon nehmen will. Was wollt ihr eigentlich wirklich? Wollt ihr ALLES wissen oder auch mal irgendwas mit diesem Wissen anfangen? Wir wissen also das Millionen Menschen hungern, das Millionen im Elend leben und unter unmenschlichen Bedingungen unseren Langeweileüberbrückungstant zusammenleimen. Wir wissen das, alle, seit Jahren. Und weil Wissen ja angeblich Macht ist, muss man zum Glück selbst nix machen. Und auch wenn das keiner hören will: Damit jeder in Freiheit und Selbstbestimmung leben kann, muss man dafür sorgen das die Masse nichts zu melden hat. PUNKT!

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Ich dachte grad, wenn mir diese urban legend verziehen sei, und weil ich denken musste was ich dachte, dehnte sich die räumliche Realität überraschenderweise zur Tat. Durchaus ungewöhnlich wenn man Thematik und temporäre Motivation diesbezüglich bedenkt. Immerhin, die Lust am unverständlich-affektierten Rumschwurbeln ist noch da, ja vielleicht sogar noch grösser. Und keine Sorge, die ungebildete Arroganz, die mich auch den dümmsten Unsinn für wortgewandtes Flanieren halten lässt, sie hat sich eher noch vergrössert. Worum es eigentlich geht? Wer weiss das schon, und warum sollte das auch von Bedeutung sein. Es steht hier, was hier stehen muss, was die unbestechlichen Mechanismen der Atome, Quarks und Antimaterie in meinem Körper und in dem ihm umgebenden Universum hier stehen haben wollen. Wobei es natürlich auch nicht im Geringsten mit den ach so menschlichen „Benefits“ (eher der Wortbedeutung denn der deutschtümelnden Anglizismenächtung wegen in Gänsefüsschen gefasst)  dieser meiner Handlungen zusammenhängen muss, sondern, wie auch mein mich zu dieser Tat programmierende Gedanke eher auf körperexterne elektrochemische Reizerzeugung ausgelegt sein könnte. Eine fühlende Maschine wäre das furchtbarste Verbrechen gegen die Schöpfung das der Mensch wohl, ich erlaube mir den Pessimismus, in naher Zukunft noch begehen wird. Ich bedauere dieses Wesen jetzt schon, fast noch mehr als jene die zum Zeitpunkt seiner Aktivierung in dessen Aktionsradius existieren. Und anschliessend an den vorletzten Satz kann ich dem Textfluss jetzt wohl noch ein „zum Glück für alle Beteiligten aber wohl auch das letzte“ anfügen. Kontextsensitive Menschen dürften sich spätestens jetzt ein wenig vom schieren Wust des wirbelnden Wortwahnes obenrum niedergeknüppelt fühlen. Tröstet euch, es ist für mich ebenso eine Pein diesen binären Brei in Sätze gefasst zu bekommen, wie ihn aus selbigen wieder zu lösen und zerebral zu etwas Sinnhaftigem zu verkochen. Unsere Natur macht uns das Denken schwer, wenn es überhaupt einmal gelingt abseits der, im universellen Massstab gemessen lächerlich geringen Auswahl an Varianten obenrum etwas wirklich Eigenständiges auf die Beine zu stellen.Wer seine Imagination für unendlich hält hat endweder die Wortbedeutung der Unendlichkeit nicht verstanden oder ist wie das sprichwörtliche Universum entschieden zu optimistisch in Bezug auf die eigene Ewigkeit. So langsam erschöpft sich mein grammatikalisches Depot, diese Nebensätze werden zur Qual. Der Witz ist, das ein wirklich liebender Gott uns niemals mit einem freien Willen gestraft hätte. Aber das kann an seinen Gläubigen ja auch sehr schön gesehen werden. Was das letztere mit überhaupt allem andern zu tun hat? Alles! Nichts! Wer den Sinn sucht hat schon verloren und muss sich zwangsläufig im Glauben verlieren. Der unvermeidliche Errorloop unseres Bewusstseins kann nur bei bewusster Betrachtung erkannt werden und führt unweigerlich zum Next-Level-Errorloop. Meinem ganz persönlichen durftet ihr just mal wieder beiwohnen, es war mir eine Freude sie von der ständigen, unterbewussten Panik vor der eigenen Sterblichkeit abzulenken. Drogen sind allerdings auf Dauer angenehmer. 

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Vielleicht ist Selbstzerstörung doch das einzig Sinnvolle was man mit einem Bewusstsein anfangen kann. Wie grausam wäre doch die Dystopie einer Menschheit, die sich endlich als solche begreift und agiert und dann von den gleichgültigen Mechanismen des Universums auf die eine oder andere Weise ausgelöscht wird. Sicher, die Vorstellung einer klischeehaften Versammlung sich freudig in den Armen liegender Menschen aller Hautfarben und Konfessionen, auf die aus heiterem Himmel ein Meteroid von der Grösse der Schweiz niedergeht, sagt vermutlich mehr über meine psychologische Verfassung aus als über die Existenz als solche, aber (und in diesem Fall hab ich über die vielen Nebensätze das „aber“ völlig aus den Augen verloren.) Aber muss denn überhaupt immer ein „aber“ geben? Und darf sich ein Folgesatz auf eine in Klammern eingefügte Anmerkung beziehen, als wäre sie Teil des Textflusses? Nichts kann, alles muss! Und wie so oft ist auch hier die augenscheinlich inhaltsleere Persiflage auf eine allgemeine Spruchweisheit weit mehr als nur gesellschaftskritisches Kokettieren! Denn so wie ich die Welt verstehe, ist einfach alles was passiert absolut unvermeidlich! Doch nicht Schicksal, noch göttlicher Wille – simpelste Logik ist, was mich zu dieser steilen These verleitet. Denn was auch immer geschieht muss auch genauso geschehen, sonst würde es schliesslich nicht passieren. Und so sehr uns chaotische Zusammenhänge und Wechselwirkungen auch eine Vorhersage verleiden mögen, hinterher hätte es doch niemals anders kommen können. Das ist es eben was das Geschehen vom Gedanken trennt, wobei natürlich auch auf dieser Ebene jeglicher Impulsverkehr von vornherein „feststeht“. Womit wir mitten im Kern des Problems wären und den vorherigen Satz auch gleich wieder ad absurdum führen müssen. (Sie ahnen es vermutlich bereits: Es war aber ohnehin unvermeidbar!) Und wie jeder einzelne hier zu lesende Buchstabe und jeglicher Gedanke der ihnen beim Lesen dazu durch den Synapsensiff suppt schon beim Urknall feststand, stellt sich (mir zumindest) unweigerlich (Ja, es wird ein Running-Gag) die Frage: Wenn doch alles unvermeidlich und festgelegt ist und selbst die Erkenntnis dessen nur ein weiterer, quasi vorherbestimmter Akt in der Abfolge der Ereignisse ist, …… (Womit es hier nun keine Frage gibt, wie sollte sie auch lauten?) Womit es dann natürlich doch wieder eine Frage gibt, nur das sie eben die Frage nach der Frage stellt und nicht die altbekannte Frage nach der „Antwort“. (Also sie wissen schon: „Warum sind wir hier?“ und ähnlich ödes Prozessor-Ping- Pong.) „Warum denn nicht!?“ möchte man mal ganz salopp ausrufen, auch wenn es ein schlichtes „Darum!“ doch treffender beantworten würde. Bei diesen ganzen Wiederholungen des Wortes „unvermeidlich“ muss ich übrigens (Jahaha!) unweigerlich an Agent Smith aus den Matrix-Filmen denken, aber das nur mal zur allgemeinen Auflockerung. Alles was in diesem Universum bisher geschehen ist, führte unweigerlich (Ja, mir gehen die Wortwiederholungen auch auf den Keks, aber allzuviele derart wohlklingende Varianten, die diesen Sachverhalt so treffend umschreiben, gibt es nun einmal nicht.) zu diesem Punkt, an dem ich diesen Text schreibe, an dem sie ihn lesen. Und dieses unscheinbare Ereignis ist wiederum unabdingbar für weitere Ereignisse die aus ihm folgen. Wer weiss, vielleicht veranlasst er sie in irgendeiner, womöglich unbewussten Weise irgendeine, scheinbar nichtige Handlung zu begehen, die wiederum andere beeinflusst und irgendwann, irgendwo dramatische Effekte auf die gesamte Welt hat. Ein Wort, ein Blick, ein Gedanke der durch seine blosse Existenz einen anderen Ablauf aller folgenden Ereignisse unmöglich macht. Vielleicht ist dieser Text der Auslöser für einen Amoklauf, für eine zufällige Begegnung die zu einer lebenslangen Liebe führt, vielleicht sorgt er dafür das meine Mutter stirbt, vielleicht bringt er uns den Weltfrieden. Das mag auf den ersten Blick reichlich grössenwahnsinnig anmuten, allerdings gebe ich zu bedenken das ich selbstverständlich all das nur aus meinem Blickwinkel betrachte. Gleiches gilt natürlich auch für alles was sie und jeder andere Mensch, Hund und schwarzes Loch in dieser Sekunde tun. Und in dieser, und in dieser auch! Es ist wie eine Explosion der Möglichkeiten, die doch immer nur auf ein unabänderliches Resultat hinauslaufen können. Und so sinnlos und frustrierend das Sinnieren über solche Sachverhalte auch sein mag, es ist, wie die thematisch im Text völlig ignorierte Eingangsthese, unabdingbar für alles was sie und ich ab jetzt für den Rest unseres Lebens tun werden. Denn wenn unsere Welt (Und damit meine ich unsere Erkenntniswelt, die alles Existente einbezieht) wirklich eine zutiefst mathematische ist (wovon ich beim derzeitigen Forschunsgstand einfach mal frech ausgehe.) gibt es nichts was sich nicht berechnen liesse. Auch wenn uns die in diesem Universum vorhandenen Ressourcen an Zeit und Energie selbstverständlich daran hindern werden es in seiner Gesamtheit zu lösen, zumal wir das Ergebnis ohnehin nicht verstehen würden. Und wenn ich mal raten müsste, würde ich Deep Thought widersprechen und behaupten das am Ende eine Null stünde. 0

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JUMP! YOU FUCKERS!
Tach wa, icke bins. Wer sollte es auch sonst sein der euch hier mit seiner typografischen Triebtäterei auf den nervlichen Nüssen rumtrampelt. Die Überschrift ist toll,oder? Tollwut vom feinsten.. erinnert sie doch an die, zumindest im angesichts des Total-versagens, noch vorhandene Grösse der Börsianer vergangener Dekaden. Heutzutage is der Sturzflugverkehr an Wallstreet und Konsorten leider nicht mehr so intensiv. Krüpplige Kultur-pessimisten mögen das der allgemeinen Oberflächlichkeit unserer Zivilisation in den Nikolausstiefel stecken, aber Pusteblume! Der mit allen Wassern gewaschene Renditejäger von heute hat nämlich nicht nur mit Peter Lustig geduscht, sondern auch Karlchen Marx heimlich abends unter der Bettdecke gelesen. Und Menschen mit wenigstens rudimentärer Kenntnis des Kapitals quält der derzeit medial aufgebrühte Wirtschaftkrisenkaffee allerhöchstens n kaltes Grinsen aus der Visage. In etwa so überraschend wie der Springteufel der einem entgegengefedert kommt, wenn man nur lang genug an der Kurbel leiert. Ich bitte euch, der Wein um den die verängstigten Kleinsparer zurzeit ihre Krokodilstränen vergiessen, hat doch ne Traube nie vom Nahem gesehen und das Frostschutz-mittel das die Politanimateure derzeit ins marode Getriebe kippen, um die Eiszeit beim Konsumklima noch ein paar Jahre hinaus zu zögern, schlucken sie schliesslich auch. Den Unterschied schmeckt eh nur der Kenner, und der betrinkt sich angesichts der anhaltenden Gespenstigkeit, mit dem der wankende Moloch sich die Totenflecke aus dem ausgezehrten Antlitz zu schminken sucht, lieber mit höheren Drehzahlen. Aber ich will jetzt hier keine Progromstimmung erzeugen und Erziehungslager für Manager fordern oder plumpen Parolen wie „kriminelle Managern raus“ den Mund reden. Schlimm genug das der Bilanzadel sich schon seine Autos mit Sternen brandmarken lassen muss. Die alte Schule der Grossindustrie würde Flick-Flacks in ihren Gräbern vollführen, wenn sie denn noch drin lägen. Nicht einmal im Tod gönnt man unsren Leistungsträgern ihre hart verdiente Ruhe vorm geldgierigen Pöbel. Und auch die noch unter den Lebenden weilenden Verweser unseres Gemeinwohls spüren schon den Strick um den Armanikragen und machen grosse Bögen um jede Strassenlaterne, wenn sie bei Vater Staat um Süsses betteln und Saures androhen. Ja selbst Horstens Köhler, einst vereidigter Verteidiger der globalstmöglichen Marktwirtschaft, scheppern jetzt die letzten Tassen im Kopfklumpen und vom PR-Fieber geschüttelt rügt er den eingeschüchterten Eliten die Gier aus den Eingeweiden, das dem Hartz IV-Geschmeiss zuhaus die Ohren glühen. „Wenn es an der Kultur der Mäßigung und des Vorbilds mangelt,“ dann, ja dann, ähh.. müssen aber so langsam mal Diskussionen über eventuelle Massnahmen vordiskutiert werden, und sowieso weil überhaupt! Oh oh oh, da werden sich jetzt aber so einige in die Ecke zum Schämen zurückziehen und rigoros ohne Abendbrot ins Himmelbett geschickt, bzw. nur mit EINER osteuropäischen Zwangs-prostituierten. Aber man muss halt auch mal auf den Tisch hauen, wenn die Wände wackeln. Schon nicht schön wenn die Blagen die Erziehung an den Eliteunis so missinterpretieren und statt ihre Millionengehälter und Rücklagen für ihre kollabierenden Unternehmen zu verwenden, wieder beim Mutti Merkel am Hosenanzugszipfel hängen und die Hand aufhalten. So ja nun nicht, was sollen denn da die Nachbarn denken, die für ihre Brut bloss Rütlischule und Regelsatz bekommen? Dabei gibt es doch inner Fernsehglotze mehr als genug Anregungen um sich mal wieder aktiver an der Konsumgesellschaft zu beteiligen. Zum Beispiel schufafreie Kredite, mit denen man „bestehende Kredite ablösen“ oder „mal wieder nach Herzenslust shoppen“ kann. Vielleicht auch dem Opa mal n bisschen Zahngold aus dem Kiefer brechen, oder anfragen ob er aus seiner Zeit als Lagerfacharbeiter noch ein Säckchen Untermenschenmolare rumliegen hat. Oder vielleicht mal wieder die Alte etwas beackern und einen neuen Bedarfsfall produzieren, der den Regelsatz etwas aufstockt, vielleicht liegt ja sogar noch einer im Tiefkühler auf Halde. Man sieht, unser ausgereiftes Gesellschaftsmodell bietet jedem seine Chance auf Selbstverwirklichung und andre Schwulitäten, man muss nur zuschlagen wenn sie arglos pfeifend vorbeigeschlendert kommt. Und wo wir grad bei milden Gaben sind, das scheinheilige Schenkfest Numero Uno liegt ja mal wieder auf der Lauer, um bei uns zum Jahresausklang noch mal alle Glöckchen klingeln zu lassen. Nur das statt Speichel halt gutes Bares ausgeschüttet wird, um die Liebsten und sonstige Bagage mit von Herzen kommenden Waren zu beschenken. Vielleicht kommen die ja auch von irgend soner asiatischen Ausbeuterfabrik, wer weiss das heutzutage schon noch mit Sicherheit. Ist aber auch nich so wichtg, der gute Wille zählt, yes we can-Schenkstyles und so. Was mich wiederum ins Grübeln bringt, denn ist uns nicht dieses Jahr erneut der Messias erschienen? Der endgültig abklären soll, wer denn nun die Erde zum Besitz erhalten soll, und so? Andrerseits, wenn man mal einen tieferen Blick in die dogmatische Weihnachtskiste wirft, die uns dieses Fest ja quasi schmückt, muss man den Optimismus vielleicht nochmal zur Nachbehandlung schicken. Denn eigentlich sollte unser Erlöser ja erst wieder auf Erden wandeln, wenn er uns allen den allgemeinen Ladenschluss ans Kreuz nagelt und unsre Erbsen für die Auferstehung in Töpfchen und Kröpfchen sortiert. Und wer da dann auf die andren heruntersehen kann und wer verheizt wird, wollen wir armen Sünder wohl nicht so genau wissen. Da bleiben wir lieber noch ne Weile Herzblutkapitalisten und „arbeiten für Deutschland“. Ob nun hier oder anderswo. In den tollen Werbespots, der dem Deutschen sein Bild vom arbeitsscheuen Asylanten mithilfe hilfloser Knüppelpsychologie austreiben soll, hätten sie eigentlich auch den kleinen koreanischen Jungen zeigen können, der unsre schicken und zum Schnäppchenpreis erhältlichen Christfestdevotionalien zusammenleimt: Chen-Li arbeitet für Deutschland und das im Akkord und bis die Finger bluten. Wie sagte schon Himmler: „Ob die anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das interessiert mich nur in soweit, als wir sie als Sklaven für unsere Kultur brauchen, anders interessiert mich das nicht.“ Und dann noch irgendwas mit Panzergräben, aber Panzergräben braucht ja zurzeit in Deutschland keiner, das Töten wurde im Rahmen der Globalisierung längst outgesourct. Wir liefern nur noch die Gerätschaften und stauben die Ressourcen ab, ohne unser eigenes Menschenmaterial in die Knochenmühle schicken zu müssen. Ach ja, wir stehen auf der Spitze des schmelzenden Eisbergs und schmieden die Nahrungskette für die Aftershow, oder so. Wenn die Flut kommt sind wir längst anderswo, verwässert und verwaist, wer weiss! Halbleere Gläser und das volle Programm, an unserem Wesen wird die Welt verwesen. Zahngold um Zahngold und uns wird das Grinsen vergehen, Arsch frisst Hose, Morgenstund hat Mief im Mund und gestern war morgen noch übermorgen.

FREUNDSCHAFT!

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Ach wie schön, ein neues Jahr bricht an und wieder melden sich die guten Vorsätze zu Wort: REVOLUTION!, oder zumindest mal n paar Kilo abspecken. Der Restalkohol schwimmt noch durch den Kreislauf und der pelzige Geschmack des schlechten Gewissens wuchert auf der Zunge die den Aufruhr anröhrt. Ist das System denn noch zu retten? Das System „Mensch“? Mit lieblichem Klang schwingt die Stimme der Herzenswärme über die eisigen Ebenen unserer Logik. Es ist kalt geworden da draussen, wo bleibt der heraufbeschworene Klimawandel in den Köpfen? „Die Krise ist zu meistern.“ meinte die Tante mit den hängenden Lefzen. Die ruhige Hand sät wieder blühende Landschaften, man muss sich nur bücken und die rosigen Zeiten pflücken, oder nich? Warten auf den Messias, auf den Führer der uns das gelobte Land wieder fruchtbar wirkt, change we can believe in. Statt mal beim Mann im Spiegel anzufangen wie einst der deformierte Michael sang. Paradies oder Untergang, Ragnarök steht auf der Matte. Und die Flammen sollen Himmel und Erde verzehren, auf das eine neue Welt aus der Asche sein Haupt erheben kann. Ach, am Ende steht auch die wieder vorm Spiegel und stösst auf ein Neues an. Ein kleiner Schritt für einen Mann, damit der Rest zuhause sitzen bleiben kann. Und jetzt schwitzen sie hier wieder ihre Weisheiten aus allen Ritzen und erhitzen den kalten Kaffeesatz um unsre Zukunft draus zu lesen – Besen, Besen seis gewesen, bald bist auch du wieder ausgefranzt.

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So mit s und o, jetz ma Bismark bei die Heringe! Da mein favorisierter SOF2-Server mal wieder laggt wie 20 Lesben, dacht ich so in mir drin, ihr sexuell frustrierten Quarktaschen in der kuscheligen Internetzwelt könntet von eurem Hassprediger der Herzen bzw. des Vertrauens mal wieder ein paar stringente Stossgebete gegen den Kopf vertragen. Also schaltet das synaptische Strandgut, das sich hinter eurer Stirn häuslich eingerichtet hat, mal ausnahmsweise in Reihe und poliert die Pupillen. Speaking of bitch, unsre olle Mutter Erde hatte ja jüngst wieder stürmische Feuchtorgasmen und liess ihre Kinder hautnah dran teil haben, und während im prüden Amerika bei sowas ja naturgemäss alle Fenster vernagelt und das Licht ausgemacht wird, liessen sich die Menschen in der Dom-Rep von ihrer wilden Wollust regelrecht mitreissen. Aber da sie dort ja ohnehin meist weder Fenster noch Lampen besitzen… So hat die Armut halt auch ihre Vorteile, wer nix hat muss seinen Krempel auch nicht mit geladener Waffe vor Plünderern schützen. Na, Hauptsache sie machen rechtzeitig zur Sommersaison wieder alles sauber und räumen die Leichen vom Strand weg. Sonst müssen wir uns wieder solch unschöne Bilder wie von den zwei verwesenden Zigeunermädchen in Italien zumuten lassen, und nicht jeder deutsche Urlauber ist auch gleich zwangsläufig bereit, seine Pädophilie auch nekromantisch auszuleben. Jaja, andre Länder – andre Sitten! Während in China z.B. die Überbevölkerung schon bei der Ernährung der kleinsten bekämpft wird, lässt man es hierzulande noch etwas distinguierter angehen und beschleunigt die Lebendverwesung einfach mit der Demontage des Gesundheitssystems oder mit einer, je nach Bedarf schönfrisierten Arbeitslosenquote. Denn wer keinen Job hat stirbt früher und wer jeden zumutbaren Drecksjob für jede Sklavenentlohnung machen muss, überlegt sich das mit dem Altwerden sicher auch nochmal. Darum sind Hetzkampagnen wie die der BILD über ALG2-Abzocker die hämisch mit ihren 5 Handys aus dem Ferrari winken auch bestens geeignet um die Forderungen nach noch drastischeren Drosselungen des Regelsatzes beim Durchschnittsdoofi hoffähig zu machen. Soziales Netz? Rechtsstaat? Ja bitte, aber nicht für „DIE DA“! Immer schön auf dem Boden bleiben und nach unten treten, je abgestumpfter man is umso leichter lässt man sich scharf machen. Und an Abstumpfung mangelt es nun wahrlich nicht. Und ich meine jetzt ausnahmsweise mal nicht die bösen Killerspiele, wahre Abstumpfung läuft viel subtiler ab als in polygonen Goreorgien. Georgien zum Beispiel, dieser Saakaschwilli wird mit europäischer Solidarität geradezu überhäuft, während man Russland nicht mal mehr beim NATO-Gipfel mitschwafeln lassen will. Mit der äusserst lustigen Begründung, das Saakaschwilli ja ein demokratisch gewählter Präsident sei und die Russen voll auf Aggressor immer noch im georgischen Kernland rumlungern. Das Georgien aber nun mal in Ossetien eingefallen ist und es durchaus Berichte von Kriegsverbrechen gibt und der böse Iwan nur die Sicherheit der dortigen russischen Bevölkerungsmehrheit sicherstellen will. Sicher ist das alles sehr viel komplexer und Russland auch nicht grad ne aufgeklärte Musterdemokratie, aber der Milosevic war doch z.B. auch demokratisch gewählter Präsident, oder nicht? Als wär das irgend eine glaubhafte Entschuldigung für dieses rein militärisch-strategische Vorgehen der EU. Wieder verfällt man augenscheinlich in Kalter-Krieg-Reflexe, jeder der gegen die Russen ist, ist unser Freund. Wo das endet kann man im Irak oder in Afghanistan ja sehr schön sehen. Oder nehmen wir China, während ja vor der Olympiade in schönster Spielverderbermanier „Freiheit für Tibööt“ oder „Möönschenrechte“ durch das Volksempfinden rumpelten, hat sich das doch spätestens bei der ersten Medaillenspiegelung in patriotischen Wohlgefallen aufgelöst. Und schon wird unsre Aufmerksamkeit wieder weitergereicht wie unsre Konsumentendaten im Internet und überhaupt. Alles dreht sich schön im Kreis, abwechselnd medial aufbereitet als Pirouette oder Wirbelsturm. Der neue Schumi, das nächste Emsdetten und morgen ist mit vereinzelten Schauern zu rechnen. Mit Zuschauern ist indes immer zu rechnen, „Fresst die Scheisse die wir euch geben!“ nannten es Schleimkeim einst. Und das auf frisch geschminkte Gammelfleisch versammelt sich brav vor den Trögen um sich abspeisen zu lassen. Dann kaufen wir wieder alle brav ökologisch und energieeffizient ein und fragen uns warum der Drittweltkanake das nicht auch auf die Reihe kriegt. Fahren unsre ach so kraftstoffsparenden Autos und freuen uns wenn son paar Spinner stundenlang Millionen Liter Sprit fürs im Kreis rumfahren verbraten oder Unmengen von Energie und Rohstoffen verschwendet werden, nur um utopischen Dopingrekorden in schicken neuen Stadien hinterherjagen zu können, oder nem scheissverficktem Drecksball den Kinder zusammengenäht haben. Warum sind die eigentlich nich mal in dieser gottverdammten MC Donald´s Eskorte? Nix, die dürfen die halbherzig abgenagten Hühnerschenkel ausm Abfall vom KFC fressen und das Maul halten. Selbst schuld wenn sie den Onkel Fliege nicht als Paten ham oder es kein XXXL-Burgerwettfressen in ihrem Armenvierteln gibt. Die solln froh sein das sie unsre aus der Mode gekommenen Klamotten auftragen, und uns im Gegenzug neue zusammenklöppeln dürfen. Wer zuerst im industriellen Zeitalter ankommt mahlt das Mehl halt zuerst für seine Brötchen. Aber wehe die kopieren unsere wertvollen, historisch gewachsenen Marken, dann geht bei unserer Spendierhose aber ratzfatz der Reissverschluss hoch! Oder denkt ihr, nur weil ihr aufgeblähte Bäuche habt könnt ihr euch die AIDS-Medikamente einfach so ohne Lizenz zum Spottpreis herstellen? Nix da, Lebensqualität hat halt ihren Preis. Ich fühl mich ja auch immer ganz schmutzig und missbraucht, wenn mein Gucci oder Lacoste nicht ooginal ist. Und schliesslich verdienen die hart arbeitenden Vorstände und Marketingexperten ihr Geld, auch wenn Plagiat und Original zum gleichen Herstellungspreis in den selben Ausbeuterfabriken hergestellt werden. Dieser offensichtliche Wahnsinn geht einfach im alltäglichem Jubel über die Grossartigkeit unserer Art unter. Höher, schneller, weiter und multiple Orgasmen mit Schokogeschmack für alle. Dabei ist die Zeit von Brot UND Spielen längst vorbei. Aber wie auch in unsren kreditfinanzierten Gesellschaftsmodellen merken viele erst den Bankrott, wenn der Inkassorusse die Wohnungstür eintritt das die Aktien von der Wand fallen.

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Euer Stolz bedeutet nichts, eure Steuern hams nich gross gemacht, sondern die Ausbeutung derer die für Stolz keine Zeit haben, deren Gold in den Tresoren euren Banken lagert, deren Früchte euer Obstregal überquellen lassen, deren Erdöl eure Autos fahren lässt, deren Hände eure Kleidung nähen, deren Kinder euren Abfall sortieren, deren Kriege euren Wohlstand finanzieren, deren Elend eure Nachrichten füllt. Stolz? Abgeholzt und mit Lack bestrichen, ihr fresst ihr Essen von ihren Tischen während sie von unsrem Müll ihr Leben fristen. Jaja ich weiss, ICH AUCH, aber ich bin wenigstens nicht stolz drauf. Deutschland, Deutschland – was soll das heissen? Stolz zu sein auf unsresgleichen? Auf unsre Grösse aufgebaut auf ihren Leichen? Deutsch zu sein bedarf es wenig, stolz zu sein bedarf es nicht!

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HURRA! ..oder FROHSINN! wie es früher bei uns in der Zone hiess, oder wars im Rheinland. Aperaspropo REINLAND, die Überleitungen flutschen ja mal wieder wie Knastseife, die Metaphern eher nich so. Na ja, schon ärgerlich weil die Überleitung sich mittlerweile ja auch schon wieder verbraucht hat. Nichtsdessotrotz, das von uns allen so heiss und innig geliebte Vaterland mit der sexy Muttersprache und der putzigen Kleinkindermentalität bekommt Nachwuchs. Doch leider ist Papa Staat schon seit längerer Zeit parlamentarisch impotent und Mutter Sprache so vertrocknet, das die nicht mal der gemeine ALG2-Pöbel noch in den Mund nehmen würde. Aber andererdingensweil braucht Onkel Volkswirtschaft stetig frischen Nachschub an willfährigen Human Ressources um den Cashflow in seinem Puff am Sprudeln zu halten und seinen Geschäftstrieb zu befriedigen. Und wer da jetzt an was Perverses denkt, hat sich selbst als Kapitalist geoutet. Anyway, zwar schaffen es hier und da auch heutzutage immer mal wieder ein paar einheimische Arbeitskräfte ihre Geburt im Wuziduziwohlfahrtsstaat zu überleben, leider kann man die nach der Aufzucht im sozialen Brennpunktgehege und absolvierter Grundausbildung im bundesdeutschen Bildungssumpf nur noch für Amokläufe oder als optisch-akustische Requisiten in Nachmittags-Talkshows verwenden. Was blöd ist, weil für diese und andere undankbare Negerarbeiten ja schon reichlich Zwangsarbeiter rekrutiert wurden. Und die haben ihre Kinder mittlerweile dermassen gut der Durchschnittsdummheit angepasst, dass sie für hochqualifiziertes Tastendrücken nur noch beim Hochladen ihrer myspace-Tracks taugen. Bloss, vom mittelmässigen Runtereimen erfundener Ghettogeschichten allein kann eine Volkswirtschaft kein Sollsaldo verbuchen. Für die Produktion von Exportschlagern wie G36 oder MP5 braucht man Ingenieure und keine Strassenrapper die sowas nur von ihren CD-Covern kennen. Und da die Intelligenz mittlerweile fast vollständig die Reproduktion eingestellt hat, muss der Markt sich seine Heilmittel im Ausland kaufen. Nicht nur weil sie da billiger sind und noch über gewisse Grundzüge des Sozialverhaltens aufgeklärt wurden. Nein, wie der studierte Biologe weiss, braucht jede isolierte Population hin und wieder frisches Blut um Erbkrankheiten und Hackfressen wie die von Prince Charles zu vermeiden. Und grad die deutschen Bildungsbürger, in ihrer Auswahl an Elitepartnern mehr und mehr eingeschränkt, freuen sich sicherlich über den einen oder anderen Exoten im Genpool. Schliesslich wollen wir ja nicht wieder mit Nazieugenik anfangen und gesunden Geist mit gesundem Körper paaren, das da am Ende beides pervertiert wird zeigt das Personal der CSU ja wohl eindringlich mahnend. So werden aus den allseits unbeliebten Rausländern nun plötzlich begehrte Reinländer. Und um am Zaun schon mal etwas Selektion zu betreiben, die Arbeitsfähigen von den U-Bahnschlägern trennen, haben sich die Hüter unsrer Leitkultur von verbitterten Sozialkunde- und Geographielehrern mal ein paar piefige Multiple- Choice-Fragen zusammenschustern lassen. Irgendwie muss man ja das Deutschtum im Kanaken wachrütteln. Wollnma se reinlasse? Ja nun, von wollen kann ja nicht die Rede sein, aber irgendwer muss halt die Sozialhilferenten für die ganzen Privatinsolventen aufbringen, bis unser heuchlerisches Gesundheitssystem aktive Sterbehilfe endlich offiziell als Kassenleistung anbietet. Der erste Schritt ist ja schon getan, gute Medikamente, z.B. gegen Krebs, wird es für AOK-Schnorrer und Konsorten wohl bald nicht mehr geben. Da ist es dann auch nur noch ein kleiner Schritt, Renten-, Kranken- und Pflegekassen endlich auch mal nachhaltig zu entlasten. Da wir schon von sozial gerechter Ökonomie sprechen: Wo doch jetzt die bayrischen Rentnerbasher ausgewiesen werden sollen (vermutlich weil sie den Job nicht vernünftig zu Ende gebracht haben) sollten wir in Deutschland uns am zurückgebliebenem Bergvolk ein Beispiel nehmen. Denn: „Wir sind nicht bereit, Gewalttäter hier zu dulden, die das Gastrecht in Deutschland missbrauchen. Wenn die Abschiebung rechtlich möglich ist, werden wir sie durchsetzen. Punkt“ Und wo der Huber rechts trägt, da trägt er richtig! Kriminelle Ausländer raus! Aber warum eigentlich nur die? Sollen wir etwa andere Kriminelle durchfüttern, nur weil ihre Grosseltern damals mit Ach und Krach den Arierpass bekommen haben? Es wird endlich Zeit uns unsrer Wurzeln bewusst zu werden und sie radikal zu roden, schieben wir sie alle ab, sag ich! Warum nicht z.B. in ein lauschiges Nachbarland wie Bayern, die regeln das mit den Problemfällen immer erfrischend unkompliziert und werden sicher auch n Auge zudrücken, wenn sie mal nicht braun sind. Wär bestimmt auch n gutes Training für die nun bald beginnenden olympischen Spiele. Die Chinesen lassen ihre Sportschützen schliesslich auch schon seit Jahren am lebenden Objekt trainieren. Und das wir Deutschen das mit dem Dissidentenschiessen drauf haben, daran wurde ja just wieder mit allem militärischem Pomp und parapolitischem Palaver erinnert. Bloss das unsre einstigen Staatsfeinde wenigstens noch wichtige Stützpfeiler des Vernichtungskrieges waren, bevor ihnen angesichts des drohenden Endsiegs der Russen die moralische Muffe ging. So sind sie, die urdeutschen Tugenden; Pünktlich, fleissig, ordentlich und fanatisch bis zum Ende: „Lang lebe das heilige Deutschland!“ *PENG* Allein, derartigen Identifikationswillen mit unsren ererbten Werten bekommt man nur vom Wissen über quasidemokratische Funktionsprozesse und geschichtliche Daten nicht. Und schliesslich wollen die erlauchten Herrschaften der Christdemokraten es nicht nochmal erleben müssen, das sich zurückgebliebene Volksgruppen für die Aufnahme ins edle Geschlecht der Deutschen mit der Wahl irgendwelcher Bolschewisten bedanken, wie einst die Untermenschen jenseits der Elbe. Deshalb sollte zusätzlich zum Fragebogen auch gleich Autofähnchen und Mitgliedsausweis der CDU den Start ins neue Leben bereichern. Um die Bildung eines kerngesunden Nationalstolzes nicht etwa dem Zufall zu überlassen. Aber auch hier fehlt mir persönlich noch die letzte Konsequenz. Warum sollten die Bälger von Müller und Meier sich diese Ehre nicht auch erarbeiten müssen? Warum dürfen die Ulbricht für den ersten Reichskaiser der BRD halten und trotzdem „Deutschland über alles“ singen? Nein, auch der rassereine Nachwuchs sollte sich das Privileg „deutsch und stolz“ zu sein verdienen! Deshalb: Jungen und Mädchen in die Merkeljugend, für „Null Toleranz“ und „gemeinsame Lösungen“, damit das Deutschtum bei den Menschen ankommt, und bei immer mehr Menschen.

FREUNDSCHAFT!

„Look down on me, you will see a fool. Look up at me, you will see your lord. Look straight at me, you will see yourself.
Charles Manson

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Während es an der Heimatfront noch nicht so gern gesehen wird, wenn ein fachlich versierter Spezialist nutzlosem Schmarotzergesindel mit aktiver Sterbehilfe ins nächstbeste Leben hinüber hilft, können „unsre“ Jungs und Mädels im fleckgetarnten Ehrenkleid nun endlich mal wieder kräftig Demokratie und Menschenrechte ausschenken bis der Lauf glüht. Denn „Frieden schaffen ohne Waffen“ funktioniert eben doch nur in den zugekifften Köpfen ungewaschener Idealisten, und schliesslich haben die ja keine Waffen um ihre Ideale durchzusetzen, Hahaha! Ausserdem kann ja der christliche Wertekanon unsrer Leitkultur wohl oder übel nicht nur passiv-agressiv am Hindukusch verteidigt werden, immerhin hat der drittgrösste Waffenexporteur ja einen weltweiten Ruf zu verteidigen. Also mussten früher oder später auch deutsche Landser/innen mal wieder ihre Killingskills im Umgang mit unserem Qualitäts-Tötungswerkzeugen unter Beweis stellen, nur zu Werbezwecken natürlich. Denn der Habitus unsrer Truppe muss offiziell weiterhin betont friedlich bleiben, weshalb Worte wie „Kampftruppe“ oder „Endsieg“ natürlich von keinem, in Öffentlichkeitsarbeit geschultem Afghanistanlegionär in den Mund genommen wird. Also muss auch die „Quick Reaction Force“ der Bundeswehr weiterhin als Aufbauhelfer tätig sein. Und wenns auch nur Friedhöfe und die Rekrutierungszahlen der Taliban sind. So rollen sie denn wieder, die deutschen Panzer, nicht mehr nur in Gestalt von Tine Wittler durch deutschen Wohnstuben, sondern auch durch die malerischen Mohnfelder der nördlichen Steppen des symphatischen Vielvölkerstaates mit der putzigen Steinzeitmentalität. Denn wir, die wir glücklich und zufrieden im globalisiertem Wohlstandswunderland leben, uns jeden Morgen unsere freien Meinungen aus der BILD vorlesen lassen, unsere Fremdenfeindlichkeit in zivilisierten Happenings wie Fussballeuropameisterschaften kanalisiert haben, unsre Hassgefühle bei Egoshootern oder Zivilrechtsklagen raus lassen, die wir jedem untherapierbarem Triebtäter noch ein besseres Leben ermöglichen als 75% der Weltbevölkerung, die wir unsre Alten bequem in Dahinsiechanstalten abschieben können wenn sie unserer Selbstverwirklichung im weg stehen, WIR sollten sie nicht weiter in ihrem zurückgebliebenem Weltbild versauern lassen, sondern ihnen neben den fortschrittlichen Waffensystemen diesmal auch die passende aufgeklärte Ethik liefern. Die gibts nämlich heutzutage gratis dazu. So bringen wir nun also das zu Ende, was der böse Russe damals schon versucht hat. Nur das es eben heute nicht mehr unter der Flagge des blutrünstigen Bolschewismus, sondern unter dem Banner der wirtschaftsinteressierten NATO geschiet. Und das wir dank der Bemühungen der CIA nochmal ganz von vorn beginnen dürfen und uns einem gutausgerüstetem und fanatisierten Heer von internationalen Söldnern gegenübergestellt sehen ist ja auch nur ein kleiner Schönheitsfehler der Geschichte, der beweist das man solch kulturell unterentwickelte Völker eben doch nicht mit ihrer Freiheit alleine lassen kann. So werden nach den Autos wohl in Zukunft wieder vermehrt Särge mit der Deutschlandflagge geschmückt durch die Nachrichten rollen. Aber lasst den Stolz nicht hängen Kameraden, wie heisst es so schön: „Soldaten sind Mörder“, also solltet ihr eurem Ruf auch wieder gerecht werden. Denn für zukünftige nekrophile Fotosessions müsst ihr euch die Gebeine schon selber schiessen. Man kann sich ja nicht ewig nur an den Überresten der Russen delektieren, wie damals nach `90 in der Zone. So gesehen wurde es auch wirklich Zeit, das sich das Mandat mal etwas robuster auslegen lässt. Was soll man denn von einer Armee halten, die haufenweise traumatisierte „Aufbauhelfer“ in die Heimat entlässt. Schlimm genug das wir das irakische Öl zugunsten des russischen Gases haben sausen lassen. Aber mit der „Null Toleranz“-Mieze Merkel können wahrscheinlich bald die Männer ihren Vätern vom Krieg erzählen, Rache muss sein. Und die wird ja bekanntlich kalt serviert, wie jeder Pathologe weiss. So löffeln jetzt die Kinder der kalten Krieger die trübe Suppe aus, die ihnen von den Geheimdienstchefs eingebrockt wurde und versuchen krampfhaft von Clausewitz`s Theorien über die Überlegenheit des Verteidigungskampfes im Allgemeinen und des Guerillakrieges im Speziellen zu widerlegen. Na dann, Gott mit euch, ich bleib lieber mit dem Arsch zu Hause!

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Bouncing back to Bitchface-Barbies Abenteuer auf dem Klischeereiterhof. Und bevor euch jetzt die Knusperflocken aus der Futterluke purzeln vor lauter Gefühlsentgleisung, ordnet euer Onkel Ulysses euch ersma die Syntax im Kortex, damit der Schmalz wieder geschmeidig fliessen kann. So lasst den Schriftbild-Spirographen kreisen in den Windungen eurer Vorurteilsfabrik, lasst mich Origami mit euren Sorgen falten, lasst mich eindringen in die dunklen Vulven eurer Gedanken bis der milchige Schleim meiner geistigen Potenz eure vertrockneten Gefühle befruchtet. Fügt euch dem Fluss und trinkt vom Kelch der allumfassenden Empathie, gebt mir fünf Münzen für ein neues Spiel Morbid Combat am Automaten im Kornfeld. Diese Zeilen weisen dich ein, sie weisen mich aus, sie reissen dich ein, sie reissen mich raus, sie kreisen dich ein und weiden dich aus aber du sahst auch vorher schon scheisse aus, also mach dir nichts draus! Ich hör leisen Applaus in meinem Kopf, ein geistiger Hauch, ein poetischer Klopf, Klopf-Witz. Ach Wurst, Allah, das Leben is n fett-dreistes Schwein, man kanns schlachten, wie Moslems verachten oder sich mit ihm zusammen ne schöne Zeit in der eigenen Scheisse machen. Und IMMER lachen, keep smiling – the sun is shining. Proper timing i guess, wie immer – wenn man mal ne Erleuchtung braucht hat man kein blassen Schimmer. Das Leben läuft, das Leben rennt, das Leben endet bevor mans erkennt. So gesehen, so geschehen ein Sinnvakuum unter vielen. Ich mein, es geht rein-raus, ausm Bauch aufn Friedhof und aus. Was dazwischen liegt ist Rauch um nichts, man steht aufm Schlauch und fickt um seine Gene. Nevermind, is nich wichtig. God wants you to make lots of money, cuz God loves you! God is a nekrophilist, you know, and you are his rotten, stinkin hoe. Paradise doesn`t grants free entry. Du musst dein Leben lang anschaffen ums in Gottes Schoss zu schaffen. Und ähh, während ich meine inneren Organieros weiterhin schön in Allohol einlege, starre ich aufs Fernsehen hinaus und lasse mich vom Kopfweh hinfort tragen. Hinfort in eine rosige Traumwelt wo ich mir Models und Superstars wie Sklaven halte und sie zugunsten meiner sadistischen Triebe schamlos öffentlicher Erniedrigung aussetze. Wo sich jeder Mensch nur meinem Amüsemong zuliebe zum hoppelnden Hampelhorst macht und mir jeder sexuell motivierte Ritualmord noch spannende Unterhaltung liefert. Wo alles glücklich glänzt, wo man jeden flüchtig kennt, wo alles scheint und gar nichts ist, wo keiner weint ausser es steht im Script. Wo Milch und Honig munter fliessen, wo Bild und Ton sich um mich schliessen. Wo Melodien für Millionen die Toten aus den Gräbern holen. Wo Jauche spricht und Beckmann kocht, da leb ich heut und immerfort. Und wenn ich nicht gestorben bin dann klebe ich noch heute, vor der Glotze und erfreute mich an des Wahnsinns Mummenschanz in des Moloches Votze.

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Endorphine schwirrn zu hauf uns heute durch den Blutkreislauf,
Tore satt und Stolzestaumel fordern wir vom Bolzplatzzaubel.
Einigkeit in Reih und Glied, Deutsche flaggt jetzt für den Sieg!
Doch, oh Welt, fürcht dich nicht vor Deutschlandlied und Fahnenpflicht
denn auch wenn wir auf Polen zielen, wollen wir ja doch nur spielen.
Um den Endsieg zu erringen müssen wir sie nun mal zwingen!
Uns in ihren Strafraum kämpfen und die Granaten dort versenken.
Deutsche Glotze, deutscher Suff, „unsre Jungs“ und immer druff
Einigkeit und rechts steht frei, Bratwurst, Bierbauch, live dabei!
Lasst den König Fussball herrschen für ein neues Sommermärchen.
Lasst die Sorgen uns vergessen, uns am fremden Erfolg sattfressen.
Lasst die Welt zugrunde gehen, solang wir im Finale stehen.
Deutsches Jubeln, deutscher Stolz, deutscher Alltag in schwarzrotgold.

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Strahlend blau ist nicht nur der Himmel dieser Tage, nein, auch ich geniesse den schönen Klimakollapssommer in vollen Zügen und grossen Schlucken. Was wir am Wochenende wieder so an Regenwald weggeschützt haben geht auf keine Kuhjauch, und dabei trinken wir noch nichmal diese heftigst beworbene Plörre mit der hippen Wohlfühlökowerbestrategie. Das süffeln sich bestimmt die freundlichen Forstarbeiter rein, die uns die schmucken Tropenhölzer roden, um nach Feierabend sagen zu können: Na bitte, wieder n Quadratmeter Regenwald gerettet. So wird Naturschutz zum Spassgarant. Aber um solch nebensächliche Jesuslatschenthemen solls heut nich gehen. Schliesslich rappelt die Europameisterschaft wie der Pimmel in der Futt durch die Volksseele und lädt alle Glücksgefühlsrezeptoren zur Selbstbefruchtung ein. Humba humba tätärää! Auch wenn ich für gewöhnlich, seit ich der Begeisterung für die dritte Halbzeit abgeschworen habe, mehr an meinem Fussnägelwachstum interessiert bin als am Rasengeschehen. Das, sind wir doch mal ehrlich liebe Sportsfreunde, meist auch in einer kurzen Zusammenfassung der besten Szenen spannender ist als in diesen ganzen lahmen 90 Minuten Hin- und Hergewurschtl. Aber einerseits ist es ja saublöd jetzt sone sture Antihaltung zu schieben und sich alleinzuhausesitzend als ganz grosser Nonkonformist vorzukommen und andrerseits schlummert eine gewisse Begeisterung für dieses martialische Spiel wohl tief in den Genen eines jeden Mannes. Also beug ich mich mit Freuden dem Gruppendruck und lass mir bei kühlem Bier und angebrannten Würstchen die Sonne auf den Pelz und die Abseitspfiffe in die Membrane brennen. Sicher nicht mit dieser Leidenschaft wie die meisten um mich rum, aber doch auch mit dem guten Gefühl, den Frust des Alltags bei jedem Tor in Gottes taube Ohren brüllen zu können und die schlummernden Nationalismusreflexe mal kräftig Gassi zu führen wenn wir nach gewonnenem Spiel akustisch durch die Stadt marodieren und altes deutsches Liedgut wie „Ihr seid alle homosexuell“ oder „Geh doch zu Hause, du alte Scheisse“ auftragen. Mein Mitleid gilt allen, die nicht in der Lage sind sich auch mal an diesen urtümlichen Bräuchen des einfachen Mannes zu erfreuen. So hoffe ich mit dem Rest des Volkskörpers auf ein erfolgreiches Turnier für diesen Typen in weiss und freu mich auf viele feucht-fröhliche Tage im herrlich stupidem Sumpf der Faszination Fussball. Alle andren gehen dann bitte zum Stirnrunzeln und Bedenken tragen in den Keller.

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Sie habens geschafft, sie sind im Internet und haben sich tapfer gegen die Versuchung gewehrt die neusten Kopfkrebserregenden Ausscheidungen von Hänschen Stummelschwanz und Hugo Hirntumor anzuklicken, und werden dafür hier mit Lekkerlies fürs werte Befinden verwöhnt. Schön, ne? Ja, schöne Scheisse, is Freitag wohl und ich höcker hier rum und treibe Unzucht mit Wordpad. Wo zur Hecke bleibt denn da die Vorbildfunktion für unsre aufstrebende bzw. aussterbende Jugend? Zum Fickten, ich sollte eigentlich „da draussen“ sein und mir was Straffes zum Bügeln besorgen! Mönschenskinnners, ich werd bald meinem eigenem Klischee nicht mehr gerecht. Was kommt als nächstes? Irgendwas zu Ende denken? Was sinnvolles mit meinem Leben anfangen? Gar der zeremoniell zementierten Monogamie fröhnen und lebensfähigen Nachwuchs produzieren? Wählen gehen? Shit, an sowas überhaupt Kapazitäten zu verschwenden is schon der erste Ton im christlichen Wertekanon. Und Ehemann sichs versieht sitzt man FAZ-lesend mit seinem angebumsten Anhang und ihrem klitoralen Auswurf am Frühstückstisch und frisst den Frust mit Nutella in sich rein bis man höchstpersönlich dafür sorgt das der Tod einen scheidet. Aber vermutlich sind das auch nur stinkende Stereotypenwahnbilder die mir reichlich Ausreden an die Backe böllern um mich vor selbstreflektierenden Auseinandersetzungen mit meinen Bindungsängsten und Gedöns zu bewahren. Jaja, niemand hatte die Absicht eine Mauer zu errichten, doch plötzlich wars sie da und schiesst jeden Versuch einer emotionalen Flucht nach vorn ins Zyniker- und Nihilistenparadies zurück. Ach damn, ich wollt doch eigentlich die persönliche Schiene endlich mal stilllegen. Schliesslich habt ihr ja eure eigenen Privatprobleme, und die gehen mir ja auch am Arsch vorbei wie Klopapier. Aber wie bei der Bahnprivatisierung läuft auch beim Freetype nich immer alles nach Fahrplan. Aber das nur mal für die Selbstwertgefühlsautoerotik. Nicht das ichs nötig hätte, aber nur man selbst ist doch, wenn man mal ehrlich ist, fähig die eigene Grösse angemessen zu würdigen. Das gottgemachte Dilemma unsrer Art: Jeder will Anerkennung in Grossverbrauchermargen, ist aber selbst oft nur zähneknirschend bereit welche auszuschenken. Aber wem erzähl ich das noch, als wüsst ich nicht wo wir hier sind.

FREUNDSCHAFT (mal wieder)

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Stirb für meine Sünden!
Ritalin für Komatöse – Kalorien aus der Fritteuse, feuchte Träume – trockne Witze, tote Päpste – keuchend schwitzende. Voll Elan im Föten jäten johlt der Unhold Flüche betend sich durch unser Abendmahl. Ratlos sitzen wir daneben, flüchten ins „Es war einmal“. Habemus Papam – Krakelus Napalm, wehe unseren Arschhaaren. Rauch und Brauch und Amoklauf, auf und auf und alle drauf, und still und schweig und kill und Christusleib. Es spielt die Harmonie die Melodei der Lethanie und unser Geist strahlt frei und schön wie nie ins Himmelszelt, fönt die Fäulnis aus der Welt. Auf das er hält was er versprochen uns nun schon seit den Epochen: Seine Liebe nur für uns. Geisselten die Triebe uns aus Unvernunft für diesen heiligen Bund, und, warten feist auf die Erlösung, pumpten schon die letze Ölung bald heraus aus seinem Werk. Es schallt herauf der Ruf „Oh Herr, unser täglich Lob gib uns heute, deinem Volk das keine Mühen scheute deinen Namen hoch zu ehren, wie im Himmel so auf Erden liessen wir die Frevler sterben. Sieh wie wir sie noch bekehrten, als sie schon am Scheiter standen, wie sie deine Macht erkannten als die Leiber ihnen brannten. Gott, so sag sind wir nicht würdig, mehr noch, deiner ebenbürtig? Drum heilige auch unsre Seelen, dafür das wir uns ach so quälen, nur um dir doch zu gefallen liessen wir im Kriege fallen, unsre Kinder und Gefühle, wurden Schinder in der Knochenmühle. Aus Barmherzigkeit und Liebe gaben wir den Wilden Hiebe, schmerzlich leid tun uns die Sünden doch wir tatens um zu künden ihnen nur von deiner Gnade, denn wir sind, oh Herr, bestimmt allzeit deine schlimmste Plage!“

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Der formschönen Welt um einen rum rasiert die Realität allzu oft die
Illusionen aus dem kantigen Antlitz. Was bleibt ist das Aftershave aus
Melancholie und die nachwachsenden Stoppeln der Hoffnung.

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Tod im Schnellverfahren stand im Stadtanzeiger, allerdings, was da im Blickwinkel auftauchte sah mehr nach schnappsaffiner Traumdeutungs-apparatur aus. Lose Wortanreihungen ohne Sinn. Jedenfalls, man setzt es sich aufn Kopf und wartet bis die Streuobstwiesen Blüten ausbrüten, son Scheiss, wasn Streuobst? Schelmisch schimmert Lunas Schein, oder besser: Mondlicht inne Fresse rein. Und immer noch und ach und och inner Hier-und Jetztwelt festgewachsen der Protagonist ist. Alberne Faxen, schöner wär ja Entleibung beizeiten, das rosarot-rasante Ende vormals angestrebt. Büxe, ähh.. ratter ratter, Busunfall im 3. Stock, tragisch-traurig aber lebt noch. Aller Ignoranz physikalischer Begebenheiten zum Trotz. Doch ohne Sterben kein Endsequenztanz, wär auch arg lebensfeindlich und verneinend. Und nein aber jetzt, weil – Freefall Window Jump: Ahhrraa, Schrei und Knall, Kladderraklatsch und Menschenflaischmatsch auf Waschbeton – Bong. Nachbarschaft schiesst Fotos hinter den Gardinen, Bild berichtet, Schicht is und blauer Topf auch noch erwähnt, warum auch immer, Nachmieter bitte!

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Ich hab euch gewarnt, jetzt habter den Kopfsalat! Dabei hatte ich so gehofft ihr wärt seelisch gut situiert. Denn wie in jedem Frühling leckt mich die Muse allzu überschwenglich am literarischen Lustzentrum und statt meine kreative Energie der evolutionären Planerfüllung zum Endsieg der humanoiden Rasse in Form erfolgreicher Fortpflanzungsbestrebungen zur Verfügung zu stellen verfängt sich mein Genius hier, um euch armen Irren 10 Minuten lang vom entnervenden Überlebenskampf im urbanen Zivilisationsgeflecht Erleichterung zu verschaffen. Tick-Tack! Aber spart euch eure überschwänglichen Dankesorgien für Gevatter Hein auf, schliesslich sind wir hier im Internet und was hier zählt ist egomane Selbstdarstellungsmasturbation. Schaun`s, auf dieser globalstmöglichen Plattform ist es jedem Hanswurst ohne weiteres möglich, für seine spärlichen gottgeschissenen Talente ein zumindest kurzfristig amüsiertes Publikum von sexuell unausgelasteten Idioten mit zuviel Tagesfreizeit zu rekrutieren. Und falls nicht, weiss er mit gemeisselter Sicherheit das er ein hochgradiger Horst mit schwerwiegenden Potenzial-problemen ist. Was fürn spassiger Weg zur Selbsterkenntnis. Klappt allerdings nicht ausnahmslos, as you see! Was meinem Thread fehlt ist einfach dieser massenkompatible Knuddelfaktor lebenslang verknackter Raubtierbabys. Ich glaub ja auch, wenn jeder seine Bumsunfälle in fürsorgliche Tierpflegerhände fallen lassen könnte würde das für die Konsumenten-nachzucht weitaus förderlicher sein als Regierungskampagnen die einen als Deutschland beschimpfen. Wo man ja neuerdings in Deutschland nicht einmal mehr in Kneipen rauchen darf. Zum Glück lebe ich in Sachsen-Anhalt, also wenn in meiner Stammkneipe son militanter Lavendelliebhaber sein Recht auf Lungenfreundlichkeit artikuliert, können sich dessen Angehörigen seinen aufgedunsenen Torso jedenfalls im grossen Bruch abholen. Soweit kommts noch, das Andersdenkende in bei uns wat zu melden ham. Na ja, nach meiner Lehre war ich ja recht glücklich mal aus meiner inner- und äusserlich zusehends zerfallenden Heimat rauszukommen, aber nachdem ich die heuchlerische Nettigkeit im hintervotzigen Rest des vaterländischen Elends kennenlernen durfte, bin ich bannig froh wieder daheim zu sein. Wo die rotzige Beleidigung und das pampige Desinteresse noch von Herzen kommt, wo jede Anwandlung von Kreativität als Outing wahrgenommen wird und der Wortschatz sich erfrischend ehrlich aus den 4 menschlichen Grundbedürfnissen Fressen, Ficken, Saufen und Scheissen rekrutiert. Ja, hier liegt mein Herz im Morast begraben. Klar, manchmal vermiss ich inspirierende Gespräche oder kulturelle Angebote abseits der versifften Abfüllklitsche. Auch das Freifrauenbuffet schrumpft immer mehr auf 20 jährige, alleinerziehende Brote mit dem Intellekt, Geruch und Aussehen eines Harzer Rollers zusammen! Aber, wer bin ich schon mich zu beschweren? Ein Kind der Mittelschicht, aufgewachsen im Schoss der Unterschicht, mit der Allgemeinbildung eines Mensa-Mitglieds und dem Körperbau eines russischen Rausschmeissers. Ein konservativer Anarchist, der seinen Glauben an die Menschheit im Alkohol erstickt hat, sich im Ausschuss der evolutionären Inzucht unsrer Art suhlt und den zermürbenden Wahnsinn seinen Lebens im pseudopoetischen Stil in die Welt schreibt. Während die Realität an mir vorbeizieht, die Pappen ham ein schon irgendwie geprägt. Ich hab einfach keinen Bock auf diese Kompromissgesellschaft, kein Bock meine Meinung runterzuschlucken bloss weil der Typ meine Gehaltsschecks unterschreibt, kein Bock auf Frauen, die glauben mir mit Zuckerbrot und Peitsche ihre verkorksten Vorstellungen eines perfekten Partners antrainieren zu müssen! Scheiss doch drauf, delektier ich mich eben am Resteficktisch inner Dorfdisse, vegitiere im Existenzminimum und ertränk meine misanthropen Anfälle im Kreise anderer Zivilisationsversager mit Biosprit. Entweder du stehst das durch, oder du jagst dir auf nem Apfelbaum ne Ladung Schrot ins Gesicht, wie n ehemaliger Mitschüler vor einiger Zeit.

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Innere Leere braucht wenigstens prächtige Fassaden die zum Besuch einladen. Auch wenn man drin nicht lange bleibt, der Anblick hat doch seinen Reiz. Man bewundert das Äussre und vergisst wie trostlos doch das Innre ist.

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Mein Liebling hat Feuchtigkeitskomplexe, aber des is ne andre Geschichtsstunde. Wuhoo, und was für eine, voll von verwirrender Enthemmtheit und verführerischen Ekel! Nix für unreif Emotionale wie euch also, die ihr selbst die Geschichte der Menstruation mit Missverständnissen füllt, anstatt die simple Pointe da aufzunehmen wo sie passiert. Aber genug der Körperfunktionen, wenden wir uns lieber der destruktiven Desinformation zu, die meinen Thread und mich gross gemacht haben. „FIES“ bedeutet eigentlich „sexuell unbefriedigend“ hat mir mal ne Schlampe erzählt, die man zusammen mit ihrer Mutter hatte ficken können, und wie zu befürchten steht noch immer kann. Was an sich schon reichlich strange ist, aber erst wirklich fies wurde wenn man die Alte mal nackt gesehen hat. So ne verstrahlte Mittvierzigerin mit Tek-Schnallen-Styling, die jedes Wochenende zusammen mit Töchterchen durch die Clubs gezogen ist um Frischfleisch für ihr Gammelgehacktes zu besorgen. Was bei der Tochter noch halbwegs süss rüberkommt, wenn man sich reichlich was in die Schleimhäute geschnupft hatte und anspruchslosen Erektionsabbausex betreiben wollte. Aber als sie dann angefangen hat am abgewrackten Solariumsopferkörper ihrer Mutter die Falten glattzulecken.. Uähh, mir wird jetzt noch kotzübel wenn ich nur dran denke. Aber es soll ja auch welche geben die auf sowas stehen. Oh man, die drogenen Zeiten warn schon irgendwie geil, aber im nüchternen oder besser cleanen Rückblick stellt sich mir nicht selten die Frage, ob man diese Anreihungen belangloser Skurrilitäten und feucht-verpeilter Entgleisungen zu lesenswerten Memoiren verwursten kann? Immerhin hock ich mit 25 mitten in der Crisis meines Lebens, wo ein Mann sich von Haus aus fragt unter welchem Baum er sein gezeugtes Kind verscharrt hat und obs nicht langsam Zeit wäre in die gepflegte Spiessigkeit hinab zu gleiten. Ich glaub nämlich kaum das mein exzessiver Jugendstil sonderlich förderlich war und ist um die Dekaden jenseits der 50 noch unplastiniert zu erleben. Ich wollte mein Leben halt nie unnötig in die Länge ziehen. Aber auch ich werd langsam alt. Letztens habbich auf MTV ne Show gesehen, wo sich die Jugend von heute mit einer herzerfrischend sadistischen Freude gegenseitig gequält hat. Was mir als Konsument dann wohl als Männlichkeitsritual mit fernöstlichem Martial-Arts-Philosophieaufhänger verkauft werden sollte. Wirkte auf mich eher wie tierisch kranker Scheiss für emotional gestörte Sofapsychos. Ich mein, wenn wir uns zu meiner Zeit die Männlichkeit beweisen wollten, kams zum Schwanzvergleich oder wir ham uns gleich kompromisslos die Scheisse rausgeprügelt. Das war zumindest unterhaltsamer als sich gegenseitig den Arsch mit Flossen zu versohlen, und weniger schwul. Na ja, relativ gesehen. Tja, irgendwann sind dann die ersten Kerle in Buffalos rumstolziert und heute schminkt und epiliert sich das starke Geschlecht, um mit den ebenfalls bis zur Unkenntlichkeit zugestylten Weibchen mithalten zu können. Ich weiss ja nich. Ja sicher, diese rustikale Maskulinität die ich repräsentiere birgt auch gewisse homoerotische Potenziale, aber ey: I am what I am, während diese gepflegten Schwuchteln in ihren zartrosa Hemdchen doch nur metrosexuellen Konsumtrends hinterherhecheln. Sach ick jetz einfach ma so, worum gings nochma? Ach richtig, Altersarroganz und Senilitätsstarrsinn bei der „Generation Doof“. Na wenigstens bin ich noch nich so verkalkt solche Bücher zu lesen, ich les ja eh aus Prinzip nichts. was länger als 3 Seiten ist. Nur so konnt ich mir bis ins hohe Alter meine jugendliche Unbekümmertheit bewahren, um sie jetzt fachgerecht mit einer miesepetrigen Mürrigkeit zu vermengen. Damit ich demnächst bei BILD-Hetzkampangen im Kreise der Kollegen altkluge „Ich habs ja schon immer gewusst!“-Kommentare aushysterieren kann und artfremd Bekleideten auf der Strasse kopfschüttelnd hinterherstarren kann. Dann bin ich endlich da angekommen wo jeder Mensch ab nem bestimmten Alter hinkommt: In die Mitte der Gesellschaft.

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Im linguistischen Leben eines Logopäden treffen einen immer wieder Wörter am Trommelfell, deren Klangteppich sich wie Samt aufs Parkett des Langzeitgedächtnisses schmiegt. Ein erhabenes Hochgefühl poetischer Ekstase flutet augenblicklich den Musenstandort im Grosshirn und die versautesten Glückshormonen penetrieren die Rezeptoren das einem das Sprachzentrum weich wird. So will ich euch kleine aber fein säuberlich fanatisierte Leserelite teilhaben lassen an einer subjektiv selektierten und kongenial kommentierten Auswahl der Filetstücke unsrer Mutterzunge – geniesst und geifert!

SCHLÜPPER: Was n Wort, dieses nur geringfügig abgeänderte Prachtstück macht aus dem spiessig-verklemmten „Schlüpfer“ ein klangvoll-schmissiges Substantiv, das zumindest mir bei jeder Aussprache Freude bereitet. Wie profan dagegen das neudeutsche „Slip“ Ich bin ja sonst kein Freund deutschtümelnder Anglizismenächtung, aber fuck Slip, fuck Shorts „Schlüpper“ for Duden!

PLÖRRE: Soweit ich weiss ein altes, vorrangig im (ost)preussischen Lebensraum gebräuchliches Wort, das dort hauptsächlich zur Negativwürdigung von zu dünnem Kaffee zum Einsatz kam. Aber nachdem es zusammen mit meiner Oma gegangen wurde und damit (wie z.B. auch Gansblutgrütze) den Weg in meinen Mund fand, wird es von mir für alles halbwegs Liquide verwendet, das in meinen Augen Schmähung dringend nötig hat.

SCHEISSHAUS: Zugegeben, etwas unappetitlich ist diese umgangssprachliche Beschreibung einer Bedürfnisanstalt schon, aber wem Toilette zu unpatriotisch und Klo zu unpersönlich ist, dem leistet diese pointierte Schöpfung gute Dienste im alltäglichen Sprachgebrauch. Insbesondere im alkoholisiertem Kreis gutbürgerlicher Unterschichtler.

RANZEN: Ein Wort mit vielen Gesichtern, meist wohl als legere Ablösung des militärisch besetzten Tornisters und als verhöhnende Titulierung des hart erfressenden Wanstes in Gebrauch. Dabei kann dieses feine Wort doch soviel mehr, z.B. als substantiviertes Gegenstück zum Adjektiv „ranzig“ Merke: du Ranze / ihr Ranzen oder auch als Verb: „diese Erläuterungen ranzen ganz schön.“ Einfach sexy!

SCHABRACKE: Nun, ich könnte natürlich googeln und wikipedisieren um hier den Germanistikhengst aus dem Hosenstall hängen zu lassen, doch wozu? Wenn euch sowas geil macht besorgts euch selber. Mir gefällts einfach nur! Da fällt mir ein, gibts nicht ein Tier das so heisst? Schabrackenschakal oder so? Oder war es irgend ne Schabenart? Oder hats gar was mit Brackwasser zu tun? Findets raus!

VOTZE: Sicher, der Lady von Welt ist diese Betitelung ihres Muscheltopfs für den öffentlichen Gebrauch zu vulgär besetzt. Aber, wenn die wohlerzogenen Hüllen beim Vollkontaktkennenlernen erst einmal gefallen sind, bringt dieses wohlige Wort die meisten Damen gehörig in Wallung. Und ja verdammt,“Votze“ sollte nicht nur wegen der so passenden Schamdreieckssymbolik endlich auch offiziell mit „V“ geschrieben werden, sieht einfach besser aus, sieht es nicht?

SCHLAPPEN: Ich habs heut mit dem „sch“, aber des ist fronetisch (oder wie) auch mit am schönsten, naja, zurück zum Schlappen. Tja also, mal abgesehen von Fussbekleidung, Bolidenbereifung, Nahrungsaufnahme, Gangart und Potenzkrüppel fällt mir dazu eigentlich auch nicht mehr viel ein. Schön das wir mal drüber geredet haben!

SIFF: Zum Abschluss noch einer meiner Alltime Favorites. Kurz, knapp, kosteneffizient. „Der Siff im Haus erspart das Actimel!“ sag ich immer, zumindest jetzt und hier mal, ausnahmsweise, um die Zeilen vollzukriegen. Macht jedenfalls Lust auf mehr.

SO, das wärs fürs erste! Naaa? Habt euch nach der vollmundigen Ankündigung sicher mehr versprochen, was? Erleuchtende Einblicke, überraschende Erkenntnisse, ein Wort das jedes Weib sofort willig macht. Ach ja, ihr Menschen, ihr lernts einfach nie. Halten wir trotzdem etwas fest: Auf Deutsch klingt irgendwie alles nach Kriegserklärung, was ich persönlich absolut funky finde. Drum gibts warscheinlich auch nochma ne Kelle Nachschlag aufs Auge, irgendwann, also nicht blind werden bis dahin!

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Gäss wuott, ich verspüre im innersten Eingeweide grad übelsten Bedarf eure solaten Sehnerven wiederholt mit handverlesenen Stupidiaten zu erquicken. Ist das nicht schön? Gar orgiastisch triumphal und eine berauschende Bereicherung für euren weiteren Lebensweg? Eben! Ähnd hier wie goh:

Aus der Tür vom Dirnenhaus gaffen die abgebrannten Kinder Eva`s in die zuckersüsse Aussenwelt hinaus. Mit ihrem seidig glänzendem Überzug aus Schock-o-lade und der christlichen Panade. Tja, schade, dieses kommt nun mal von jenem und wer sich während des Matheunterrichts nur mit dem Kugelschreiber in der Fickvotze rumstochert, schreibt sein Abi eben auf den Strichen der Strasse. Bietet seine Kurven feil statt sich als Heimchen am Herd vom wenigstens monetär potenten Managerhengst die Lenden blau gürteln zu lassen. Eine dieser Trauerweiden mit der Hornhaut auf den Lippen beiden war die fromme Rosalie, die stets zu Gottes Ohren schrie wenn sie sich aufs Kreuz legte und die Freien aus der Marktwirtschaft ihre Nägel in ihren Leib trieben. „Oh Herr, so hör mein Klagen, wie lang noch soll ich dies Martyrium ertragen? Schick mir einen Engel nieder und befreie mich vom Dirnenmieder.“ Doch wieder gab es nur nen grünen Schein vom stinkend fetten Schwein, das sich grad noch auf ihr suhlte. So schoss statt himmlischer Erlösung Schore nur als letzte Ölung durch die Adern der Entehrten, das entspannte Stöhnen kam wenigstens jetzt von Herzen. Und ihr erschien der Welten Wahn plötzlich doch so seltsam zahm, versonnen sass sie vom Irrsinn warm gehüllt im Zimmer das ihr Leben füllt und liebkoste ihre Phantasien bis sie beim Morgengraun entfliehen.

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Von der tödlichen Theorie bis zur perversen Praxis

Big LIDL 2008 – Bespitzelung ist Ordnung! Niedrigstlohn ist Liebe! Überwachung ist Freiheit! Pausen sind Unterdrückung! Gewerkschaft ist Sklaverei! Unbezahlte Überstunden sind Freude! – Betroffen, was? Übers Ziel hinausgeschossen, häh? Nicht euer Stil, wa? Ihr habt das PR-Diktionär wahrhaft verinnerlicht ihr verlogenen Bastarde.

Nun doch kein Transrapid für Stoibers Residenzstadt. Man muss das Positive dran sehen, jetzt hat er auf dem Weg zum Flughafen wenigstens genug Zeit um mal nen sinnvollen Satz zu formulieren!

Spass muss sein, denkt das Schwein
und springt in seinen Dreck hinein.

Es quiekt vergnügt und suhlt sich müd,
die Sonn am Horizont verglüht.

Es trottet heim & legt sich nieder,
denkt, das war fein drum morgen wieder.

Mohammed aber sahs nicht gern und
hielt sich stets vom Schweine fern.

„Es ist unrein und verdreckt, drum
frommer Mensch, is keinen Speck!“

Das Schwein suhlt fröhlich weiter sich,
denkt: Na gut, dann eben nicht!

So wurde aus ner Aversion
der Grundstein einer Religion.

Und die Moral von der Geschicht:
Propheten sind oft nicht ganz dicht!

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Lauf vor mir und ich schiess dir in den Rücken…
(Taktlo$$)

Jetzt ist Schluss mit Dharma, das Lama droht zurückzutreten und fordert doch zu Gewaltverzicht auf. Jaja, Altersdemenz, auch der vor Weisheit triefendste Gottkönig ist nicht davor gefeit. Dann wirds wohl wieder kein Mandat für ne Tibetschutztruppe geben, oder wie? Neee, lieber nicht,wa? Gegen ne hochgerüstete Wirtschaftsmacht die A&H-versichert ist und über rund eine Milliarde potenzieller Soldaten verfügt is nicht so sauber Frieden schaffen, wie gegen irgendwelche ausgehungerten und kaputtgebombten Drittweltländer mit 2. WK-Bewaffnung. Aber vielleicht wenigstens mit Sanktionen wie bspw. Olympiaboykott zumindest mal vorsichtig drohen? Auch eher nicht so gern? Versteh schon, einem Land, in das man so viele Devisen investiert hat und von dessen kapitalsozialistischer Plansklaverei man kräftig profitiert, will man selbstverständlich nicht leichtfertig den schwarzen Peter auf den Verhandlungstisch kloppen wie Serbien, Nordkorea oder dem Iran. Ist schon recht, sollen die Israeliten weiter munter Siedler von Golan spielen und die Russen und Türken ethnische Minderheiten im Namen der Terrorbekämpfung ausdünnen solange die was haben was wir wollen oder uns was abkaufen geht das menschenrechtlich schon irgendwie in Ordnung. Die Amis waterboarden ja auch wen sie wollen. Hauptsache sie kaufen alle fröhlich pfeifend im deutschen Tante-Emma-Waffenladen ein um die „gemeinsamen Lösungen“ mit aller gebotener Robustheit durchzudrücken. Ob in Kurdistan, Libyen oder bei den Blackwater-Söldnern im Irak, unser Rüstungs-Know-How schreibt die Menschenrechte weltweit mit Blut in den Boden. Auf das die zarten Pflänzchen der Demokratie und Marktwirtschaft erblühen wie der Mohn in Afghanistan! Oder watt, Wolle Safety, alter Sicherungsbolzen? Musst dich grad mit Tarifgezerre bei Müllmännern und Kommunaltippsen und der 3 Generationen verspäteten Integration der Muslime rumplagen. Ach wie war das doch früher schön, weisst noch Wolle? Schreiber und so, den globalen Terror mit konvertiertem Killerequipment von Heckler & Koch, Walther und Thyssen aufrüsten? Klaro, ne Feindbildfabrik wie Saudi-Arabien muss natürlich erstmal anständig aufmunitioniert werden, sonst kommt da einfach kein Hölle, Hölle, Hölle-Feeling auf. Aber du und andere humanistische Aufbuhelfer haben schon recht, wenn man seine Soldaten schon PC als Aufbauhelfer deklarieren möchte, muss natürlich dafür Sorge getragen werden, das auch ordentlich was kaputtgemacht wird. Und nicht zuletzt hängen ja an der Kriegsmaschinerie auch n Haufen Arbeitsplätze. Wenn man schon gegen ein Tempolimit mit der Angst vorm Abbau argumentiert, dann brauchts auch keine weiteren logischen Verrenkungen mehr um die Waffenlobby dufte zu finden. Mordexport für Friedenserhalt im Rahmen unserer besonderen historischen Verantwortung, versteht sich. Und überhaupt, wenn die Kanaken und Neger sich gegenseitig abschlachten, dann müssen sich die vereinten Nationen da keine grauen Gedanken wachsen lassen. Die sind halt nur zu unzivilisiert um mit hochtechnisierten Tötungswerkzeugen so verantwortungsvoll umzugehen wie bspw. die Amerikaner. Darum sieht man es auch nicht so gern, wenn die da unten sich irgendwelche WOMD`s zusammenbasteln. Sonst kommen die irgendwann noch auf den Trichter das es auch ein bisschen unser Schuld ist, das sie son erbärmliches Leben führen. Dann müssen wir uns am Ende noch live von der Leistungskraft unserer Qualitätserzeugnisse überzeugen, anstatt uns nur gemütlich im Fernsehen anzuschauen wie die sich gegenseitig ausrotten.

VÖLKERFREUNDSCHAFT!

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Wenn wir wirklich Gottes Ebenbild sind, dann muss der
aber ganz üble Minderwertigkeitskomplexe haben!

Ich mein, sieh dich an: du knallst Weiber die mehr Farbe im Gesicht haben als Stoff am Leib und hast tatsächlich den noch Nerv dich über die Scheindemokratie in Russland zu entrüsten. Zeig erstmal Schneid, zieh dir das Kondom vom Schwanz und stell dich den Konsequenzen deines Triebs. Aber nicht doch, der feine Herr will lieber biologisch angebautes Vollwertgemüse ohne Genmanipulation aus einer schadstofffreien Umwelt geniessen. Und sauberen Ökostrom, um seine kinderarbeitsfreien Hemden mit phosphatfreiem Weichspüler in einer Waschmaschine mit Energieeffizienzstufe A+ zu reinigen. Oh, und natürlich nur Fleisch von glücklichen Kühen die gestern noch kerngesund durch die Freilandhaltung gehüpft sind und nicht die gemahlenen Überreste ihrer Eltern fressen mussten. Doch damit nicht genug, ohhhh nein, dazu noch Freiheit für Tibet, Therapie für Soziophaten, Tempolimit zur Unfallvermeidung – damit auch ja nicht ein einziger kostbarer Mensch vor seinem 100. Geburtstag in Grass beissen muss. Verbot von Stammzellenforschung, Killerspielen, Sterbehilfe und Rauchen in der Öffentlichkeit. Soziale Gerechtigkeit und globale Marktwirtschaft, Menschenrechte für China und giftstofffreie Schnäppchen, Glaubensfreiheit und Scientologyverbot, Ausrottung aller Krankheiten und Schutz bedrohter Tierarten, Wohlstand für alle und leistungsgerechte Entlohnungen – darfs vielleicht auch ein bisschen mehr sein? Weltfrieden vielleicht? Oder Selbstverwirklichung, saubere Familienunterhaltung, politische Glaubwürdigkeit, religiöse Gefühle, gesunder Nationalstolz? Volles Rohr Feuer frei fürs Phrasen-MG: Margarine die den Cholesterinspiegel senkt, isotonisches Bier das den Regenwald rettet, Pudding der beim Abnehmen hilft, Joghurt der die Verdauung reguliert, Kaugummi der die Zähne pflegt. Na klar, bei jedem Zipperlein wird gleich der neuste Wirkstoffcocktail der Pharmazie eingeworfen, statt aufrecht zu sterben. Oder man vertraut auf fernöstliche Homöopathie bei stressbedingten Erektionsstörungen, statt die Welt einfach mal mit seinen Liebeskünsten zu verschonen. Cremt jedes Fältchen zu bis die Talgdrüsen veröden. Und warum auch nicht, mach halt: Färb deine Haare, plastinier dir die Titten und lass dir das kostspielig angefressene Nouvelle Cuisine-Fett von den Hüften in die Lippen spritzen. Spende ein paar Brotkrumen für die Welt, um mit freiem Gewissen deiner Dekadenz zu fröhnen. Verhalte dich ökologisch, politisch und historisch korrekt, konsumiere klimafreundlich und „fair trade“, besiege den Krebs, finde dich selbst, entdecke die Möglichkeiten, erweitere deinen Horizont, ernähre dich gesund und ausgewogen um bis ins hohe Alter geistig rege zu bleiben. Aber eines Tages, wenn der letzte Eisbär im Zoo verendet, die letzte Sau patentiert und der letzte Superstar gefunden ist, wirst du erkennen das man consuming trends nicht essen kann. Du hättest Körper und Geist lieber frühzeitig an Junkfood und Feinstaub gewöhnen sollen. Denn auch wenn der Mensch sich längst aus der Evolution ausgeklinkt hat, so ist er doch zu ihrem treibensten Motor avanciert. Nur was sich uns, und der unsren Bedürfnissen zugunsten veränderten Umwelt anpassen kann wird überleben, in Ewigkeit – Amen!

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Mit dem Basi inne Frässe rin!

Bisset Blut spritzen tut, aber was schreib ich? Die Überschrift ist schon wieder so weit weg, das meine von Drogendemenz obenrum aufgeweichte Leserschaft inzwischen vermutlich längst ihre Triebhaftigkeit auf einschlägigen Pornoseiten stillt, statt sich zerebral einen auf meine Virtuosität zu hobeln. Örks, drum und um den Satzbau nicht weiter unnütz zu deformieren, wird jetzt erstmal an anderer Stelle weiter gewerkelt: Bücher, Bücher sind ja auch nur intellektuelle Statussymbole, die die geistige Impotenz ihrer Besitzer kompensieren sollen. So gesehen ist jeder literarische Neuerwerb eine Chance, trotz fehlender Geistessteife zumindest Gedankenejakulate anderer zu rezitieren, um im Gespräch nicht als Eloquenzschlappschwanz dazustehen. Doch das nur am Rande der gesamtgesellschaftlichen Schande, schliesslich steht uns allen ein feucht-fröhliches Schenkfest im Hausflur rum und bettelt uns um Kaufkraft an. So lasst uns dann, auch für die Errettung der Juden, konsumieren was hasenförmig oder eiartig ist, auf das der olle Jesus nicht allzu bald wieder aufstehen muss, sondern bis Weihnachten liegenbleiben und sich die Klöten massieren kann. Und mit „Jesus“ mein ich selbstverständlich den Einzelhandel und mit „Klöten massieren“ Umsatz machen. Und mit Islamunterricht meint der Schäuble natürlich Umerziehungslager. Aber jetzt ma ohne Flachs, als würde den armen Kleinen nicht schon genug religiöser Köttelklump vom Elternhaus ins Weltbild reingekübelt werden, warum denn nicht mal „Märchenkunde“ als Pflichtfach? Wo man dem vorindoktrinierten Nachwuchs dann von Abraham über Buddha, Lao-Tse, Mohammed bis Joseph Smith und L. Ron Hubbard alle Märchenonkelz und ihre Visionen vom Gutmenschentum völlig wertfrei unter die Allgemeinverblödung häckselt. Damit sich Deutschlands Zukunft vorurteilsfrei aussuchen kann, wessen alberne Gebote sie sich für ihren Lebensstil zurechtbiegen. Gott muss ja auch nicht immer einen auf Highländer machen. Ich musste mir ja meinerzeit „Ethik“ ins Denken dichten lassen, was mir zwar nicht die notorische Unmoral ausexorzierte, aber wenigstens meiner Lehrerin einen groben Überblick eröffnete über den Wahnsinn im Geiste von uns allen. Religiöse Sklavenmoral, als konfessionslose Aufklärungsklitsche getarnt, da ging bei mir gut der Punk ab, wie man so sagt! Aber ich flache schon wieder ab, dabei wollt ich doch die Würgekette des Niveaus mal wieder etwas straffer ziehen, sonst glaubt am Ende noch jeder halbgebildete Bayer, er könne sich hier kostenlos sein Amüsemong abgreifen. Nich bei Pappa! UND JETZT MACH SITZ!!! Hahaha, klappt wies Heizdeckenverhökern, wa? Man muss den Leuten einfach nur das Gefühl vermitteln, alle Antworten des Lebens im Sack zu haben, dann kricht man och een jeblasen! So, und jetzt geht wieder spielen, husch husch!

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Apropos, Herr Dr. Altkanzler, wenn ich mir die immer menschenleerer werdenden Gegenden und die immer zahlreicher auftretenden ABM-Gärtner in Verbindung mit dem ganzen Kleinkinderkompost in meiner Heimat so anschaue, könnten sie mit ihren „blühenden Landschaften“ wieder mal ihr Ehrenwort gehalten haben!

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Bleib ganz ruhig. Beruhige dich, verdammt! Hör mir jetzt gut zu, du hast Angst, klar! Verflucht, es ist scheissenochmal scheissnormal Angst zu haben. Angst vorm Terror, Angst vorm Linksruck, Angst vor Faltenbildung, Angst vor Hodenkrebs, Angst davor nur noch durchs Promi-Dinner ins TV zu kommen, Angst vorm Alleinsein, Angst vor Allergien und Phobien, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor den Pestiziden und Antibiotika in deinem Drecksfrass! Oh ja, du solltest sogar Angst haben: vorm Klimawandel, vor AIDS, vor schwulen Kommunistennegern, vor Überbevölkerung, vor Viren, Mikroben, Pilzen und Bakterien. Angst vor dem was du nicht sehen kannst, vor Dingen denen du schutzlos ausgeliefert bist: Cholesterin, Radioaktivität, Alzheimer, gesättigten Fettsäuren, Leberzirrhose, Mehrwertsteuer oder Wichse im Joghurtdressing. Ich mein, überleg doch mal, diese grosse verrückte Welt und dann du unbedeutender Endverbraucher. Was kannst du schon kontrollieren, vor was kannst du dich schon noch schützen? Flugzeugabsturz? Autounfall? Materialermüdung am Riesenrad? Nordic Walking-Massenkarambolagen? Und dann – Behinderungen, Pflegestufe 5, angeschlossen an lebenserhaltende Apparate vegetierst du den kläglichen Rest deines Lebens dahin. Schon morgen könnten deine Abwehrkräfte kollabieren und du verschluckst dich an einem nitratverseuchten Hackbällchen, während du an einem durch Herpes verursachten Herzinfarkt qualvoll verendest. Wach endlich auf, deine gesamte Umwelt steht dir feindlich gegenüber. Die besten Versicherungen, die versiertesten Gesundheitssyteme oder gar ausgeklügelte Überwachungsmassnahmen können dich nicht vor killerspielparalysierten Turboabiturienten retten, die dir ihren Passivrauch in deine feinstaubverpestete Asbestlunge blasen bis du vom Spannungskopfschmerz Sodbrennen bekommst und deine Mutter dich nachträglich abtreibt. Klar das du in Panik verfällst, dich fragst: Was soll ich nur tun? Wer gibt mir dieses unbeschwerte Gefühl zurück, mir um nichts Sorgen machen zu müssen? Doch um dich herum herrscht blankes Entsetzen: Alles wird immer teurer, überall nur Streik und Wortbruch, der Regenwald wird weiter gerodet, Keime hausen in deiner Kloschüssel und Milben in meiner Matratze, der Iran baut Atomwaffen und der Arsch meiner Alten wird auch immer fetter. Fürwahr, die Lage scheint aussichtslos düster und du glaubst, das beste wär es dich gleich selbst in der nächstbesten U-Bahn von flatratekoksenden Islamisteneisbären mit Vogelgrippe anhusten zu lassen bis irgend ein Scientologe dich mit dem Grundgesetz zu Tode prügelt. Aber, gemach, gemach! Calm down lil`sissy! Ich weiss, es sieht übel aus für dich und deinesgleichen, aber Renterschwemmen, Kinderarmut, Volksmusikfeste oder drohender Schneefall im Winter sollten dir keineswegs die wohlverdiente Freude am Menschsein verleiden. Relax einfach mal wieder ein wenig, leg die BILD weg, spende ein paar Cent an Unicef, gönn dir ne plastische Vergrösserung für dein komplexbeladenstes Körperteil und lass dir im teuersten Wellnesstempel ein anregendes Blattgoldpeeling mit anschliessendem Aromatherapieeinlauf verpassen. Lifte die Sorgenfalten bei einem ökologisch-biodynamischen Vollwertessen, das speziell auf deinen Aszendenten abgestimmt wurde. Und mit einem Glässchen Sanddorncuvée beim abendlichen Teammotivationsyoga mit Antistressmandala-Akupunktur wird auch das letzte bisschen Angst aus deinem Leistungsträgerleib entweichen. Dann kannst auch du dich endlich wieder mit vollem Elan daran machen, einen kleinen Familienbetrieb zu „rationalisieren“ und „global aufzustellen“ ohne das die Furcht vor Impotenz & Inkontinenz dir Magengeschwüre wachsen lässt. Und niemals vergessen:

Wir müssen nichts fürchten, ausser jene die uns Angst machen wollen!

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Ich bin ein moralischer Hungerleider und fresse Eisbärbabys weil scheinintegrierte Konvertiten meinen Niedriglohn in der U-Bahn zu Tode gekuschelt haben. Nein nein Freunde, wir müssen viel tiefer graben damit die ganze Scheisse auch rein passt. Allzuviele verlieren ihr Gesicht beim PC-Posing aufm medialen Strich und finden es dann von der Bunten aufgeklatscht in der Resterampe des öffentlichen Interesses wieder. Wenn man keine Aussage hat muss man sich halt ausziehen, heut noch Bailando am Ballermann und morgen schon Totalabsturz wie die Venga Boys. Das Leben ist mittlerweile wie alkoholfreies Bier: Schmeckt irgendwie, riecht irgendwie, sieht irgendwie aus, aber knallt halt nich und ist damit mindestens zu überflüssig wie Zuschauer im Stripclub oder bei nem Boxkampf zu sein. Wozu soll ich mich aufgeilen lassen, wenn ich selbst nich ran darf? Töten darf ich nicht, kriminell und rücksichtslos sein auch nicht, aber es ist mir erlaubt mir im Kino anzusehen wie andere für Millionengagen so tun als ob. Und für diese lahme Voyeurskonditionierung soll ich auch noch bezahlen? Was solln der Scheiss? Wer bin ich denn, ein verfluchter Köter bei Pavlov? Will man mich nur sabbern sehen sobald das multimediale Glöckchen bimmelt? Bellen darf ich, aber sobald ich zubeisse lande ich im Zwinger! Wo versteckt sich die Logik in dieser Gesellschaft? Bin ich Fisch oder Fleisch oder schon auf beides allergisch ohne es zu merken weil ich eh nur noch aromatisierte Ersatzstoffe zu fressen kriege? Bin ich noch Soldat oder schon Bürger in Uniform? Bin ich entspannt und vollkommen sicher oder doch geladen und entsichert? Der gefühlte Wahnwitz wirkt den seidenen Faden zum Strick, speit Verzweiflung auf die eitle Ödnis unsrer glatten Welt. Leere Phrasen umspielen sanft das morsche Gedankengebälk, wirre Phantasien faulen und ihr Gestank welkt die Vernunft. Die Müllabfuhr kommt morgen erst. Bin ich das der hier schreibt oder ist es der Typ der ich sein sollte, den andre in mir sehen, der ich mir selbst einrede zu sein? Will ich überhaupt wissen was ich weiss oder soll ich nur wissen das ich weiss was ich wissen will? Aber ich muss mich zusammenreissen, muss funktionieren, reagieren, mich jeden morgen aufs neue reanimieren. Ignorieren was mein böser Geist mir ins Gedachte schreit. Ich muss mich rasieren und vorm Spiegel meine Mimik trainieren fürs tägliche Trauerspiel. Nach aussen normal und innen völlig noir. Sie sehen die Narben nicht, meine Lippen können sie vielleicht lesen aber in meinen Augen nicht. Einfach immer weitermarschieren, Geld verdienen um eingeschweisste, geimpfte, angereicherte und konservierte Nährstoffe zu kaufen, konsumieren was das geistlose Leuchten mir befiehlt. Damit sie auch morgen noch genug haben um mir etwas abzugeben. Einfach immer weitermachen, mehr wird nicht verlangt! Die Evolution liegt weit hinter uns, wir bestimmen selbst wo wir herkommen und wo wir hingehen. Nur ein Sandkorn am Strand – 6 Milliarden Fragen, 6 Milliarden Seelen, 6 Milliarden Egos und es soll nur eine Wahrheit geben? Einen Gott? Einen Sinn des Lebens?

I think i`m down… maybe just happy..
(Curt Cobain)

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Meine Göttin erscheint mir jeden Tag um ihre gütige Liebe in unsre kalte Welt zu strahlen. Ohne Prediger, Tempel und heilige Schriften. Ihre Existenz kann selbst von Blinden nicht verleugnet werden. Ein jeder kann die Wunder erleben, die sie tagtäglich geschehen lässt. Wenn die Blumen ihre Leiber sehnsüchtig ihrem warmen Lächeln entgegenrecken. Wenn die Vöglein freudig erregt ihre Schönheit besingen. Wenn ihr wärmender Schein den Arsch meiner Liebsten glitzern lässt. Oh Schöpferin allen Lebens, die du würdevoll unser schäbiges Sein in dein goldenes Licht tauchst. Wir sind aus deinem Schoss geboren und du zehrst deinen göttlichen Funken auf für unser Glück. Mag mein Dank auch bedeutungslos sein, er sei dein. Du bist die Hölle die am Himmel prangt und uns das Paradies auf Erden schenkt.

Und da ihre Güte unermesslich ist, und man ja momentan mit Religionen wieder den ganz grossen Sparstrumpf stricken kann, veruch ich auch mal mir ein Stück vom klerikalen Käsekuchen abzuschneiden – So merket denn auf Ungläubige:

Der Tod wird unerwartet über euch kommen! *Sonne ist mächtig* Gepriesen sei Sonne, denn wir Solaristen glauben nicht, wir wissen! *In Sonnes Namen* Bereut euer sonnenlästerliches Leben und wendet euch Sonne zu! *Hoch Sonne* Eure heiligen Bücher sind nichts als verlogene Lügen trügerischer Lügenbolde! *so wahr Sonne mir helfe* Eure Kultur ist sonnlos, krank und verderbt, kehrt um! *Sonne über alles* Eure Mütter, Schwestern, Töchter, Tanten und Grossmütter sind nur ehrlose Huren in den Augen der Sonne! *Sonne`u akbar* Es gibt keinen Stern ausser Sonne und Ulysses ist ihr Prophet! *Oh erleuchtete Sonne* Sonne gebietet: Hüllt euch in Bettlaken und lange Bärte und lasst eure Finger durch die Luft der Ungläubigen kreisen! *bei der allmächtigen Sonne* Sonne gebietet: Preist ihren Namen in jedem zweiten Satz in einer fremden Sprache! *Sonne Alaaf* Hört die allwahren Worte der Sonne, die sie geschrieben stehen in den Schriften des Propheten Ulysses, denn dies ist wahrhaftig die einzig wahre Wahrheit! *Sonne Hurra* Nur jene die ihr Leben Sonne opfern, wahrlich ich sage euch, werden dereinst ins Sonnenstudio einziehen! *oberaffentittengeile Sonne* Nur mit Sonnes Gesetzen kann wahre Gerechtigkeit unter den Menschen geben! *brave Sonne* Unterwerft euch der Gerechtigkeit der Sonne und lest im Solariumsführer von den Wundertaten des Propheten, wie er einst die Vorhänge aufzog um Sonne in sein Haus zu lassen! Gepriesen sei Sonne, gepriesen sei ihr einziger Prophet, Ungläubige rettet eure Seelen, beim Barte des Ulysses!

What kind of madness rules the world today?
(John Miles)

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The end of the beginning is the end

Hosen hoch und Wichsgriffel auf halb acht! Herzlichst willkommen zum grossen Veitstanz der Volkslyrik, beim nächsten Signalton ist es 11 Uhr 55 und ihre rosige Realität expandiert grade frech ins Bodenlose. Ding is, mit ungezwungenem Optimismus ist derartigem Problembombardement nicht die Stirn zu bieten. Also mal da capo im Kopp, weil folgendes: Reihenhäuser bersten, Ströme aus Blut fliessen in den Strassen, Guido Westerwelle krönt sich selbst zur Kanzlerin der Herzlosen und Fischers Fritze fixt frische Schore! Kurzum, der alles verzehrende Relaunch, den trotz wiederholter Drohungen einiger Modstremisten keiner mehr ernsthaft befürchtet hatte, ist nun doch mit leichter Verspätung eingefahren und verleidet uns konservativen Spassgesellen massiv den morbiden Freizeitspiess. Oder ums noch kürzer zu machen: Wir werden alle qualvoll sterben! Wenn schon nicht an Vögelgrippe (AIDS) oder Passivamoklaufen, dann doch spätestens beim Anblick des neuen Designs der Seite. Die Originalität ist jedenfalls schon verreckt, aber die vermisst eh keiner, denn das Gros der User hier rekrutiert sich eh aus geistigen Totgeburten die jeden Müll mit abfeiern. Ja ja, ick wees, dreist kostenlosen Service nutzen um seine Gedankendiarrhö über arglose Internetbewohner zu verplempern und trotzdem rumheulen ohne konstruktiv zu sein. Aber so sind wir Ossis eben, fett auf Sozialstaatskosten leben und trotzdem frech Linkspartei wählen. Schon frustrierend irgendwie, da schrubbt man sich hier monatelang verfassungsfeindliche Sach- und Lachgeschichten aus dem Stirnlappen, cuttern noch mühsam Aufrufe zu Rassenschande und Bayernmord mit unter, und dann dieses: Das weinerliche Bundeswaschlappengericht versagt mir feige im Namen eines ominösen Rechtsstaates und dem Schutz irgendwelcher abgehobener Privatsphären die so dringend herbeigesehnte Aufmerksamkeit durch geschultes BKA-Personal. Wo soll ich denn jetzt neue Leser herkriegen? Scheiss Demokratie, sowas konnten sich auch nur pädophile Griechen einfallen lassen. Naja, wir dürfen gespannt sein, wie das wohl alles weitergeht. Ach und, hüten sie sich vor Eisbärbabys, die entwickeln sich so langsam zur Plage!
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Konzerne friert die Konten ein und rettet die Pension
vor Linksruckterroristen, dem Schrecken der Nation!
Auf zum Strassenkampf, gegen Staat und Konjunktur
Wir sind Linksruckterroristen, auf Wahlkampftour!

Wir sind Linksruckterroristen, schwerst indoktriniert,
auf der Arbeit bleim wir sitzen, ganz egal wer auch regiert.
Mindestlohn heisst unser Motto und Streik ist unser Ziel,
jeden Tag n´ Markt im Arsch, ist das zuviel?!

Siehst du Bonzen schwitzen und Volksparteien flieh’n,
haben Linksruckterroristen nichts Gutes im Sinn.
Enteignungsvandalismus steht auf unsrer Fahne,
Linksruckterroristen kennen kein Gnade!

Wir sind Linksruckterroristen, schwerst indoktriniert,
auf der Arbeit bleim wir sitzen, ganz egal wer auch regiert.
Mindestlohn heisst unser Motto und Streik ist unser Ziel,
jeden Tag n´ Markt im Arsch, ist das zuviel?!

(based on Böhse Onkelz – Kneipenterroristen)

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Surrealist mit Tötungsabsicht? – Killer 7! *Werbung Ende* Tach wa, seit mittlerweile 4 Jahre & länger her tropft Paranoia aussm Koppe ins Netz und penetranzt hilflose Opferkinder, die sich eigentlich nur friedlich mit ihren Fakeaccounts über Ekos Schwanzgeschwurbel austauschen wollen. Toll,oder? Bzw. eure Meinung interessiert eh keinen, drum seid ihr ja hier, Hahaha! Viele fragen mich oft: Du Typ, was solln der Scheiss? Und nach ausreichend Psychopharmakamissbrauch kann ich dazu nur feststellen: „Vielen Dank für ihr Interesse an unserem Angebot, ihre Anregungen sind uns wichtig, wir nehmen sie sehr ernst und bemühen uns stets allen..“ Obwohl, bummst eure Klorollen ihr Pförtnersvolontäre! Ich bin schliesslich nicht in diese Welt genagelt wurden um euch die privaten Probleme zu entsaften, sondern um der gestörten Menschheit den Spiegel vors Gesicht zu schlagen, damit sie mein manisch-geniales Lachen in den blutigen Scherben bewundern können. Gott gab mir den Auftrag euch ungläubigen Teufeln die Augen mit gleissendem Wahnwitz zu sengen, und der Typ zahlt nich schlecht: Jungfrauenflatrate, ewiges Leben im Paradies und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Quasi Märtyrertarif mit Boni und ohne unschöne Selbstverstümmelungen. Das sind halt die Vorteile eines Hasspredigers der Herzen. Tja ja, was für Ängste wird die wohl die Zukunft in Zukunft ins Haus liefern? Das weiss wohl nur Allmighty Allah, aber der alte Hurenbock ist leider ständig straff wie Hitlers Aktentasche und stand für eine Stellungnahme gegenüber A.P.W. nicht zur Verfügung. So muss ich mir mal wieder selbst was aus dem Sack saugen, ähh lassen. Und was meine Sekretärin da so alles aus der Spermapfütze auf dem Fussboden herausmentalisierte, klingt vielversprechend. Die sollte diese Orakelsache mal professionell angehen und auf Astro TV für gelangweilte Hausfrauen spannende Liebesabenteuer aus Flockes Eingeweiden herbeifantasieren. Aber ich schweife ab, freuen du sich mit uns auf kommende Hochlichter der Humanunterhaltung:

-Noch sinnfreiere Religionsgefühlsmassaker (Rasierte Mullahschlampen Teil 6 – Popospiele in Guatanamo, Priesterweihe privat – Mach dich lang du Saulus!)

-Noch verachtenswertere Beleidigungen Behinderter (Merkel fordert den Bau deutscher Gymnasien in Bayern)

-Noch schamlosere Verherrlichung moderner Marschmusik (Bong-ra, Eiterherd, Epsilon, Qualkommando, Materialschlacht, dummy plug conspiracy, DOA, Somatic Response, Chosen Few, Technohead, Alex Asher, Liquid Blasted, Bakalla)

-Noch drastischere Beschimpfungen des Lesers (Ulysses ist voll scheisse scheisse scheisse scheisse scheisse und spamt sich selber zu weil er kein Zuhause hat!)

-Noch haarsträubendere Vergewaltigungen der Muttersprache (Dem tun sein machen tut machen-tun sein)

-Noch langweiligere Themenschwerpunkte (Kapitalismus, Religion, Religionskapitalismus, meine Meinung zu Religion und Kapitalismus)

-Noch desinformierenderer Blödfug (Krebs ist nur ein Sternzeichen, Waffenbesitz heilt Homosexualität, in Sachsen-Anhalt existiert intelligentes Leben)

-Noch lächerlichere Endzeitdystopien (A State of Happiness, Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, next level trading, Raiders heisst jetzt Twix, Der Aufschwung kommt bei den Menschen an)

-Noch geisteskrankeres Gebrabbel (Postprotest – Struck wirft seine Briefmarkensammlung in den Müll )

-Noch hähmischerer Demokratieabbau (Der Merkel ihr sein Sonnenschein is mächtig und betroffen sein!)

-Und noch mehr Spiel, Spass und Sittenwidrigkeit im ökologischen Design zum Festnetzpreis!

Sie sehen also, es lohnt sich durchaus noch weitere 4 Jahre am Leben zu bleiben! Stehen sie mir treu gewogen und schützen sie sich beim Sex vor Körperkontakt!

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Lockre Liebe, leichte Liebe
grosse Worte, niedre Triebe.
Schwur um Schwur schür ich Gefühle,
doch nur und nur für das Gespiele.
drum denke stets an dies Gedicht,
Liebe ist ..ein Hauch von Nichts!

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Fick den Durchschnitt – Ich will Aufschnitt! Gehts euch auch manchmal so? Ihr steht wie paralysiert in eurem schicken, blitzblanken obere Mittelklassehaus rum und überfallartig entern die Laufstrassen des Teppichs, die aussehen wie nach 2 Wochen Schweinetrieb durchs Wohnzimmer, eure Äuglein und funken Panikattacken ins Hirngetriebe das es nur so schallert. „Schockschwere Notfallambulanz“ rasselts durch die Rübe. Rundherum hygienisch reine Welt, nur diese LAUFSTRASSEN! Was also tun? Ruhe bewahren und Mutter im Callcenter anhysterieren: LAUFSTRASSEN, Olle, wie krieg ich die nur ausgemerzt, WIE NUR? Mutter faselt in ihrem Altersschwachsinn was von Salz und Wickelbädern mit Wick Vaporub und schwupps krallt ihr euch das druckfrische Exemplar des Stiftungsmagazins um ihr hämisch in die Hörmuschel zu posaunen, das nur noch Produkt X hier helfen kann. Wahrscheinlich seid ihr dann och sone Kandidaten/innen die beim kleinsten Hüsteln ihres Nachwuchses anfangen zu halluzinieren und mit Urlaubsfotos über Honig quatschen, statt dem Bengel eine zu scheuern damit er die Fresse hält. Er braucht doch auch was natürliches, natürlich! Diese Flatrate-saufende, verfettende Killerspieljugend, die immer alte Leute verprügelt um sich neue Hasch-Tabletten leisten zu können, braucht einfach wat aufs Maul. Mein Vadder hat immer jesacht: Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen! Und schaut wie blitzgescheit er mich geprügelt hat. Der schmalzige Diekmann hat schon irgentwie recht, die 68´er mit ihrer antiautoritären Guerillaeducation ham auf ganzer Linie versagt. Der Bohlen macht das schon ganz richtig wenn er die talentlosen Hauptschulfreaks, die glauben unsere Renten zukünftig mit ihrem Gequäke finanzieren zu können, mal ordentlich der öffentlichen Lächerlichkeit zum Frass vorwirft. Nur die Besten können sich einen Song lang im hart umkämpften Musikmarkt behaupten. Diese Jugendmedienschutzbehörde soll ma schön ruhig bleiben, da wird den Kindern schon genau das richtige Bild unsrer Gesellschaft vermittelt. Der Dieter sollte im Fernsehen HartzIV-Anträge bearbeiten, das wär n Spass. Und die Zuschauer bestimmen wer am ende den begehrten Regelsatz verdient hat. Kuschelkurs gibts in Zukunft nur noch für Eisbärbabys, der Rest sollte lieber schleunigst das Ingenieursstudium nebst 5 Fremdsprachen in Angriff nehmen wenn er sich demnächst nicht aus der Mülltonne ernähren will. If you´re happy and you know it, clap your hands.

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HURRA!, oder wie die Mainzelmännchen nach vollzogenem Koitus zu sagen pflegen. Der demokratische Sozialismus hat die Mauer bezwungen und macht sich auf, dem westdeutschem Kapital das Fürchten zu lehren. Und wie sie schon alle zittern, Professor Sinn sind vor Schreck schon alle Fusseln vom Kinn gefallen, der BILD-Zeitung schlackern schon die Schlagzeilen und Ackermann muss befürchten von der brutalen Siegerjustiz der Mauermörderkommunisten aufs Schafott geschickt zu werden. Nokia hat bereits vorsorglich die Flucht nach Rumänien ergriffen bevor ihrem Werk aufgrund der massiven Subventionierung die Verstaatlichung droht. Und auch die Schergen des Unrechtsstaates BRD, wie Schmiergeldfresse Koch und Minderleister Westerwelle ängstigen sich Löcher ins Gesicht beim Anblick des erstarkenden Klassenfeindes, der mit realpolitischem Enteignungsterror und Räterepubliken droht. Nur warum eigentlich all das Elend? Da bietet sich der Sozialstaat schon grosszügig an, den Geringqualifizierten trotz durch den Arbeitgeber nicht entlohnenswerter Geringstleistung ein menschenwürdiges vegetieren am Rande der Gesellschaft co- zu finanzieren, und das soll der Dank sein? Streik und Klassenkampf, trotz all der schönen neuen Arbeitsplätze im Niedrig-lohnsektor? Trotz des Aufschwungs bis kurz vorm Überschlag, trotz unserer Schönheitskanzlerin Merkel, die sie souverän die Welt bereist und das dümmlich-dicke Deutschland mit ihrem vorpommerschen Bauerntrampel-charme repräsentiert. Keine Macht den Unzufriedenen! Schon Stoiber hat das vor langer Zeit in stundenlangen Versuchen zusammengestammelt. Zum Glück tun die Volksparteien das einzig Richtige in dieser Situation: Sie sprechen den doofen Sozialisten jede Befähigung zum ernsthaften Polittheaterstadl ab und lassen die beleidigte Leberwurst aus der Hose in alle Richtungen baumeln. Wohl bekomms, demokratische Idee!

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Dree Dummem, een Jedanke: „RIKE, noch ne Runde Hopfenbrause!“ Rike spurt promt, was auch sonst? Nur dank alkoholkranken Teilzeitassis wie uns kannse sich mit ihra Sprit- & Kippenboutique noch im Wachkoma halten. Ach ja, wieda ma son Tach wien Pickel, da kommt nur Eiter bei raus. „Hier habter Jungs!“ Ach Rike, wärste nich so dick, dumm und hässlich und ich nich noch so nüchtern, ich würd glatt danke sagen. So aber überlass ich dem „Klong“ die Höflichkeiten, sie vaschwindet wieda in ihrn Kabuff und wir könn uns wieda unsren hochgeistigen Diskussionen widmen… wobei „Sacht ma, wollnma nich noch n Trio Braunen kippen?“ „Wie jetz? Reiss dich ma“ Matze kennt die Regeln: „Doch nich vorm Mittach du Schlappen, wat gloobste wat dir deene Olle wieda allet abkaut wennde völlich anjestrafft Heem kommst, nämich jarnüschts mehr!“ „Ach weeste, zuhaus is eh kaltet Büffet, Mc Muschi hat Splatterwoche, Eizellenmassaker Teil 50 un so!“ „Fuffzich? Solang biste doch noch jarnich mit Jenny zusamm!“ „Mann, is doch nur son Spruch.“ „Pfff, kannst froh sein dassde die hast Alta“ Oha, here we go again – Micha plays it one more time. Wenn dieser illustre Kreis grosser Denker nich wär, tät er warscheinlich irgendwelche User einer Website mit seinem Lebenswerk aus Kummer und Leid abtöten. Aber wir nehmen natürlich gern Anteil, aber vorher lieber noch n grossen Schluck. „Hier, ähh weeste noch, ihr wart doch ooch inna Pumpe am Samstach, wa? Hier, habter da die eene jesehn, die eene, urst geile, die mit son Faltenminiteil oda wat det waa, sone kleene Blonde, weest wen ick meen?“ Ein reflexartig ausgespienes „Ja klar, Mann“ verkürzt das Elend etwas. „Jeenau wa? Altaaa, die hat mich voll so anjekuggt, soso weeste, so urst un allet!“ Er zerrt an meiner Jacke um wenigstens visuelle Aufmerksamkeit zu kriegen. „Alter Micha, komma klaa uff deine Motorik du Spast, sonst kuggt dich gleich die Decke an, so urst, weeste“ Kannich nich ab sowat, vorallm weil ick janz jenau wees wie det meist endet mit Micha und dem schön-geschminkten Geschlecht: Er zieht seine plumpen Annäherungs-versuche ab, sie ist schon belegt oder will nich, er säuft sich auf Agressorpegel und lässt dann seine aufgestauten Hormone auf Unbeteiligte wirken. Weggehen macht echt keen Spass mit dem. Da hilft ooch keen Antiagressionsstuhlkreis mehr, der Vogel is nich mehr resozialisierbar. Manchma kommter mir vor wie Tarantino in „From Dusk Till Dawn“. Dabei willer eijentlich nur jeliebt werden, allerdings von Frauen die weit über seinen Möglichkeiten rangieren, denn aus dem Mann wird beim besten Willen keen Elite-Partner mehr. Na wat solls, das Abenteuer Alltag geht weiter.

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So leben wir Deutschen: Feucht-dröge vor uns hin. Die Gesprächsfetzen werden scharfkantiger „Ick hav letzns widda diese Bonzenschweine inna Glotze jesehen, hier VW oder wo. Musst dir ma rinziehn diesen Hartz und dit janze Jesocks, wa? Hier, uns kürznse die Kohlen und vabietn uns det paffen inna Kneipe und selba jurken se mitte Privatjetta nach Rio un befeuchten sich ihre Zijarren in Schokoschlitzen. Diese janze Bande jehört totjeprügelt sach ick dir, scheiss uffn Rechtsstaat, ick will Jerechtigkeet“ Niedere Melodik entert seine Stimme „Blut muss fliessen, knüppelhageldick, ick scheisse uff die Freiheit dieser Ju..“ Ich unterbreche um den Anfängen zu wehren, denn Matze bedarf der Uffklärung. “ Ma janz ruisch, Braunhemd. Passe ma uff, in unsrer sozialen Arschwirtschaft kann jeda Arsch reich wie Heu oder zumindest jenauso jebildet wern. Is janz eenfach. Sangwa ma, du hast so 360 Tacken im Monat zum leben, so Regelsatz halt, so un denne musste nur noch runde 231 Lenze von Leitungswasser un Popelfressen leben un schwuppdiwupp haste deine erste Million am Mann, redlich vadient.“ Er scheint wenig überzeugt „Finste det witzig du Sack?“ “ Nö, aber zum lachen“ Micha wills jetz jenau wissn: „Hasste det grad im Kopp jerechnet?“ „Quatsch Mann, dit is mein Mastaplan, damitsch mir irjentwann ma diese Paris Hilton zum todfoltern koofen kann!“ So endet eine geschmacklose Dummheit mit dümmlicher Geschmacklosigkeit. Det Leven is is wie n Horrorfilm mit mieser Fortsetzung. Aber Micha beschäftigt wichtigeres: „Aber hier, dit mittn Rauchvabot, gilt det ooch hier?“ Ohne ne Antwort unsererseits abzuwarten brüllt er die freundliche Kabuffeule an: „SACH MA RIKE!?! Is jetz hier och Rauchvabot, oder nich, oda wat? R I K E, sach ma!“ Ihr faltig-fahler Gesichtskompost wälzt sich hinterm Vorhang vor „Rauchvabot? Dit is doch keene Kneipe hia, dit is n Kiosk!“ So schaut des wohl aus, und eijentlich dürften wa unsre liquiden Softdrogen och jarnich hier so jemütlich vakonsumiern, so ohne Schankerlaubnis un diese janze Bürokratenscheisse. „Aber n öffentliches Jebäude isset doch trotzdem, irjentwie?“ „Pfff, bisher hat keener wat jesacht“ Tja wer ooch, bis uff Alk, BILD und Zijaretten gibbet ja eijentlich nich viel hier. Wenigstens bläst mir Rikes Mimikverkrümmungen wieda etwas Poesie ins Alltachsabbort. Ach Rike, wärste nich so dick, dumm und hässlich und ich nich immer noch so elend nüchtern, ich würd dich glatt ma ansehen wensch mit dir rede. Aber dat lässt sich allet mit Abhilfe schaffen, dachts und sachts in Richtung Aschegrab: „RIKE, noch ne Runde Hopfenbrause!“

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Virtel 10, das fünfte Bier bahnt sich seinen Weg zur Blase und scheisst dabei auf jedes Tempolimit, als unerwartet Besuch dieses Refugium der Gemütskomatösen betritt und unser Dahindämmern unterbricht. „Klingeling“ Et is Harald, dessen konzeptlose Grobmotorik nach dem Erwachen ihn tagtäglich hierher führt um sich die Leistungsnachweise des verstorbenen Tages gegen neue Herrausforderungen tauschen zu lassen. „Morjen Jungs, na wie is?“ „Morjen alter Schlachtabfall, schon widda allet durchjelaufen?“ „Joa nee, wisst ja wies is, ohne den Suff würdsch die zwee Schachteln am Tach nich runterkriejen“ Sein schiefes, gelbes Grinsen könnte einen Kinderspielplatz entvölkern. „Un bie euch, seiter schon widda amtlich am vanichten?“ „Hey, du kennst uns, wir prüfen nur die Einhaltung vom Reinheitsjebot!“ Auch die scheue Rike hats mittlerweile geschafft, angelockt von Haralds klimpernder Umsatzverheissung, ihren Bummsklumpen ausm Kabuff zu motivieren. „Morjen Harald, gehts gut? „Morjen meene Kleene, mir jehts bestens, eenma unauffällig umtauschen, bitte“ Mit ungebrochenem Grinsen reicht er seine abgerissene Stofftasche übern Tresen. „Un sonst so, Harry? „Och Rike, weest ja, eijentlich allet wie imma, jetz am Monatsanfang langts och noch für wat Festet, kann nich klagen:“ „Mensch Harry, pass bloss uff dich uff!“ Meintse det ernst? Und wenn, nur wegen da Sozialhilfe die er hier fast exclusiv der Volkswirtschaft zurückführt oder doch wegen dieser abjemagerten Humanparodie auf unsre Leistungs-jesellschafft. Denn eenet muss man dem Harald echt lassen, der kommt imma pikfein mit abjegriffene Sacko und Buntfalte zum Refill. Stilvolle Verwahrlosung irgendwie. Soweit ick wees warer ma Lehrer jewesen zu real existenten Proletendiktaturzeiten, awer er erzählt eh nich ville üba sich, will ja im Grunde ooch keena wissn. „Sacht ma Jungens, wisster eijentlich schon wer jestorben is?“ „Nö, wern?“ „Na ratet ma, wer is tot?“ Keen Blassen, Knut? Köhler? Kohl?“ „Deine Leber?“ „Ha ha, nee noch nich janz:“ „Keen Plan Alta, sach halt.“ „Neeem vastehste det nich? Rike blökt dazwischen: „Harry, is fertich, dit macht denne Ölffünfunsibbzich!“ „Mach ma noch zwee Packen f6 mit zu, Kleene!“ Ick vastehs imma noch nich „Wie meenstn ditte nu?“ „Ratet ma wer tot is!“ Sein Blick wird stechend eindringlich „Kapierter det nich? Denk ma drüwer nach, macht et jut Jungs“ Un weg isser. „Vasteht ihr das?“ „Mann, mach dich doch nich kirre wejen dem vapeilten Jefasel von son Spritti, Alta. Sieh liver ma zu dassde deene Pulle leerziehst, wir müssn ma langsam los, is halb Elf durch un wir wollten doch noch bei Basti vorbeikieken“ Äch, stimmte ja.. „RIKE! Ick pack dir n Zwanni uffn Tresen, wa?“ „Wollta schon los, Jungs?“ „Nee, wir wolln dik schtrippen sehen du Sau“ Michas Humor macht Gänsehaut! „Klingeling“

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Schmeisst die Teller an die Wand HaHaHaHaHa – HEY! Nope, Verherrlichung von klischeehaften Eheeskalationen stehen heute nicht im Geschäftsbericht. Der Badboy der Gesellschaftssysteme, von böswilligen Faulpelzen und Bildungsversagern als „Kapitalismus“ verbrämt, zieht bei mir hier mal Blanko und zeigt sich von seiner liebenswertesten Seite. Doch nicht plumbste FDP-Propaganda, no way, die grossartige worldwide Völkerversöhnung wird in all seiner defizilen Automatenerotik von unten ausgeleuchtet und mit Lob nappiert. Das macht nicht nur Sinn, nein auch ich bin Feuer und Flammensturm für Aktionärs Potenzprothese. Und sollte bei einigen der quantitativ im Negativbereich vegitierenden Leserscharen bei bisherigen Manifesten der Eindruck blau geworden sein, ich hätte gewisse Ressontimongs gegen den gottgewollten Herrschaftsanspruch der sozialromantischen Marktwirtschaft, behave, ich kann Ressentiments ja nich ma richtig schreiben, nichts liegt also ferner von der Wahrheit im Matsch begraben. Es ist doch nun mal wie es ist als wärs erst gestern gewesen, überall auf Gottes grüner Erde bringt uns dieses Supersystem Frieden, Wohlstand und Freiheit statt Sozialismus. Nichts fördert die multikulturelle Verwurschtelung besser als der globalisierte Warenmarkt, selbst der national-befreiteste Scheitelkämmer schwelgt in Völkerfreundschaft durch die Weltgewandtheit seiner Inneneinrichtung. Glotze aus Korea, Babygiftspielzeug aus China, Nokiahandy aus Rumänien, Couchgarnitur vom türkischen Nachbarssperrmüll geklaut, Wohnträume vom Schweden und Gas aus den Weiten Sibiriens. Selbst den bärtigsten Nazizwergen vermag das System die Agitationsnuggets unterm Zipfel wegzuziehen. Denn welcher, halbwegs auf deutschem Pisa-Niveau gebildete Ausländer will noch ins Vaterland einfallen, wo die Arbeitsplätze doch mit Subventionen betankt zu ihm gerollt kommen? Und wer da unken mag, diese ganze Subventionierung sei doch eher der Planwirtschaft denn der freien Marktwirtschaft entsprungen: Maul halten und ab ins Umerziehungscamp! Der Sinn hats verkündet, die Natur hats so vorgegeben und Gott will es so, also Schnauze! Schliesslich müssen die Parteiprostituierten auch mal n paar Devisen springen lassen, wenn sie wie die Puffmutter am Silvesterstag stolzgeföhnt 1 Million Sozialschmarotzer von einer Statistik zur nächsten vermittelt vermelden wollen. Auch schlimm: Diese geschmacklose Neiddebatte um die grade mal so ausreichenden Aufwandsentschädigungen deutsche Spitzenmanager. Ja bitteschön, wer soll denn sonst den Mädchen aus bildungsfernen Schichten in oder aus Rio und Rumänien ihren körpergestützten Ehrendienst vergüten, wer die teuer produzierten Luxusartikel kaufen an denen so viele deutsche Luxusarbeitsplätze hängen, wer die an verhungernden Kleiderständern baumelnden Kreationen grosser Modeschöpfer erwerben – irgendwelche sozialhilfebezuschussten Briefträger vielleicht, oder etwa Frisörinnen? Nein nein, sozial ist was Arbeitsplätze schafft und für Humankapital ohne ausreichend BWL-Feeling im Leib gibts mehr als genug Möglichkeiten ihr Scherflein bis zum nächsten Verteilungskrieg beizutragen. Das Privatfernsehen bemüht sich doch redlich den Geringstqualifizierten eine Perspektive fürs Lohnsklavendasein aufzuzeigen: Dienstleistung heisst das Zauberwort. Denn auch wenn das heilige De-utschland als Produktionssubventionierer fast jeden Reiz verloren hat, als Naherholungsgebiet füt Nummernkontoinhaber in Schweiz und Luxemburg haben zumindest die westdeutschen Bundesländer noch gute Chancen. Und auch der Geldadel braucht sein Gesinde, dafür muss man sich im Kampf um die begehrten Traumjobs als Lakai der Leistungsträger auch mal in peinlichen Fernsehduellen balgen. Deine Chance, vielleicht die letzte. Ich gehöre zum Glück längst zu den Auserwählten, die unsren schönen Eliten das Seeteufelfilet in mundgerechten Event-Happen auf güldenen Gäbelchen anreichen dürfen. Und ich bin dankbar, dankbar für jeden Krümel den sie mir gnädig auf dem Teller zurücklassen. Und ich bin stolz, stolz teilhaben zu dürfen an der sozial supergerechten Entschädigung dieser feinen Menschen für ihr aufopferungsvolles Bemühen um eine bessere Welt.

Für das System!

Für die Menschen!

Für die Zukunft des Entertainments!

Sozialdarwinismus statt Sozialismus!

Support capitalism, before it`s too late!

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Endlich: Hitler wird wieder Chefredakteur beim Spiegel … Immer mehr Mütter frieren ihre Babys ein um süsse kleine Eisbären zu bekommen … Koch wird ab nächster Legislaturperiode für 8 Millionen Schmiere neuer Coach bei der NPD … Immer mehr Jugendliche wissen, man braucht nur noch eine Droge fürs gesamte Wochenend-Clubbing: Cillit Bäng … In Hessen gewinnt die BILD-Zeitung mit überwältigender Mehrheit die Landtagswahl, Kai Diekmann meint: Die 68er haben hier versagt … Medienhysterie zeigt Wirkung: In Deutschland wird der Maulkorb für unter Vierzehnjährige, die einer gefährlichen Rasse angehören, Pflicht … CDU verliert immer mehr Wähler an gewalttätige Ausländer … Nürnberger Eisbärmutter zeigt Courage und erspart ihrem Nachwuchs den Medienrummel durch Genickbiss … Allah wechselt für 8 Millionen Jungfrauen zur katholischen Kirche und findet sich endlich selbst … Neuste DSDS-Hüpfaffencombo nennt sich Alkopops, prompt Hits im Flatrateverfahren … Italien atmet auf: Müllberg im Vatikanstaat wird endlich entsorgt, die giftigen Lügen werden allerdings die Welt noch Jahrhunderte verseuchen … Neuste Spiegelausgabe gibt sich trendy mit grossen Imagetest: Bist du eher der Koran- oder der Mein-Kampf-Typ? Auflage explodiert … Verhaltensforscher warnen: Handaufzucht bei Eisbärbabys führt zu Rechtsradikalismus … Es gibt viele gute Gründe keine Kinder zu bekommen, der beste Grund doch welche zu kriegen: Kindergeld … Hessens neuer Landesvater F. J. Wagner sprach in seiner Antrittsrede von: „gekuschelter Gewaltbereitschaft, Hornbrille im Frühstückslatte und einer brünstigen Vernunftsepedimie im Handtaschenformat“… München schlägt die VR China mit 7:2 und bekommt den Transrapid zurück, Fans jubeln: Endlich nur noch 10 Minuten vom Stehplatz bis zur Beleidigungsonanie von Uli Hoeness … Koch will noch härtere Strafen für noch jugendlichere Gewalttäter, sie sollen nicht so enden wie er … Ahmadinedschad warnt bei seinen Nah-West Besuchen vor religiösen Extremisten in Amerika, die die Welt mit Raketen bedrohen und rief zu einer Islamisierung des Okzidents nach iranischem Vorbild auf … Actimel aktiviert Abwehrkräfte, Dreck fressen auch … Koch will gewalttätige Migrantenkinder jetzt auf arbeitslose Ostdeutsche abrichten, und umgekehrt … Endlich, als letzte deutsche Partei bekennt sich auch die Linke zur totalen Mitte … Der Spiegel zeigt, was passiert wenn über gewalttätige Ausländer nur lächerliche Strafen wie 5 Jahre Festungshaft verhängt werden … Die Deutschen sterben unvermindert aus, gewalttätige Migrantenkinder sterben an Langeweile … Sternleser kriegen beim Blick in den Focus den Spiegel vorgehalten … Überall steigende Preise, schuld sind kriminelle Managerbanden: Koch fordert umgehend eine Beendigung dieser unwürdigen und schmutzigen Populismuskampange gegen schutzlose Minderheiten, Struck entschuldigt sich prompt … Durchbruch im VW-Prozess: Volkert hatte 3 Nutten am Tag, Hartz 4

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slow constant burning
(centipede)

Kuggt ma janz überrascht, liebenswerte Stammleseratten und vergesst für nen Augenblick die euch drohende Gefahr auszusterben. Das neueste Mindfuck-auditing vom Butzemann befasst sich spielerisch kokett mit arbeitsplatz-vernichtenden Oxidationsprozessen zwischen Himmel und Hölle, Garzeiten im geschlossenen Kupferkessel beim Nichtraucherkannibalen am Eck und der schleichenden Vergreisung in den Salatköpfen krimineller CDU-Pflegefälle. Wenn noch Zeit bleibt wird möglicherweise auch die neuste orale Entgleisung der pathologischen Populismusschlampe Koch mit der U-Bahn ins illegale Ausland dementiert, ähh emitiert. Also fühlt euch ma ausnahmsweise fürn paar Minuten sicher und entspannt die Wegschliess-muskeln, da shit is flow. Apropos Herderwärmung, abseits der gesellschafts-politischen Abfallentsorgung in meinem kleinen Schreibtisch-tätertagebuch für Verdunklungsaktionismus (kurz Luft holen) geht ein gewichtiger Themateil hier leider öfter unter als das Abendland: Sex! Bzw. die maskuline Definition des Wortes Liebe, Spassgarant Nummer eins und immer auch völlig kostenlos zu haben. Diese kleine entspannende Zeitverschwendung, die das Leben wie die Freude an selbigem mehrt wie sonst nur die katholische Kirche oder ein Komposthaufen. Aber grade in der heutigen Zeit, wo die AIDS-Erkrankung oft nur eine bewegungslos zugedröhnte Heroinschrulle entfernt auf dein Immunsystem lauert, zieht sich auch der grösste Nonkonformist lieber ne Verhütungspelle übers Würstchen, bevor er der potenziell Willigen kräftig die Schuppen aus dem Schamhaar schrammelt. Aber grade diese verantwortungsbewusste Verantwortungs-losigkeit ist natürlich schlecht fürs Windelgeschäft und die Rentenkassen. Auch in der untersten Unterschicht dürfte inzwischen angekommen sein, das Ficken ohne Fortpflanzungsabsicht nicht nur das kleine Jesuskind zum Weinen bringt sondern auch und vor allem die Nachzucht von wirtschaftlich relevantem Menschenmaterial schwer in Stocken geraten lässt. Das mittlerweile selbst heikle innenpolitische Probleme wie Rentnerschwemmen immer öfter von Ausländern bearbeitet werden müssen, noch dazu in öffentlichen Verkehrsmitteln, zeigt die Dimensionen dieses Problems. Natürlich könnte man alternativ an alle 40-jährigen Kinderlosen (Obacht Frau Dr. Merkel) ein paar senile Pflegefälle zum Windel, Waschen und Füttern verteilen. Langfristig führt das allerdings auch nirgendwo hin, es muss Frischfleisch an die Front! Aber wer, der nicht krankhaft pädophil ist, denkt schon an Kinder wenn er die mit seidiger Haut bewachsenen Rundungen seiner vor Geilheit glühenden Angebeten mit sanften Berührungen in ekstatisches Zucken versetzt? Da regt sich auch im abgeklärtesten Nihilisten die Sehnsucht nach einer Ewigkeit der sinnlichen Freuden, nicht nach deren abrupten Ende für die nächsten 10 Jahre. Doch schneller als man soweit denken kann schiesst die erschlaffende Erkenntnis der Endlichkeit aller Gefühle durch die pulsierende Leidenschaft und verklebt der verklärenden Romantik Antlitz mit dem milchigen Schleim der biochemischen Tatsachen bis ein beiderseitiges Gefühl der plötzlichen Leere sich in den schwitzenden Leibern breit macht. Nach erfolgreicher Rückzirkulation des Blutes vom Lust- zum Frustzentrum kommt mir oft der Gedanke, das ich noch nie eine Frau als Sexobjekt gesehen habe. Und das nicht den Schergen monotheistischer Götzenanbetung oder der Emanzipation zuliebe, nein, ich bin halt einfach nicht nekrophil oder sonstwie am Sex mit leblosen Dingen interessiert. Wenn überhaupt, aber das dann halt auch richtig, nehme ich Frauen als Sexindividuuen wahr. Aber keine Sorge, Alice, bei BILD-Prostituierten wie dir würde mir selbst das im trockensten Traum nicht einfallen. Und solange wir Männer auf einen immersteifen Plastephallus mit Vibrationsalarm reduziert werden, sollte das schöne Geschlecht mir meine schnöde Definition von Liebe als orgiastische Verzückung beim Anblick nackter Weiblichkeit in Ekstase nachsehen. Und überhaupt, wie meinte Lisa Fitz mal so treffend: „Der Ständer ist das ehrlichste Kompliment eines Mannes.“

FREUNDSCHAFT! oder mehr..

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Lebst du noch oder brauchst dus schon?
Eine essentielle Frage moderner Unterschichtenphilosophie, die dem mündigen Verbraucher immer öfter während der Werbepausen durch die Gemütsruhe schlappt. Das medial gewindelte Individuum von heute braucht es einfach, so oft es der Kontostand hergibt und immer öfter auch darüber hinaus. Die Bräuche sind vielfältig und unterscheiden sich in den verschiedenen Schichten der gesamtgesellschaftlichen Tortengrafik ganz erheblich. Ob anziehbarer Markenfetisch, dessen Bestand monatlich erweitert werden muss, Sammelleidenschaften von Tapferkeitsmedaillen für die Ermordung wehrloser Frauen und Kinder bei der Waffen-SS, die artgerechte Haltung und Pflege des Haus- und Hofboliden oder gar die Sicherstellung der stets modisch korrekten Mobilkommunikation. Je nach Standesbräuchen braucht man natürliche angemessene Trachten und Accessoires, was für die einen die Schnellfickerbuxe und Goldkettchen, ist für den andren Armanie und Rolex. Das Brauchtum ist der Motor unserer Wirtschaftskarosse, und je höher der Verbrauch umso schneller kann das kapitalistische Spassmobil über die Welt brettern. Die angeblichen Auswirkungen auf die Abkühlung des globalen Gesellschaftsklimas sind allerdings noch nicht zwingend bewiesen. Selbst wenn, die brennende Fürsorge der Konzerne wird uns die Herzen schon wieder erwärmen. Aber, was braucht man denn eigentlich wirklich zum leben? Nun, das kommt ganz darauf an was uns die Produktpropaganda so an zielgruppengerechten Bedürfnissen ins Unterbewusstsein streichelt. Mal ist es die glänzende neue Fahrgastzelle, die uns die Freiheit der am Computer aufgehübschten Wildniss in den grauen Alltagsstau parkt, dann wieder leckere Chemiebausätze mit Suppengeschmack, die unser frustrierendes Familiendrama für kurze Zeit aufkitschen sollen oder auch diverse Abdeckfarben und -lacke, die der emanzipierten Weiblichkeit den künstlichen Glamour ihrer Hochglanzidole ins Dorfpomeranzenantlitz spachteln. Vielleicht sind es aber auch die neusten Errungenschaften der Unterhaltungselektronik, die uns noch hochauflösender den abstumpfenden Ekel unsrer Kultiviertheit ins heimische Wohnzimmer zaubern. Ja selbst mit Bakterienkulturen angerührte Milchprodukte versprechen uns mittlerweile eine derart gesunde Darmflora, das wohl bald auch Schwule auf Nachwuchs hoffen dürfen. Falls sie nicht gleichzeitig ihre Abwehrkräfte mit irgendwelchen andren Bazillen allzusehr stärken. Schon eigenartig, selbst aus der Kloschüssel wird jede Form von Leben wie ein krimineller Ausländer fein säuberlich rausdesinfiziert und dann schüttet man sich die gleichen Darmbakterien übers Müsli. Das Schöne an dem ganzen Spass ist aber folgendes: Während man früher zur Befriedigung emotionaler Grundbedürfnisse noch umständlich seine durchgestylten vier Wände verlassen und zeitraubende zwischenmenschliche Beziehungen pflegen musste, kann man heute Liebe, Geborgenheit, Freude und Fürsorge ganz bequem als kostenlose Illusionsbeilage zum Verbrauchsgegenstand nach Hause ordern, am Drive-in mitnehmen oder aus dem Internet saugen. Und wenns mal nicht für alle reicht, muss der Kleinste halt ins Tiefkühlfach. Während zu mittelalterlichen Zeiten noch Religion, Schützenverein oder die FDP dem Leben des Endverbrauchers Sinnsurrogat einflössen mussten, so reicht heute das simple Ausstopfen des privaten Lebensraums mit stets zu erneuernden Verbrauchsgütern.

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Mein Leben rinnt dahin, bis zum Klärwerk ists nun nicht mehr weit, die Suche nach dem Sinn stahl mir die wertvollste Zeit. Wer ihn findet, den Sinn, soll ihn behalten. Für mich ist mittlerweile klar, der Sinn des Lebens erschöpft sich darin nicht ständig nach Sinn zu suchen, sondern ihm einfach einen aufzudrücken und sei er noch so banal. Wie sinnlos ist es doch ständig alles zu hinterfragen, wenn man in der Zeit auch gut einen geblasen kriegen kann. Mag belanglos klingen in den Ohren der Philosophen, doch was mehr kann die Existenz am Ende dieser Zivilisation uns schon bieten als vom verbrannten Kuchen die schwarzen Stellen abzuschneiden und unsre niederen Triebe am weichen Krumen zu befriedigen? Sicher, Bitterkeit ist auch hier noch zu schmecken, aber warum sollten wir trocken Brot fressen? Solange die prächtigen Kulissen noch stehen müssen wir uns nicht hinter der Bühne verstecken und für den tragischen Schlussakt proben. Wir sollten all unsre grössten Erfolge nochmal abfeiern bis der Vorhang fällt. Ganz ehrlich, die Zukunft soll nur kommen, wer hat Angst vorm bösen Erwachen? Nur die Träumer und jene die ihre Zeit verschlafen haben. Wer auf der Party dabei war kann nur noch müde lächeln, wenn ein Verblendeter uns mit dem nahenden Ende der Welt bange machen will. Na wenn schon, wurde auch langsam Zeit! Was wolln wir dazu trinken, wo ist das Koka, wo die abgefüllten Schlampen? Wir werden trinken und tanzen während um uns herum die Gesellschaft in ihre Lügen zerfällt. Ihr wollt nicht mitfeiern um eure Seelen zu retten? Tragisch-komisch, Gott war nie ein zahlendes Mitglied in einer eurer albernen Religionen, Gott hat sich mit uns die Nächte um die Ohren geschlagen, Gott ist unser DJ, Gott hat deine Schwester auf dem Klo gefickt, Gott hat rote Klüsen und stinkt nach Wodka-O! Glaubt was ihr wollt, aber glaubt bloss nicht das ER mit euch ist wenn ihr in euren Tempeln hockt und die ewig gleichen Lethaneien runterbetet. Gott liebt das Leben, und wer Gott gefallen will feiert das Leben bis zum Tod. Mag es andernorts Kriege, Krankheiten, Kreuzzüge und grosse Koalitionen geben, die werden nicht weniger werden wenn wir die Bücher selbsternannter Propheten auswendig lernen, Diskussionsforen beiwohnen, uns die grossen Philosophen aufs Hirn tätowieren oder 5 Minuten das Licht ausschalten! Nein Sir, sticky-icky Hardcore-Gang-Bang bis zum Schluss. Verschwenden wir die letzten paar Ressourcen um den Hype unsrer Humankultur mit einem Freudenfest ins Grab zu tragen, während „Save My Day“ von DJ Rush über den Gottesacker schallt. Auf das das Leben enden möge wie es einst begann, in endlosem Rausch, glitzernden Lichtern, viel Rauch um Nichts und nem grossen Knall.

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Nu listen ma up, ihr Gangztakanaken aus den Ghettoslumfavelas der BRD und Bayern. Euren Migrationshintergrund zu tolerieren war ja schon schwer genug, auch diese muffigen Drehspiessfleisch-votzen und diese Ayranpisse hammwa im Namen der Multikultur runtergewürgt. Ja selbst eure albernen Bräuche, wie das Schächten von entehrten Kühen vor den Augen ihrer Kälber oder das Knoblauchkopftuch auf den Lammbraten in öffentlichen Baumschulen haben wir tapfer ertragen. Aber wenn ihr euch jetzt benehmt wie n SS-Aufseher im KZ und grundlos alte Leute aufklatscht, is Schluss mit Mario Barth. Auch der herrlichste Herrenmensch von heute hat seine Grenzen, nicht die von 1942, aber nun gut. Einer der prachtvollsten Erfolge eugenischer Handaufzucht und arischer Rassereinheit, Roland „der Schöne“ Koch zu Hessen und Hackfressen hört Stimmen von toten oder halbverwesten Menschen, nämlich die Stimmen der schweigenden Mehrheit und verkündete jüngst seinen alternden Jüngern von seinen wundersamen Visionsejakulaten: „Kriminelle“ Ausländer raus! Oder zumindest ins Lager! Die freysche Volksunion hätte es nicht plakativer neben ne Sau schmieren können. Sowas macht man als Unionsdespot halt wenn der erlauchten Partei von Gottes Gnaden vorm Wahlkampf der rechte Rand wegzubröckeln droht. Dann holt man wieder die verstaubten Ideale raus, für die die 38er einst auf die Strasse marschiert sind. Ho-Ho-Ho-locaust! Und heute? Da drängelt die fette Königin Merkel ihre Arbeiterameisen mit Vehemenz in die Mitte des Baus, dabei hat sich dort längst schon der unrasierte Waldschrat Beck mit den Scherben seiner ehemaligen Arbeiterpartei breit gemacht und wäscht seinen Arbeitslosen den dreckigen Mindestlohn aus dem Struwwelkopp. Während der linke Rand seiner sozialdemokratischen Suppenschüssel sich mit nem gewaltigen Sprung aus dem Schrank gestürzt hat und jetzt mit trüben Tassen wie Lafontaine Sozialromantik aus dem Bodensatz des Gesellschaftsmuckefucks liest. Was soll also werden aus den ranzigen Randexistenzen dieser Republik? Einfach mit Hartzer Käse vollstopfen? Die letzten Reste abkauen und dann auf dem Tellerrand liegen lassen? Oder doch lieber ins Stiefellager zu Konzentrationsübungen? Denn mit Disziplin und kruppstahlharten Respekt vorm Staatsapparillo kann auch aus dem massiv-geschädigsten Rentnerbasher noch ein glattgeleckter Jungunionist werden, der die Leitkultur mit Messer und Gabel frisst und sich seine Gewaltphantasien für die Ehe aufspart, wie es sich für nen guten Deutschen gehört. In diesem Sinne:

WER HAT UNS VERRATEN? – DIE INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN!

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Drückt dem neuen Jahr die Daumen in den Perso verehrte mitkriminelle In- und Ausländer! 2008 verspricht mit Transrapidspeed in die terrorbefreite Mitte der Gesellschaft zu krachen. Die vielen kleinen Bombenanschläge und der Feinstaubraketenbeschuss rund um den Kalenderaustauschtag sollten uns nicht zweifeln lassen am grossen Befreiungsruck, der ab heute durchs Vaterland walzen wird, womöglich sogar bis zum Hindukusch. Und wenn dabei ein paar Grundrechte unter die Ketten kommen, so what. Kanzlerkuh Merkel hielt es in ihren kein Ende nehmen wollenden Neujahrsphrasen ganz treffend fest: „Wir dürfen uns nicht auf den Erfolgen ausruhen.“ Zwei gecashte Konvertiten sind lang nicht genug um die Grossmoschee der islamistischen Parallelgesellschaft zum Brennen zu bringen. Da muss der Volkszorn stürmen, denn der Feind ist nicht länger fremd im eigenen Land. Er sieht aus wie ich und du und Müllers Kuh und grüsst freundlich in die Überwachungskamera bevor er seinen Bombenkoffer auf die Reise nach Jerusalem schickt. Und der Esel der bist du, denn bei solchen vertrackten Kniffeleien hilft nur noch Onkel Generalverdacht und Tante Telefonüberwachung. Schliesslich kann in jedem von uns der fiese Staatsfeind vor sich hin schläfern und von der Vorbeugehaft träumen. Polter, Bolz, Peng und Krach, foltern bis er nicht mehr lacht und rucki-zucki jodelt er den Namen des Propheten und kratzt ihn mit zugehöriger Phantomkarikatur in die Terrordatei. Doch die fusselnden Hasshalbmonde sind nicht die einzigen die der christlich-demokratischen Leitkultur an der Toleranzferse rumkauen. Auch Thetantitan L. Ron Hubbard schickt uns seine bei 40° gehirngewaschene Sektenbedrohung zum Screening vorbei. Eine globalisierte Organisation, die den totalen Kapitalismus mit Totalüberwachung aller Lebensbereiche in Perfektion zelebriert, und das soll jetzt plötzlich wieder was Schlechtes sein? Ja was denn nun? Jedenfalls, sentimentalutopischer Kuschelkurs und grundgesetzgerechte Multikultiromantik sind fürs erste in Abschiebehaft oder gleich zum inneren Abschuss freigegeben. Jeder der keine fettige Schweinshaxe fressen will, ist schon mal grundsätzlich verdächtig unsre Hochkultur zu hassen. Bei aller Völkerfreundschaft und anderen jüdisch-bolschewistischen Entartungen, wie friedlich kann ein Mensch schon sein, der seinen Körper nicht an jedem Feiertag mit ner zünftigen Alkoholvergiftung in Feierlaune zwingt?

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Islamismus macht serbo-jüdische Kommunistenneger, und Pimmelfäule. Aber darüber will natürlich wieder keiner reden. Der einzig wahre Weg zu ewiger Erleuchtung ist ohnehin CDU/CSU und etwas FDP nachklinken. Howw Määnn, was n Horrortrip, da will man sich direkt wieder in die Matrix eingliedern lassen. Erst gestern sprach der Prophet Mo****ad wieder zum allmächtigen Jehova: „Jehova,“ sprach er, „lass mein Volk in die Luft fliegen, dann hack ich dir auch Feuerholz.“ Hat natürlich wieder jeder falsch verstanden. Bilderverbot zum Abendmahl, Maria in der Burka sass und leise mümmelnd Schweineschnitzel frass, dazu trank sie Milch aus den Zitzen der heiligen Kuh und wischte sich mit der Rohfassung von Gottes gutem Buch die Regelblutung von den Schenkeln. Aus Kostengründen wurden Himmel und Hölle zusammengelegt, den Unterschied merkt heutzutage eh keiner mehr. Was da so in den letzten Jahren an gestörten Fanatiker nach oben durchgesickert ist. Es gibt übrigens auch nur noch Höhlenmenschenjungfrauen, die tragen noch Naturverschleierung. Aber egal, solange sie „Mähh“ sagen können. Ja, Vorurteile und Klischee zum Tee, enttäuscht sind nur die Creationisten, wenn sie mit den Halbaffen die Ewigkeit verbringen müssen. Pech, aber wie im Leben so im Tod. Gott selbst ficht all das nicht an, der hockt irgendwo und überall rum und zockt Commandos, mit Hisbollah und PKK mit Taliban und USAF. Nur die Grafik könnte besser sein, es gibt kein HD im Himmelszelt und kein Bier in Bayern. So ist jeder auf seine Weise gestraft. Philosophen stolpern umher, Irrungen und Wirrungen menschlicher Dimensionen. Betretenes Schweigen, ein Buddhist kommt hoch, ach der geht bald wieder. Ob Katzen auch im Himmel die Möbel zerkratzen? Was macht man nur die Ewigkeit lang bei voller Erleuchtung und der endlosen Liebe Allahs, auch an Sonn- und Feiertagen? Im TV läuft nur Reality, die bucklige Verwandschaft krebst durchs Leben und man weiss genau, früher oder später schlagen die auch hier auf. Man hofft auf die moderne Medizin, auf Stammzellen und Kybernetik, irgendwas. Aber am Ende kommts wies kommen muss: „Ach, du auch hier, Möööönsch, lang nich mehr gesehen. Jaja ich hab auch schon jesacht, lassen die hier auch Neger rein, wa?! Hahaha, tja, kannste nix machen, dieser Dingsbums da liebt all seine Geschöpfe.“

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Yeah Bebbe! – Marco W. is back im Bundesgebiet, zur Freude aller Boulevardmedien, können die endlich ma wieder was andres bringen als irgendwelche öden Amokläufe oder Glühweintests. Die türkische Justiz hat ja nun auch lang genug ihren Spass gehabt, wobei man sich schon fragt, was der Öger denen als Tauschwert angeboten hat. Rückgabe von Berlin? Sofortbeitritt zur EU? Eine Gratisbombardierung ethnischer Minderheiten bzw. Terroristen auf fremden Staatsgebiet ohne Proteste der UNO? Nobody knows but Jebus. Ooch ejal dit, weil Hauptsache der Jung is zum Fest der Liebe wieder zuhause und kann sich endlich wieder n Christstollen in den Rachen schieben anstatt die fleischgewordene Vorstellung von vor- bzw. ausserehelichem Sexualkontakt in Gefangenschaft. Na ja, so hat er jetzt wenigstens mal ne Ahnung, wie so ne richtige Vergewaltigung aussieht. Aber ich werd fies, und das hätten ganz andere Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses verdient. Zum Beispiel der feine Herr Weltklima, nervt uns mit andauernder Penetranz durch das Wirken seines Schergen Al „3 Preise für eine mittelmässige Leistung“ Gore. Andauernd will er beschützt und umsorgt werden, fordert absolutes Rauchverbot und droht uns mit Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen. Glatte Erpressung, wenn ihr mich fragt! Zum Glück haben die Machthuren in Bali dank voll aufgedrehter Klimaanlage nen kühlen Kopf bewahrt und spielen zwei weitere Jahre auf Zeit. Recht so, soner Diva, die in ihrer Karriere nicht nur einmal nach nem heissen Warmzeitauftritt die kalte Eiszeitschulter gezeigt hat, darf man nicht gleich bei jeder Hitzewallung den Arsch nachtragen. Wahrscheinlich richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit ohnehin bald auf spannenderen Themen, wie einem neuen Irakkrieg, süssen Tierbabys, masslosen Lokführergehältern oder, in weiter Zukunft, dem Erscheinen von Manhunt 2. Falls es denn jemals soweit kommen sollte. Den Parteiknechten ist es eh gleich, die spulen zu jedem Thema die Mehrheitsmeinung im Fernsehen runter, solange es nicht zu Aktionen führt. Also was soll all der Terz wegen einer Umwelt, die noch nicht mal in full HD -Qualität dargestellt wird. Die Zukunft der Menschheit findet eh im Internet statt. Also Licht aus, Kerzen an und etwas Besinnliches auf dem Hackbrett geklöppelt. Es is Weihnachten, gern auch länger als 5 Minuten. Und es muss ja auch nicht gleich so symbolisch sein, wie die Empörung der Politnutten über zu hohe Managergehälter. Schliesslich hat die alte hessische Hackfresse Koch ja durchscheinen lassen, was die Entscheidungsträger unsrer Republik über ihre Aufwandsentschädigungen denken. Warum auch sonst hätte er für seine darbende Partei Schmiergelder und ominöse Spenden annehmen müssen? Geben is seliger denn nehmen, das wird unsre Neidgesellschaft wohl nie kapieren. Also gebt endlich Ruhe und nehmt was ihr kriegen könnt!

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Klebstoffschnüffler aufgepasst, Mutti backt heut Kuchen auffm Blech. Treibhausgase flirren durch die gute Stube und sättigen schon beim blossen Anblick Tausende zu Tode. Der Winter ist vorbei, jetzt kommt die Warmzeit aufn Sprung. Ihr wisst schon, aufmerksam zuhören und bei sich bietender Gelegenheit zupacken, Erfolg nicht garantiert. Waschmaschinenjazz erfüllt die Butze und bringt selbst die vertrocknetsten Pflänzchen zum tropfen. Wahre Schönheit liegt nicht etwa im Auge des Betrachters sondern im Willen zur Perversion! Oh ja, das kann scheisse enden oder mit mehreren Ergüssen und Gewissensbissen, Hauptsache der Gummi ist nicht gerissen. Schaut man sich die Welt von unten an, so stellt man fest: Der TÜV ist schon lange abgelaufen, kein ASU, kein Russpartikelfilter – Reperaturen zu teuer, lohnt nich mehr. Bolzen in den Zylinderkopf und ab zum Abdecker. Mein Gott, schöne Schöpfung- doch, doch! Hat leider Gottes nicht lange gehalten, aber mach dir kein Vorwurf, beim nächsten Mal wirds besser. Haken dran, aus Fehlern lernt man! Kein Wunder das du zuerst den Mann erschaffen hast, Übung macht den Meister. Apfel hin, Apfel her, irgendwann ist nur noch brauner Griebsch übrig. Fressen und verfressen werden. Aber was ist mit dem Blechkuchen? Mohn, Streusel – lecker! Aber etwas abgedroschen, haste kein Blattgold da, Espuma? Irgendwas modisches aus der Molekularfritteuse? Einfach nur essen um seine Nährstoffgrundversorgung mit schmackhaften Hausmannskostkrempel zu sichern, sind wir hier in der dritten Welt, oder was? Also bitte, geh wieder anschaffen. Und als gerade die Polizei zur täglichen Hausdurchsuchung vorbeischneite, vergass ich für einen Moment das mein Leben bei der Wurzelbehandlung heut morgen eine ziemlich dramatische Wendung genommen hatte. Ich war nicht länger der besoffene Sack ohne Eier auf der Pfanne, sondern der wimmernde Typ ohne Haare auf den Zähnen. Ha, im TV schaut mich wieder dieser Vogel an, schreit und lamentiert. Ich hab ihn schon so oft angerufen, er geht nicht ran. Und doch regt er sich immer drüber auf das keiner anruft. Geh doch zur Telekom und lass deine Prostata überprüfen, du Stricher. Im Schlafzimmer lärmen die Bullenschweine, was die immer da suchen? Das Heroin is eh im Mohnkuchen, Idioten! Moment, was riecht hier so? Scheisst da etwa einer dieser Freunde und Helfershelfer seine Essensreste in meine Schüssel? Ich glaub ich spinn, ich muss hier raus, ich muss hier raus, ich muss hier raus, ich muss hier rau, ich muss hier raus! Aber wo ist die Tür? Hinterm Fenster? Wenn ich unten ankomm werd ichs wissen. Und bis dahin sing ich ein Lied das mir meine Oma beigebracht hat: „Wenn ich gross bin, bring ich euch alle um, wenn ich gross bin, geht ihr alle drauf, wenn ich gross bin, hab ich Waffen und ihr Löcher im Bauch.“

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Im Namen der weltweit massenkompatiblen Kaufkultur kann uns auch hierzulande kein Grund mehr zu lächerlich sein, um den grossen Konsumblitzkrieg zu erklären. Ob Halloween oder Valentinstag, ja selbst dieses neuerliche Weihnachten, das wohl auf eine Vermischung eines alten unkultivierten Brauchtums mit viel christlicher Folklore und einigen Spritzern Coca-Colawerbung zurückgehen soll, nichts ist dem aufgeklärten Globalisierungsopfer zu blöd um es nicht mit 10.000 Watt aus der Seele seines Hauses in die Welt zu strahlen. Doch, ein neuer Trend macht sich breit: Ökohippness und Klimabewusstsein erobern die lifestyleorientierten Käufermassen. Aber keine Marotte der Zielgruppen, die der Industrie nicht genügend Vermarktungspotenzial geben würde. Ob Autos oder Fertigmahlzeiten, etwas Öko auf die PVC-Schale und schon kann man den gleichen Scheiss zum doppelten Preis verscheuern. Kapitalismus macht schon Spass! Beim Monopoly früher hab ich schliesslich immer gewonnen und mich mit diebischer Freude an der obdachlosen Mittellosigkeit der anderen ergötzt. Warum sollte es im echten Spiel des Leben anders sein? Warum sollten hier plötzlich wunderliche Dinge wie Moral oder soziale Verantwortung die Profitfreude trüben? Haben mir MB und co. etwa nur Scheisse versprochen, als sie mich seit frühsten Kindertagen auf Managergehälter und einem sozialisatorischen Achtungserfolg nach dem andrem vorbereitet haben? Sollte in Wirklichkeit doch alles wie in „Bravo-Traube“ enden? Nun, man sollte wohl nicht gleich pessimistisch werden, sondern die Kürbisdeko wegräumen und langsam die tanzenden Weihnachtsmänner vor die Tür stellen. Denn eines, das hab ich wohl gelernt aus den ganzen Gesellschaftsspiele: Wenn man sich nicht an die Regeln halten will, lassen einen die andren früher oder später nicht mehr mitspielen. Dann hockt man schmollend vorm Haus und tritt schutzlose Insekten in den Staub. Und eh man sichs versieht sind die alten Familienfotos fett und breit in sämtlichen Boulevardmedien weil man irgendwelche abscheulichen, widernatürlichen Verbrechen begangen hast. Die „Jugend von heute“ hat in ihrer Kindheit sowieso nur die Geheimnisse von „Tubbiepumming“ oder dem strategischen Aufbau eines Kartendecks mit Knuddelkillern kennen gelernt. Und bildet sich nun konsequenterweise mit Happy Slapping oder Snuff-Videos fort. Wenn überhaupt. Aber was hat all der Schmus nun noch mit der Kulturscheisse vom Anfang zu schaffen? Tja, wenn ich das wüsste könnt ich am Ende wirklich noch meinen Lebensunterhalt mit diesem Geschriebsel bestreiten…

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X-nachtszeit, X-nachtszeit, fröhöhliche Zeit – mit der frisch erworbenen Junior-Kotztüte von Mc Müllers bahne ich mir meinen Routenplan durch die menschenverseuchte Innenstadt. Weihnachtsmuff hängt in der Luft und ich seh nur noch rot, mit weissem Rauschebart. Amok ist aber keine Option, noch nicht, erst muss noch ein paar Monate lang extra freundlich gegrüsst werden. Man muss schliesslich auch an die Nachberichterstattung denken. Was wäre schlimmer als seinen Wahnsinn nicht auf ehrlich entsetzte Nachbarn stützen zu können, die einem posthum ausnehmende Freundlichkeit bescheinigen? Der Gestank von Glühwein und gebrannten Mandeln, bunte Lichter im Plastiktannengrün, Weihnachtsmänner, Weihnachtspenner, Fidschimarkt. Wenn der Himmel Wochenendhäuser in der Hölle hätte, würde das wohl genauso aussehen. Zum Glück für potenzielle unschuldige Opfer gluckert noch etwas Whisky im Flachmann und für einen Moment vergess ich die zermürbende Reizvermüllung dieses besinnlichen Kitsches und gebe mich dem wohlig-warmen Krauchen des Alkohols hin. So muss sich Liebe anfühlen, echte Liebe, nicht diese werbewirksame Designerliebe für egomane Wellnessfanatiker, wie sie einem aus den überschminkten Gesichtern überdrehter Teenieschlampen auf nem Tokio Hotel-Gig entgegenspringt. Es ist noch nichma kalt draussen, lauwarm, einfach lau, so wie alles nur noch lau ist. Selbst der Whisky, ich hätte Wild Turkey kaufen sollen, der brennt wenigstens noch ein bisschen. Ach ja, wieder ein Jahr ohne echten Schnee, ohne echte Begeisterung fürs Leben. Es läuft halt, die Zeit holt einen ein, unausweichliches Schicksal das seine Schäfchen zur Schur treibt. Hinweg mit dem schillernden Mantel aus Selbstverleugnung, akzeptiert die langweilige nackte Wahrheit. Ich bin so satt, ich mag kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Oha, die Leute kucken schon, ich steh zu lange sinnlos in der Gegend rum und siniere. Passiert mir öfter, könnt mir auch egal sein, die kucken sowiso: 3 mm, Springerstiefel, Bomberjacke – für die meisten bin ich ausreichend definiert um bei Blickkontakt betreten wegzusehen. Vielleicht sollt ich ihre Vorurteile bestätigen, nen Vietnamesen hinter seinem Stand hervorziehen und ihm vor aller Augen im Namen der christlich-abendländichen Leitkultur die besinnliche Überlegenheit unserer Herrenrasse ins Gesicht prügeln. Aber ich fürchte den Applaus, also geh ich einfach weiter. Hin und wieder schaut man in bekannte Gesichter, manche grüssen, manchmal grüss ich zurück. Oft erinnere ich mich aber auch gar nicht wer die fette Schlampe grad war, die mich so pampig im Vorbeigehen anblökte. Wohl besser so! Frohe Ostern und Friede auf Erden

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Öfter als man an Gott glauben mag läuft das Leben reichlich eckig und die Schicksalssinfonie spielt einem Streichkonzerte bis die Membrane bluten. Die Welt ist schlecht, doch wir müssen auf ihr leben. Die Menschheit verkommen, aber man kann sich seine Rasse bei der Geburt nun mal nich aussuchen. Multible Choices for Unique Problems. Da kann man kreuzen wie man lustig ist, die Auswertung folgt wenn der Film zu Ende ist. Kein geweihtes Wasser kann die Jauche aus den Köpfen spülen. Der heilige Schein flimmerte tief in die Seelen. Man verkrüppelt innerlich und versucht von aussen die Falten zu glätten. Erschlaffte Haut schädigt schlimmer als verschrumpelte Moral, doch die Show muss weitergehen. Das Fleisch darf nicht zu trocken geraten, die Kartoffel nicht zu weich und die ganze Sosse nicht klumpig. Man frisst was man sein will: schnell, erfolgreich, gewinnorientiert, ohne inneren Wert, billig und in gleichbleibend schlechter Qualität, egal wohin man geht. Einheitsbrei für die Mitesser, für Augen und Magen. Misantroph, aber dank Werbewirkung öffentlicher Achtung sicher. Nicht die Worte der Wenigen zählen, die Bilder die alle sehen erzählen unsere Gegenwart. Das ist Demokratie, jeder Idealist, der eine bessere Welt sich erträumt wird eines Tages verstehen, das die Mehrheit es genauso haben will wie es ist, wie es war und wie es sein wird. Unser Unmut ist nur das Salz das die selbsteingebrockte Brühe geniessbar werden lässt. Sozialismus ohne Diktatur funktioniert nur in der Literatur. Die Wahrheit ist nur in jedem selbst, sie lässt sich schlecht nach aussen transportieren, noch schwerer ist sie zu teilen ohne das sie zerfällt und neue Wahrheiten schafft. Doch all das kann mir nicht die Frage beantworten: Was tun wenn der Klapperstorch ums Haus kreist? Verfickt…

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Wie Glas fliesst die Zeit durch den Raum, treibt die Stagnation der Vernunft weiter in die Unendlichkeit. Mit fahlen Phrasen bekleidete EMP-Revoluzzer streunen kreuz und quer, tragen ihre belanglosen Gedanken vor sich her. Ein wenig Musik, etwas Glanz zum Dessert, Feinstaub der Republik – put your Schwanz in the air! Erlauchte, erhebt euch, tanzt und bewegt euch, der Mummenschanz steht euch. Das Leben kreucht umher, sucht nach Halt und endet im Meer – wo alles begann! Sturmfluten wälzen die Verbrechen der Zeit auf den Grund. Schmelzende Massen, verwelkte Karkassen unsres Schaffens, sie verblassen im Schein der Schöpfung. Im siedenden Tempel der Affen schmiedet ihr Prophet Waffen bis zur Erschöpfung, wartend auf seine Köpfung. Trauber Wein, überschaubares Schreien für das ewige Sein. Die Seele ruht im Wissen der Weisheit, das Blut zerfrisst die Monumente der Eitelkeit. Die Brut vergiesst die Worte ihres Heilands und wartet auf den Untergang. Im seichten Wald der Visionen vegetiert ihre Kultur seit Äonen, verliert ihre Ideen an Dämonen. Verloren, vergessen, geboren und gefressen, gestorben und verwest – heute, morgen, demnächst! Die Horden entfesselt von Angst und der Wahnsinn strebt in ihr heiliges Land. Leid und Ruhm in dem sich die Schweine suhlen. Die Geschichte schweigt.

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War ich tot oder hab ich mein Leben nur geträumt? Im Mund befindet sich die Asche der letzten Zigarette. Ich muss husten, bittersüsser Geschmack meiner Entgeistigung. Im abklingenden Rausch mischt sich Reue in den Morgenurin. Nicht die Farbe macht mir Sorgen, sondern die Konsistenz. Ein kurzer Schlag aus dem Inneren meines Kopfes raubt mir mein Gleichgewicht. Ich und die Wand, wir kommen uns näher und nach flüchtigem Kontakt wäscht mein Blut mir den Schlaf aus den Augen. Good morning sunshine. Heut morgen fand ich sie noch schön, nun aber sind die hochfrequenten Töne, die sich wie Parasiten im Ohr an meinen Nerven sattfressen, nur noch lästig. Nur noch Gesellschafts-drogen zur Betäubung der Schmerzen im Haus, enttäuschend! Trotz Überdosierung gelingt die Herstellung eines akzeptablen Normal-zustandes nicht. Es tropft Blut auf den Boden, ich sollte mir etwas Panzertape auf die Stirn kleben. Körperfunktionen nerven, Dysfunktionen auch! Wo bleibt der Schorf wenn man ihn braucht? Wenigstens der billige Whiskey lässt mich etwas Hoffnung schmecken. Hoffnung schmeckt billig! Und Verwahrlosung stinkt, meine Wohnung ein Leichnam und ich die Fliegenlarve die ihn bewohnt. Wie lange wohl noch? Die Wanne ist voll mit Klamotten, die sich in einer bräunlichen Brühe langsam in Faserbrei verwandeln. Ich sollte Waschmittel kaufen, oder zumindest etwas Parfum dazu kippen. Kein Wunder eigentlich das ich seit Monaten keinen Sex mehr hatte. Noch erbärmlicher als erbärmliche Versager sind jene die sich ihrer Erbärmlichkeit voll bewusst sind und einfach weitermachen. Aber bevor ich nicht endlich was zum entzünden meiner Pfeife finde, wird das heute sowieso nichts mehr mit der Karriere-planung und dem Aufbau einer respektablen bürgerlichen Existenz. So fuck off geezers, tommy boys…

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Dudel di dödel, und nein Freunde des feingeistigen Humors, hier soll keineswegs eine Hommage an Loriots Jodeldiplom zusammengerührt werden. Unsre Tagessuppe heute heisst: „Ihr hals Maul wennsch rede!“, klar soweit? Jut, weiter im Text – Nachdem ja unser aller Altkanzler Kohl trotz zig Diätenerhöhungen n fettes Schwein geblieben ist und quasi im Alleingang den Ruf des de-utschen Volkes als fetteste Kartoffelnasen im ganzen alten Kontinent festigte, fragt man sich als politisch nur sporadisch informierter Staatsbürger sicher ob eine neuerliche Anhebung endlich etwas Hüftgold vom Staatsapparat schmelzen kann. Doch ein Blick auf die feiste Henne im Bundestag genügt um zu verstehen das die allumfassende Unförmigkeit Ausdruck unsres Bruches mit der perversen nationalsozialistischen Körper- und Ästhetik-verherrlichung ist, der wohl mehr dem einstigen Herren-menschenwahn entgegenwirkt als jede Holocauststele in Berlin. Denn der durchschnittliche Bierbauchkraut wird wohl kaum mehr genug Antrieb zu einem neuerlichen Vernichtungsfeldzug in seinen verfetteten Arterien mobilisieren können, selbst wenn seine Synapsen nach zehn Kurzen derartiges aus seinem Gossenmaul tropfen lassen. Das anfressen eines unförmigen Fettmantels sollte doch auch genügend Ausdruck unserer neugefundenen Friedfertigkeit sein. Und zum Glück für mich und alle anderen, chronisch unterernährten Fitnessfanatikern, finden in unsren Land ja mittlerweile auch Wettfressen zur Genüge statt, wo man sich kiloweise Schnitzel, Haxen oder sonstigen Fleischabfall in die Speiseröhre wuchten kann, um damit nicht nur die kulturelle sondern auch die volkswirtschaftliche Überlegenheit zum Dritteweltkanaken auf hochgeistige Art und Weise zum Ausdruck bringen kann. Zu Recht fliesst da den Speckvisagen der neu gefundene Stolz aufs Vaterland literweise aus der Futterluke. Denn was für fette Amis und aufgeschwemmte Italiener recht ist kann dem schwammigen Teutonen doch nur billig sein. Und auch wenn stupide Unterhaltungsformate wie „Germanys Next Topmodel“ weiterhin dem völlig verqueren Körperkult einer Leni Riefenstahl hinterherhecheln, ohne sich der politischen Dimension dieses bewusst zu sein, so sollte das uns restliche Moppelchen nicht davon abbringen unsere wunderhübschen Speckröllchen auch weiterhin bauchfrei in alle Welt zu halten! Um zu zeigen das von deutschem Fett nie wieder ein Krieg ausgehen wird!

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Tja, Menschen sind evolutionäre Enttäuschungen! Wenn Gott noch leben würde, der tät sich die Silikontitten abschämen. Nun, auch Erfreuliches knistert sich ins Bewusstsein, die Wiedererstarkung der Religionen zum Beispiel, unter deren Flagge tolle Todesmärsche für nervende Promivirus-Infizierte auf Pro7 organisiert werden. Und beim Kochen zukucken wird auch immer cooler, auch wenn der Absatz mit Lebensmittel versetzter Chemikalien im gleichen Atemzug ansteigt. Ist wohl sone visuell suggestive Ersatzbefriedigungsmarotte. Solange der Aufschwung nur weiter nach oben scha-wingt, sollten die Angestellten ihren mehr als fairen Minimallohn hinnehmen und sich freuen, das zumindest der Vorstandsvorsitzende ein kleines Scherflein mehr aufs Schweizer Nummerkonto bekommt. Wo soll es denn auch hinführen, wenn sich Leistung und Verantwortung (!!) nicht mehr im überproportional höherem Gehalt zum Arbeiterabschaum ausdrückt? Wo bliebe denn da die Motivation, wenn man seine skrupellose Kosteneffizienz nicht 100-fach rückvergütet bekommt. Ist ne ganze einfache Rechnung, wenn 20 Arbeiter wegoptimiert, muss dann dafür auch einen Bonus bekommen, von dem diese 20 bis an ihr Lebensende hätten bezahlt werden können. Alles ganz fair und transparent, das ist eben das Soziale an unsrer Marktwirtschaft. Also bloss nicht unverschämt werden, das kostet letzendlich bloss wieder Arbeitsplätze. Und darum geht es doch überhaupt nur, Arbeitsplätze bis zum platzen, zumindest solange bis eine Möglichkeit gefunden ist auch die noch in Billiglohnländer out zu sourcen. Tja dann, lebensunfähige Prekarier aus den bildungsfernen Unterschichten, wirds eng für euch. Denn sind wir doch mal ehrlich, keiner von den JU-Juppies hat Bock, euer Leben und Dahinsiechen von den Bierhallen bis ins Pflegeheim von seinen mageren Managergehältern zu finanzieren. Die Devise muss lauten: Bildung oder Tod! Denn für anspruchslose Monotonarbeiten am Fliessband ist der Standort BRD leider nicht mehr kosteneffizient genug, zumal das demnächst eh alles von Maschinen erledigt wird. Früher oder später wird selbst Hartz VI noch zu viel finanzielle Belastung für die Bildungs- und Leistungsseliten sein, und das ihr durch eure Eltern kein adäquates Vorbild zur leistungsorientierten Entwicklung hattet, dafür kann ja nun die millionenschwere Privatcollegeabsolventin auch recht wenig. Kann ja wohl keiner ernsthaft von ihr verlangen, das sie für eure gescheiterten Existenzen aufkommt. Das die natürlich schon von vornherein zum Scheitern verurteilt war ist halt Pech, wie bei den Kindern aus den Slums in Indien oder sonstwo! Und aus denen wird ja teilweise auch noch mehr als nur Klebstoffschnüffler oder Markenschuhnäher. Also rafft euch ma auf und schreibt euch ein bei den Eliteunis der Republik, anstatt euch dauernd Gewaltpornos auf eure Handys zu laden oder eure Freizeit mit Killerspielen und Popstarcastings zu vergeuden. Denn eines muss in unserer globalisierten Welt immer gelten: Gleiches Unrecht für alle!

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Grüsst Gott wenn ihr zur Hölle fahrt! (no blasphemist) Meine lieben Freunde und Kameradinnen (no militarist), auch wenn Evchens Eskapaden die Beliebtheitsskala des Volkskörpers (no nazi) im emotionalen landliebhaben auf Diskussionsebene unangefochten anführen, kommt für jeden Kerner (no moderator) der Moment, wo er sich entscheiden muss den Führer zurück nach Österreich zu schicken (no asyl) und mit Mario Barth (no funny) eine ernsthafte Unterhaltung über Familienpolitik zu führen. Es lebe der Stumpfsinn! (no karneval) Es lebe das heilige Deutschland! (no hero) Soll der olle Cruise mal lieber in echt nen Aktenkoffer mit Bummstoff ins Scientology-HQ bringen, (no lawyer, please) anstatt sonem feigen Wichtelmännchen zu noch mehr unangebrachten Ruhm zu verhelfen. Na ja, wo Moral rar ist, werden auch schlechte Verlierer zu Helden. Da würde man doch am liebsten den Kopf in den Mixa stecken. (no homo) Ach übrigens, wieso fahren eigentlich Vorsitzende von wirtschaftsliberalen Spassparteien, die keinerlei fiktive Regierungsverantwortung vortäuschen können (no clerasil) auf Kosten der Steuerzahler ins Ausland? Und wieso ist ein Mann (no woman) der Köhler „angreift“ gleich geistig verwirrt? und warum ist das ne Meldung wert? Und wen interessiert es überhaupt, ob der dumme Grinsebert psychisch und physisch wohlauf ist nachdem ihn einer nur mal kurz am Jackett gefingert hat? Der Wahn greift weiter um sich, DICH hatter auch schon erwischt! Denn wenn du bis hierher mitgelesen hast, tz tz tz, hast du nix Besseres zu tun? Dich für deinen Planeten engagieren zum Beispiel. (no CO²) Kuck dir den Gore an, der hat n Friedensnobelpreis dafür bekommen. Wobei ich persönlich ja schon den Oscar für seinen reichlich übertriebenen Film für reichlich übertrieben halte. Aber Friedensnobelpreis? Nun ja, wenns denn der Sache dienlich ist. (no, really!)

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Uhh baby i like it raw! Erlesenste Grussfloskeln ihr Homos, spart euch eure sapiens für die Hauptschulprüfung! Scha-wingt eure Kadaver ins Stillgestanden und fahrt den Aufmerksamkeitsreaktor in eurer Runkelrübe auf monomedial hoch. Der volkseigene Faselfacharzt für bildungsferne Unterschichten ist im Haus und vergewaltigt eure Sicht vom Weltgeschehen aufs brutalstmöglichste. Der grosse Uhu im Himmelszelt höchsteigen hat mich bezahlt für diese Werbeaktion. Aber jetz ma Spass zu den Akten und zurück zu den Fakten, holla! Die Sonne scheint auch Nachts und wenn es regnet, nur ihr sehts net. Weiler halt nicht weit genug oben steht auf der Gesellschaftsleiter zum Erfolgsrezept. Schuld wohl daran sein, das ihr Prekarier nicht genug bildungsgefütterten Auftrieb und keinen anpassungsfähigen Stromlinien-verstand in eurer Omme habt! ENTSCHULDIGT, ahahahaber sorgt euch nicht unnütz, unwertes Pack. Auch wenn ihr auf fiesen Umweltsäuen durch die Landschaft hottet, keinen Lufterfrischer in eurer Kloake installiert habt, auch morgen noch nich an heute denkt und vom „short gehen“ soviel Schnall habt wie von Verhütung oder Kindererziehung, der gute Onkel Privattelevision kümmert sich schon um euch und gibt eurem Dahinsiechen zugleich Forum und Inhalt. Hin und wieder ergibt es sich vielleicht, das ihr da noch versifftere Vollzeitassis in die Pupillen gedrückt bekommt, wie z.B. Gülcan oder Bayern. Da klart die Perspektive doch ma schlagartig uff, oder wat!? Humba-Humba! Angst ist unser Antrieb und der Terror ist in uns allen, bei dir kuckt er grad raus, wie ordinär! Jaja, der schöne Schein, seine Heiligkeit. Seht die alten CO²-Sparfüchse, wie sie mit ihren scheinheiligen Ambitionsbekundungen aktionärswirksame Leistungen akquirieren. Der Trend liegt auf der Strasse und wird solange ausgewalzt, bis auch das letzte bisschen Vermarktungspotenzial aus ihm rausgerammelt ist. Die Zukunft wird auf nem andren Platz ausgetragen. So sehr sich die olle Merkel auch Menschenrechte für die kleinen Chinamänner aus dem Hosenanzug hustet, mit Menschenrechten können deutsche Investoren dort die gute alte Sklavenarbeit nicht zur neuen, alten Zuglok des globalen Ramschverkaufs machen. Diese Teeparty ist abgesagt! Dieser ganze lahme Friedensscheiss führt doch letztendlich eh nur zu unappetitlichen Pflegeberichten, Popstarcastings, Oktoberfesten und sonstigem Unfug.

FREUNDSCHAFT!

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Ansonsten ham natürlich alle Recht die meinen, wir blöden Ossis wären eh alle arbeitslose Vollnazis und würden mit vollgepisster Schnellfickerhose „Auzlender rauß“ an jede Hauswand schmieren. Was denn auch sonst, und dank Herrn Jauch wissen das jetzt auch die letzten Wessis, bei denen die Faschisten wenigstens noch sozial verträglich sind und in die CDU eintreten. Jaja, sowat jibt’s ooch nur im Osten, Alter! Da hilft im Grunde nur: Mauer wieder auf Halbmast! Schon tragisch das sich nicht alle Mütter hier dem allgemeinem Trend unterworfen haben und ihren Auswurf nach der Geburt unter die Geranien pflanzen. Is schon richtig was die von der Leyen immer labert: Nur die dumm-faulen Assis vermehren sich noch heutzutage, während die feinen Intelligenzler sich lieber ihrer Karriere widmen und ihren Lifestyle mit Wellness und Sinnsuche füllen, statt sich zum 16. Geburtstag erstmal `n Balg aus dem Bauch zu zwängen. Und dann die ganzen armen Menschen die das auch noch finanzieren müssen statt ihr Geld in ne ordentliche Eugenik-Zuchtstute investieren zu können. Tja, diese radikalen Diktaturgene gepaart mit diesem ekelhaften Dialekt, daraus wird nie ein Herrenmensch. Und als Stolzdeutscher in Bayern oder sonstwo, wo die Zucht und Ordnung noch spürbar ist, muss man schliesslich der Welt zeigen das man was Besseres ist. Mit solchem Kanonenfutter könnwa doch den nächsten Krieg nur verlieren, wenn das der Führer wüsste!

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Stellt euch vor, ihr sitzt in einem Fluchzeuch und plötzlich schalmeit es „Allha u Akbar“ aus verschiedenen Ecken. Tja, dann würdet ihr vermutlich zeitnah von den Bomberpiloten der flugtauglichen Wehrsporttruppe für freiheitlich-demokratischen Friedenserhalt ins Jenseits gepustet werden. Das läuft dann unter „dumm gelaufen“, aber wer mit seinem rücksichtslosen Protztourismus in aller Herrenmenschen Länder die Umwelt mit CO² belastet statt sich seinen Hautkrebs an der Ostsee zu holen, ist ja auch irgendwie selbst dran schuld. Die Entartung der Kunst kann man schliesslich auch hierzulande mitverfolgen. Da gibt es Performencekünstler, die vor einer gespenstischen Kulisse mit gekreuzigten Menschen in reichbestickte Frauenkleider gehüllt und mit nem roten Käppi aufm Kopp stundenlang ermüdende Geschichten aus einem antiken Wälzer vortragen. Dann und wann schwenken sie irgend son Drogenrauch im Raum rum oder nötigen die Zuschauer zum Absingen einschläfernder Hypnosegesänge. Und sowas soll nun Kunst sein?! Aber lassen wir das, denn auch im grössten Heiligtum des christlichen Abendlandes wälzen sich die Dinge schneller um als einem das Kondom platzen kann. Die heilige heterosexuelle Familie ist in Aufruhr, nicht nur das sone peitschenschwingende Bazi-Braut die Ehe auf 7 sündige Jahre probefahren will, wenn wir dem ollen Ratze mal Glauben schenken, sollten wir auch nach jedem Sex ein Kind auf den Balkon pflanzen und unsre dahinsiechenden Grosseltern ordentlich in ihrer eigenen dehydrierten Scheisse liegen lassen, bis selbst der stärkste Lebenserhaltungs-apparat den heiligen Geist aufgibt. Das hat wohl irgendwas mit dem Segen der Überbevölkerung und des Überalterns zu tun, oder aber mit der Ächtung der Menschenwürde, wer weiss. Aber nicht nur Gottes Duzfreunde vom alten Petrusadel lassens in philosophischer Hinsicht ordentlich krachen, nein, auch Frauen, von Natur aus nur für schweigsame Frohndienste in den vier Wänden ihres Gebieters bestimmt, reissen neuerdings ihre Lippen weit auf. Und ich meine jetzt nicht jene, die man sich auf einschlägigen Webseiten anschauen kann, sondern ganz und gar schamlos die im Gesicht. Um nach zwanzig Jahren Karriere als Vorleserin allen Frauen kund zu tun, das sie sich gefälligst an Evas Prinzipien halten, Kinder gebären und fröhlich die Hütte zu fegen haben. Sonst kommt nämlich der Hitler vorbei, nimmt die Familie ins „Achtung!“ und verteilt Mutterkreuze bis der ganze Teppich voll Brustmilch ist. Und wer will das schon, bei den Milchpreisen heutzutage. Wo ja nun alles Fressbare immer teurer zu werden droht und selbst das Gammelfleisch schon auf Auktionen an betuchte Liebhaber versteigert wird, da wird dem deutschen Michel wieder mal klar: Das die ganzen Nazis in Ostdeutschland schuld am Elend des einst so stolzen Vaterlandes sind..Denn während das teuer reingebutterte Geld der Wirtschaftswunderwessis in den braunen Sümpfen der rechtselbischen Taiga für Inderhetzjagden und Russenmafiasponsoring verschwendet wird, hungern ganze Landstriche des einst blühenden Kerndeutschlands aus und müssen an Moscheebauer oder Oligarchen veräussert werden. Hach ja, kein schöner Land in dieser Zeit!

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Schlenderdiwutz, was n schöner Wetter zum sinnlos durch die Landschaft laufen. Und während ich mir noch so am Arschkopf kratzte, ging ich weiter bzw. falsch gedacht dacht ich und wies mitm Denken numa so is, dacht ich verkehrt und stolperte prompt auf mein Gesicht, weil da halt was im Weg lag. Aufstehen, abputzen, weitergehen und komisch grinsen, oder so ähnlich. Irgendwann war die Welt für mich zu Ende und ich musste umdrehen oder stehenbleiben, entschied mich dann aber fürs einfallslose Umfallen und sterben. Und während ich so starb, kam die wunder-gutaussehenste Frau mit Brüsten die ich je nie sah vorbei und beachtete mich nich. Was fürn Tag, Dienstag, am nächsten Morgen war ich tot und konnte daher nich zur Arbeit mit dem Auto fahren. Das war schon etwas blöd aber später dann kamen ein paar alte Freunde vorbei, an dem Laden da irgendwo und schauten sich das Zeug im Schaufenster an, glaub ich zumindest. Und während ich noch so auf Himmel oder Hölle wartete, pfiff sich meine Seele fröhlich eins vom Pferd vor sich hin und starrte Löcher in die Atemluft. Ach mann, wenns doch schon vorbei wär. Die Frau mit Brüsten übrigens, hatte sich für heute einen leckeren Nudelsalat mit ins Büro genommen. Den hat sie später dann gegessen, verdaut, vermutlich auch nach grober Entziehung von Nährstoffen dann später wieder ausgeschieden. Dann kam endlich das Licht und ich konnte wieder sehen wie tot ich doch war. Gott holte mich rauf, nur um mich mit Schmackes und nem Schlag auf den Kopf nach unten zu kloppen. Der Sack, man gut das ich nie an den geglaubt hab. Endlich in ewiger Verdammnis angekommen, machte es sich meine Seele bei Folter & Filterkaffee gemütlich. Die Frau mit Brüsten war mittlerweile, die Zeit vergeht ja wie im Fluge, auch gestorben und wurde ganz nebenan gefoltert. Ach, mit der hätte man zu Lebzeiten bestimmt viel versauten Spass haben können. Aber jetzt tat mir alles rund um die Geschlechtsteile höllich weh, mehr als belanglose platonische Liebe wär gar nich mehr drin gewesen. Dann lieber gar nix mehr! Und während die Ratten sich nun schon zum X-ten Mal über meine blutig gepeitschten Genitalien hermachten. Da kam mir doch die Idee einfach aufzuhören, anderen Menschen davon zu berichten, was ich auch tat!

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Mit den Füssen auf dem Boden dieser Welt, die sie Tatsachen schafft und Tatsachen abschafft und heuchelt und strengt und weitet und… Im Eiter des Zeitgeistes zeigt sich der Eileiter des Fortschritts reif zur Befruchtung. Ein einziger Geist begattet mit seiner Idee die Zelle in der die neue Zivilisation keimt. Ergraute Eminenzen tanzen im Kreis um die Frucht dieser Weisheit. Sucht und Leistung, ohne Einspruch erweitert man die Verheissung des neuen Königreichs in die Unendlichkeit. Und bald wird keiner mehr da sein der weint und dann wird alles nur noch klar sein und rein! Irgendwann vielleicht hält die Vernunft Einzug in die Zunft der Beherrscher und Knechter, der Wärter und Wächter. Der Kerker ist hell, freundlich und lächelt gar, wer will sich sträuben gegen die Geigen der Logik? Hört doch wie sie das Lied des Erfolges spielen, zart und doch zerstörerisch für die Erfolglosen. Und? Wer stört sich am schlechten Empfang, wenn das Buffet gar üppig ist, das nicht jeder mitfrisst ist nebensächlich. So, glaubt oder lebt oder lasst eure Gedanken lesen, euer Handeln vorhersehen und euer Leben in Rahmenhandlungen aufgehen. Erlebt dieses Leben in den schönsten Farben und makellosen Klang oder zweifelt und zerbrecht daran. Grämt euch und stochert nach den Fehlern im System. Erzählt sie mir noch einmal, die Mär vom allmächtigen Gott, vom Allwissenden, vom Allsehenden, vom gutmütigen, leitenden Friedensfreund aus dem Himmelreich. Und fragt euch danach was ihm dies Theater hier auf Erden wohl bringen mag. Leicht klingen und schwere Lasten durch die Weiten des Verstandes bringen. Erklärt sich selbst und verfährt wie bestellt im Verfahren, nichts nutzt es und nichts will es nutzen, nur stören will es, stören, zerstören, aufhören mit dem ungestörten Gelage in der Waagschale. Mögen die Götter blind richten, doch unsereins richtet blindlings hin und wirft ein paar Münzen zur Wieder-gutmachung in den Staub. Wer viel hat kann etwas abgeben und sich dafür in Bewunderung sonnen, obwohl doch sein Zuviel der Grund für das Zuwenig derer ist. denen er zu helfen vorgibt. Leistung soll sich lohnen und Lügen muss bezahlt werden, damit das Rad weiter dreht.

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Als der Mann vom Terroramt vorbeikam

Ding-Dong, ich dusche! Dacht ich so, als ich in meinem Dreck faulend auf der Couch lümmelte und mir tränenverseuchte Diana-Todestag-Specials in den Kopf pflanzen liess. Nur das Summen und Brummen der Fliegen liess erahnen, was Gevatter Schicksal heute noch an Überraschungen für mich unterm Mantel trug. Ährgs – ich muss sterben! Dachte ich erneut, nur mit anderem Inhalt, als ich die maroden Knochen zum hochwuchten des sie umgebenden Körperfettes zwang, um mich auf den beschwerlichen Weg in die Gefilde der Essensreste und der abgestandenen Geschirrwasser-kloaken zu begeben. Meinen aufgedunsenen Magen verlangte es danach, noch mehr wertlose Tierfette reingefüttert zu bekommen. Das Bier in meiner Hand war leer und der Mülleimer schon nicht mehr erkennbar, also warf ich die Flasche einfach durch das geschlossene Fenster auf die Strasse. Was kümmern mich diese blutenden Kinder da vorm Haus, sollnse halt nich mit kaputten Bierflaschen spielen. Prost Mahlzeit – es ist noch etwas Schmalz im Ofen, dacht ich nun schon zum dritten Mal und fragte mich ganz nebenbei ob diese gedachten Dinge denn überhaupt, und warum im Ofen? Mit reichlich Schmalz im Mund schwappte ich zurück zum Sofa, um meine Grobmotorik für den heutigen Tag abzuschliessen. Aber grade als Prinz Harry wieder gesenkten Hauptes hinter dem Sarg seiner rumhurenden Märchenmutter schritt und sich einge Tränen aus den Fettaugen in der Schweiss-pfütze auf meinem Bauch pressten, dacht ich so ich hör die Glocken bimmeln! Bimmeldibamm Bimmeldibumm! Und bevor ich noch denken konnte, mein Tinnitus unterhält mich mit heiterem Glockenspiel, häkelte sich die Erkenntnis vom eventuellen Eindringen Ortsfremder aus der Aussenwelt in meinen Lebensraum durch die Synapsen. Schwitzend stemmte ich wider aller Gewöhnung meinen Wanst zum vierten Mal an diesem Tage in die Senkrechte, um die Selbstschussanlage an der Tür zu aktivieren. Doch nix rührte sich und ein Blick durch das Spannerloch liess mich erkennen, das der Mann vom Terroramt, wie schon im Titel angekündigt, vorbeikam. Das hätt ich mir auch denken können, dacht ich – und nicht mehr! Ich öffnete unter immensen Kraftanstrengungen die Tür indem ich auf den Türöffnungsknopf drückte. Reichlich ausser Atem keuchte ich dem Behörden-mitarbeiter ein „Hallo!“ ins Gesicht und quälte mir auch noch ein „Watwollnsen?!“ aus der Futterluke. „Guten Tag Herr Hackepeter, mein Name ist für sie bei meiner Behörde einsehbar und ich bin im Rahmen der allgemeinen Terror-überprüfungen gekommen, sie vorsorglich zu erschiessen und anschliessend ihren Keller nach Leichen oder Bomben zu durchsuchen!“ „Wie jetze?!“ stammelte ich entnervt, „Warum`n dat jetzte, ick hav doch erst letztes Jahr die Leichen fürde Wertstoff-abholung vorde Tür jestellt, und die Bomben habbich uffm Kinderspielplatz verscharrt,.sehense nich die janzen blutigen Überreste vonne Blagen?“ „Ja nun, sehen sie Herr Hackepeter, uns liegen glaubhafte Denunzierungen gegen sie vor die aussagen, das sie die Wohnung seit fast 7 Monaten nicht mehr verlassen haben, im Internet über Behindertenwitze onanieren und im Schlaf über den heiligen Krieg grunzen, bzw. Speckies! Sie müssen zugeben das das schon etwas merkwürdig und krank verdächtig ist,oder?“ „War det die olle Prankenhain vom Vierten? Eenes schönen Tages kommt die Alte in Keller, sach ich ihnen!“ „Tut mir leid, aber aus daten-schutzrechlichen Gründen.. “ „Jaja, leck mich am Arsch mit deinem Datenschutz, bringwers endlich hinter uns, damit ich weiter Königin der Herzen kuggen kann!“ Und grade als die Kugel meinen Schädel perforierte, wurde mir klar das der Typ gar nicht vom Terroramt kam, sondern der Neffe meines Vermieters seiner Schwester ihrer Cousine war.

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Tatjana Gsell sieht ja nun ma aus wie ne erst kürzlich aufgeklatschte Dorftranse aus Rumänien. Man könnte ihr, reichlich Böswilligkeit vorausgesetzt, so einige schlimme Verbrechen der Gegenwartskultur an den Leib dichten. Einfach nur so! Wenn, ja wenn da überhaupt noch etwas eigener Leib vorhanden wäre. Sich öfter nageln zu lassen als Jesus Dings ist nun mal des geistlosen Zeitgeistes Kind, ähh Bums. Aber kann, oder besser sollte uns die Tatsache, das täglich 24 Stunden lang unbrauchbarer Krempel zu unverschämt überteuerten Preisen übers TV verscheuert wird, zweifeln lassen an dem, im Grundgesetz als ewig richtig verankertem Prinzip der sozialen Marktwirtschaft? Und muss die CDU dieses in ihrem, noch zu verabschiedenen Grundsatzprogramm aufnehmen? Kann die sogenannte Linkspartei ohne eine 2/3 Mehrheit das von ihr angestrebte Gesellschaftsideal überhaupt verwirklichen? Müssen die Terroristen nach neuerlichen Erfolgen unsrer Staatsschutzorgane näher zusammenrücken? Und wäre nicht der nun bald von allen guten Schutzgeistern befreite Irak nicht deren ideales Schutzbiotop? Wohin führt uns der Weg, den uns die globalen Spielkinder freundlicherweise schon asphaltieren? Kann denn der überproportional vertretene Mensch langfristig noch genug Platz für Lebewesen lassen, die ihm nicht zum Nutzen gereichen? Sollte er? Wer will denn der CDU oder gar dem Deutschen an sich Integrationsfäule oder gar Ausländerunfreundlichkeit vorwerfen, wo die Trägerin des Mutterkreuzes in spe kostenlose Krippenplätze einem jedem, sich in Notwehr zwangs-vermehrendem intelektuellen Deutschländer hinwirft? Linksruck gar, so war zu hören, ruckelt durch das deutsche Ländle und, so erzählt man sich, färbe gar die sonst so schwarze CDU ein wenig rosé. Um nicht des frustrierten Pöbels Stimmung vollends an die populistischen Paukenschläger des linken oder rechten Spektrums zu verlieren, muss auch die vom Sozialismus nicht nur äusserlich schwer geschädigte Kanzlerin ihr Fähnchen ein klein wenig gegen den Wind des globalen Totschlagswettbewerbs wehen lassen. Und da ja Lügen für Politiker nicht strafbar ist, und sie sich auf Kosten der noch in Wasser und Brot stehenden Steuerzahler gegen eventuelle Angriffe der vom Amt zur kostenfreien Sklavenarbeit vermieteten Sozialschmarotzer mit allerlei Sichheitspersonal und gepanzerten Fahrzeugen schützen können, dürfen wir wohl alle davon ausgehen das in diesem unserem Staate alle Macht vom Volke ausgeht. Schliesslich können sie bei Missfallen ja andere Lügenbolde zu ihren Vertretern wählen.

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Neulich traf ich bei meinem morgendlichen Gang zum 8Uhr-Laden eine alte, aber doch noch recht jugendlich wirkende Freundin/ Klassenkameradin/Gelegenheitsfick, und da sie mich auf Anhieb nicht nur erkannte, sondern sich auch noch an meinen Rufnamen erinnerte, konnte ich nicht umhin mich in ein Gespräch über „alte Zeiten“ und momentane Lebensumstände verwickeln zu lassen. Wie nicht anders erwartet, hatte sich diese liebenswerte, aber leider nicht sonderlich mit Geist gesegnete Frau dem modernen Emanzipationsgetue von Karriere und Selbstverwirklichung verweigert und stattdessen den altbewährten Weg der gebährfreudigen Hausmutti eingeschlagen und konnte sich, dank ihres besserverdienenden Ehegatten, eines weitgehend geruhsames Lebens zwischen Aufzucht ihrer Tochter und Aufrechterhaltung ihrer angenehm anzuschauenden Äusserlichkeiten widmen. Damit wäre zumindest schon mal der Gelegenheitsfick gestorben, dacht ich so in mich rein, als sie unvermittelt auf die etwas unarische Pigmentierung meiner Kauleisten hinwies: „Deine Zähne sind ja gritzegelb, rauchst wohl ne ganze Menge, was? Ich hab ja schon während meiner Schwangerschaft mit ****** damals damit aufgehört, usw. usf.“ Na ja, „Ich rauch Pfeife seit ein paar Jahren, kommt vielleicht davon!“ „Pfeife?! – (verwirrter Blick) wie son Opa, wa?“ (schallendes Gelächter, das irgendwo zwischen herzerfrischend süss und dümmlich nervend anzusiedeln ist) „Ja genau, wie son Opa!“(kein Bock näher drauf einzugehen) Na gut, einige „War nett dich mal wiederzusehen..“ und ähnliche Höflichkeitsfloskeln zur diplomatischen Gesprächsbeendung später befand ich mich wieder auf besagtem Weg zum 8Uhr-Laden, der übrigens so heisst weil er um acht Uhr öffnet, doch ihre berechtigte Kritik am Zustand des Dentalen liess nicht ab von meinen Gedanken und zwängte ihnen den unerklärlichen Drang zu einem baldmöglichsten Bleaching auf. Gedacht – Getätigt! Und statt zu einem gemütlichen Frühstücksbier mit versifften Freunden schlurfte ich nun in die Ärzteallee, um bei meiner Zahnärztin besagtes Aufhellen der Beisserchen vornehmen zu lassen. Allerdings war es leider beim Färbungsgrad meiner Zähne mit nur einer Behandlung nicht getan, folgerichtig musste also meine Haut dunkler werden, um die Schattierung meiner Beissbolzen zumindest etwas zu verschleiern. So rückte denn das Bierchen in weite Ferne, und der Besuch beim Solarium stand auf der Agenda. Auch wenn mir der Anblick der Ledersofafresse am Empfang etwas Mulmigkeit in den Wanst drückte, war ich fest entschlossen die Optimierung der äusseren Erscheinung nun mit rücksichtsloser Härte anzugehen. Doch auch nach dieser simulierten Sonnierung fühlte ich mich noch längst nicht vollkommen, ein Blick auf meine abgelegten Klamotten liess mich erschrecken, in was für uralten NoName-Fetzen ich doch rumlief. Derart Bekleidung passte nun so gar nicht mehr an mein hochgerüsteten Körperkunstwerk. Also ab ins nächstbeste Poserfachgeschäft und fünf Monatsgehälter für adäquatere Nacktheitsverhüllung verpulvert. Auch die sichtlich motivierte Verkäuferin versicherte mir, das ich jetzt „echt geil“ aussehen würde. Allerdings ist mir in der Umkleidekabine der eklatante Grössen- und Breitenunterschied zwischen meinen Unterarmen und meinem mittleren Bein klargeworden. Und alle äusserlichen Optimierungen würden mir nichts nutzen, wenn im Adamskostüm dann eine derart unästhetische Asymmetrie auftreten würde. Zum Teufel mit diesem abgefuckten Gott, was bildet der sich ein mich hier in einer deratigen Unperfektion auf die Erde zu werfen?! Ja so dacht ich und noch schlimmer, doch als Rike das leere Bier wieder gegen ein eisgekühltes Glasmantelgeschoss mit leckerer Füllung tauschte, war zumindest für mich Gottes Gesamtwerk wieder ein wenig perfekter geworden, Prost!

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Meine Gedanken sind Streubomben, tausende Splitter bei jeder Detonation und jeder Splitter zerspringt in Fragmente aus Logik und Gefühl, stoisch und kühl verwalt ich den Krieg in meinem Kopf, kurz vorm Platzen, zuviel, einfach zu viel Unkoordiniertes, Sprachloses, Vages! Ohnmächtiges Klagen seit immer, ruheloses Rasen, flimmernde Bilder die verwischen bevor ihre Schönheit mich trifft – mein Hirn is Beschiss, funktionsunfähig, fehlerhaft, zerbricht an seinen Aufgaben. Seht euch doch dies Stottern an, Satzbau sieht anders aus. Doch bevor ichs schreiben kann greift schon der nächste Gedanke an und dann, bleib ich stumm, ein wirkungsloses Winden der Worte – Stimmung im Arsch, Frustration und das wars. Mein Geist wehrte sich schon immer gegen Struktur, Ordnung, Konzept, spuckte jede Leine an die er gelegt werden sollte an meine Schädeldecke. Schläge auf den Hinterkopf verursachen eben doch nur blaue Flecken. Dann wieder bricht es raus, unvermittelt, aber zielsicher komprimiert schlägt es in meiner Umwelt ein und hinterlässt nur Entsetzen in den Gesichtern der eben noch in innerster Ruhe Dahinplätschernden. Stille friert über alles was vorher durch die angenehme Atmosphäre glitt und ich gehe, meist. Für Erklärungen fehlt die Erklärung, für Entschuldigungen die Schuld! Vielleicht liegts an der schlechten Ernährung, ich fresse nur audio-visuellen Abfall – schnaubender, kreischender Krach lässt mich in einem Meer der Gelassenheit ertrinken, denn der Aufbau ist halt, ach so gleich.

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Einst erbaute der fromme Bürger Retep Rellüm in seiner Heimatstadt Hagen einen Blumenladen. Tja, eigentlich ja ein Geschäft für Waffenzubehör, Drittweltnutten und BILD-Zeitung, doch nach dem frühen Freitod des Vaters beschloss die nunmehr alleinstehende Alleinerbin Alesig Rellüm, statt verarmter Frauen und panzerbrechender Munition lieber formschöne und wohlriechende Pflanzenoberteile zu verkaufen. Also zog sie sich ihre blaue Latzhose über den Wanst und begann den Laden auf Vorderfrau zu bringen. Mit viel Farbe und etwas gutem Willen erstrahlte der eigentlich ohnehin ganz neue Laden in einem, nun noch neueren Glanz und Alesig rieb sich ihre farbverschmierten Hände in Vorfreude auf den bald beginnenden Akt des Blumenverkaufs. Doch da diese Stadt Hagen nun mal in Deutschland und nicht in Turkmenistan lag, schwappte mit der ersten Frühlingsblüte auch ein Beamter des Bauamtes herein, um Alesig`s Lädchen unter Berücksichtigung der neusten EU-Verordnungen in streng katholischen Augenschein zu nehmen. Und da Alesig leider nicht auf Innenausbau studiert war wie diese fette Fernsehtine, hatte sie freilich nicht alle Sichheits-bestimmungen für Ausstellungsräume von floralen Arrangements beachtet und konnte die drohende Schliessung ihres Blumen-paradieses nur abwenden, indem sie sich dem, immer noch bei Mama wohnenden Staatsdiener mit aller animalischer Inbrunst hingab, die einer SS-Sturmführertochter so zur Verfügung stand. Also ging sie mit ihm aus, heiratete ihn und vergiftete ihn über Jahre hinweg mit Rattenkot und Abflussfrei, noch bevor er überhaupt auf unzüchtige Gedanken hätte kommen können. Nun, dank seiner Pension einigermassen abgesichert, konnte das Projekt „Blumenladen“ endlich mit vollem Elan in Angriff genommen werden. Wenn, ja wenn die schusselige Alesig übers Vergiften nicht vergessen hätte ihrem Ehemann die Konzession zum Blumendealen aus den Rippen zu leiern. So blieb ihr nichts anderes übrig, als des Vaters Waffengeschäft nebst einer kleinen Nazi-Kneipe namens „zum 1000-jährigen Rausch“ wieder zu eröffnen, wo sie mit freizügigem Dekolleté alle alten und neuen Faschisten des Ortes mit reichlich Bier, Korn und Abflussreiniger verköstigte, bis eines Tages alle tot waren und Hagen offiziell zur Hauptstadt von Turkmenistan ernannt wurde. Und wer das nicht glaubt, der soll einmal nach Hagen gehen und nach Gisela Müller fragen. Nach der anschliessenden Steinigung werdet ihr dann sicher aufhören alles in Frage zu stellen, ihr Hampel!

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Im offenen Vollzug des Sonnenscheins erlebt der Protagonist ein Lebenswerk, dessen Niederschrift mein Tagewerk ist. Erschütternder Milieubericht von gefallenen Trunkenbolden und zugekoksten Hardgeldnutten. Der blanke Terrorgefährder für biedere Hausmannskinder, ein Grande Schluck Wahnsinn für des Weibes heimlichen Geliebten, dessen Welt dem Zusammenbruch nur durch Megafusionen knapp entronnen ist. Sei es wie es ist, blauäugig stolpernd bewegte er den Einkaufswagen seiner Existenz die straff asphaltierte Strasse des Lebens entlang und sang ein Lied ohne Melodie, um sich vom schmerzenden Verlust seines Geisteszustandes freizuschaufeln. Stinkender alter Mann, der du deine Habenichtskeiten tunichtsartig an der Wirklichkeit vorbeischubst! Fröstelnt kalt nagt der Entzug am blutenden Stirnlappen, verzerrt die Wahrnehmung von Aug und Ohr auf das die Realität zum angsterzeugenden Paranoptikum verkommt. Fiese Fratzen, grinsend geifernd, traktieren seinen Geist mit bösen Worten und Bildern des Wahnwitzes: „Bring sie um, alter Mann, bring sie alle um und dann schau dich um, schau dich um, alter Mann!“ Doch er schweigt und stottert vorbei mit wirrem Geknatter auf den Lippen. Struppiges Haar entwächst seinen Wangen, filtriert den Wind nach Hoffnung und Glück, doch ohne Erfolg. So bleibt wie so oft der preisgünstige Fusel die einzig verfügbare Nahrungsquelle für die ausgehungerte Seele. Schluck für Schluck prügelt die Erinnerung des verblichenen Daseins sich zurück in den Kopf und klopft dem alten Mann den Beat als Gutnachtmusik. So schläft er ein in dieser oder jener Gasse der Stadt die er so hasst, träumt sich satt für den nächsten Tag. Schaum vorm Mund, alter Mann, so sag ist dies der Nagel deines Sargs? Betroffen erwacht er tags darauf, den Mund voller Abfall, den Kopf voll mit Müll, die Seele versoffen und haltlos entrückt. Geh noch ein Meter, geh noch ein Schritt! Weiter geht die wilde Fahrt, wieder dreht sich die Welt, wieder lacht die Sonne und wärmt ihm den Pelz. Zum Frühstück die Reste vom Boden der Flasche: „Brich ein mein Sonnenschein, erwärm mir mein Herz, einzig dein ist mein ganzer Schmerz.“ So zieht er dahin, im Flüstern des Windes schwingt die Stimme des Schicksals hinter ihm her und singt fröhliche Kinderlieder. Ein parfümiertes Luder in Mieder und Strapsen steht dort am Rand der Strasse und blickt die Gleichgültigkeit in ihre Welt. Nach zwei Zügen ist die Asche am Filter, nach zwanzig Ficks ist Feierabend für die Dame des Gewerbes, mit Herpes und Tripper verbringt sie den Tag, ihre Spucke schmeckt bitter. Der alte Mann verlangsamt seinen Trott und blickt voll Ehrfurcht zur Dame hinauf, die soeben seinen paralysierten Bewegungsablauf stoppte. „Madame, dürft ich fragen, was es kostet für einen alten Mann? Doch ihr Herz scheint loser als ihre Moral: „Son Penner wie du kommt hier nich rein, also verpiss dich und stirb, keiner wird traurig sein.“ Gesenkt den Blick zurück auf das Glück, welches das Pflaster verspricht, bricht er auf zum Umrunden seiner Stadt wie eh und je. Und was, so seh ich euch fragen, will der Autor uns damit sagen? Wahrscheinlich nichts, vielleicht aber das auch im schlimmsten Alltag Poesie zu finden ist.

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Watschel-watschel, quak-quak, lärmte Donald aus sich heraus und wiesel-wiesel, quiek-quiek, akustisierte Micky, während die beiden Kunstprodukte quietschvergnügt durch den afghanischen Wüstensand krauchten, um bei Qsama bin Laden himself etwas über medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit und aufsehen-erregendes Eventmanagment zu lernen. Denn sie mussten dem angeschlagen Schöpferkonzern von Ariel technicolor, Schinderellas Liste, Bimbo ähh Bimba ähh Dings und König der Blöden wieder Zugang zur heutigen konsumgeilen Terrorjugend verschaffen können würden sollten. Und eines hatte man in der liebevollen Chefetage des heimeligen Familienunternehmens längst begreifen müssen: Mit züchtigen Heile-Welt-Schmonzetten über Gerechtigkeit und die Macht der Liebe holt man das, vom Killer spielen und Christiansen kucken verrohte Jungvolk nicht zurück in die Arme des KKK. (kostenintensiver Komerzkrempel-Konsum) Um genügend Spenden für ihre, allein dem Gemeinwohl dienenden Philantrophengesellschaft zu erwirtschaften, brauchte man neues Know-how, denn selbst der Ankauf diverser Animationsschmieden hatte bisher nicht den nötigen Erfolg. So mussten des Schöpfers liebste Kreaturen nun also zur neusten Instanz für Message-placement (Allah is achtbar u.Ä.) und reziproken Bloodflow. Nach tagelangem Herumirren in glühend heissem Wüstensand (Heino) gelang es ihnen endlich seinen Unterschlupf ausfindig zu machen. Von Erschöpfung gezeichnet (Insider) liessen sich die beiden kastrierten Kinderhasser nieder, um sich erstmal bei ein paar gastfreundlichen Stockschlägen vom langen Marsch zu erholen. Doch Schreck lass ab, der gefeierte Fürst der Terrorzellen war schon seit längerem märtyrergleich zu Allah an Mohammeds Seite aufgefahren und züchtigte längst seine 74 Jungfrauen mit dem Barte des Propheten das die Wolken wackeln. „So ein sch..öner Scheissdreck, ihr stinkenden Ziegenficker!“ entfuhr es da Micky, der ja schon immer ein ausgemachter Antisemit war. Und auch Donald konnte sich nicht mehr beherrschen und fuhr die Gotteskrieger in gewohnt unverständlichem Geschnatter an, er würde die stinkenden Leichen ihrer Grossmütter in den Hals ficken, bis auf dem Grab Entengrütze wächst und der Abartigkeiten mehr. Die Talibanesen allerdings, bekannt für ihren Grossmut und ihre Toleranz, blieben ruhig sitzen und onanierten friedlich bis der Morgen graute, verprügelten dann Frau und Kinder, um sich anschliessend vorm nächsten NATO-Dixiklo ins Walhalla zu bomben.

Und die Moral von dem Scheiss: Wer glaubt das Osama/Walt Disney/die Moral noch lebt, der tut dumm sein wie Stulle und trotz allem noch Brot fressen tun!

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Also ähh, höhö Frauen wa, tragen immer hier Schuhe und höhöhö so Handtaschen, wa?! Höhöhö, n ganzen Schrank voll! (Stelle für Gelächter) Ick frag meine Freundin so: (kennter, kennter?!) Wozu brauchst du die ganzen Schuhe höhö, ich als ähh Mann, ich brauch ja keine Schuhe, höhö, oder Handtaschen. Und die quatschen, janzen Tach lang quatschen die. ähhh, über Schuhe und Handtaschen, (noch nich) quatschen mir den janzen Schrank voll mit ihrem Gequatsche! (jetzt) Und hier Sex wa, meine Freundin sagt ja immer, kennter, kennter?!: „Hau mir bloss ab mit deiner „German Kleinigkeit“, ich geh lieber Schuhe und Handtaschen kaufen.“ Höhöhö, wa?! Und ich sach dann immer: „Mach doch n Schuh, du Handtasche!“ (johl) Und dann wollnse immer quatschen nachm Sex, so über Schuhe und oder Gefühle und sowat. Ick sach denn immer, höhö: Ich ähh, bin n Mann, ick brauch keene Gefühle oder Handtaschen! (grühl) Und denne isse beleidigt, höhö, kennter, kennter?! `N ganzen Schrank voll beleidigt isse dann, aber hier kaufste Blumen oder ne Handtasche, dann is wider alles Schuh, wa!? Und hier, wennse ihre Tage hamm, höhö bzw. ohoh, dann is der Schrank aber mal ganz schnell voll mit Gequatsche, und alle Handtaschen fallen raus. Da hilft nur eens: Schuhe zu und wech! Ein Saufen gehen und hinterher neue Comedy schreiben, kennter nich, wa?! Aber eener muss ja dat Geld für die janzen Schuhe rankarren, wa! Und hier, höhö, habter schonma inne Handtasche rinjeglotzt von eure Alte, wa?! So voll mit Krempel, so Binden und Taschentücher, hihihi! Ich als Mann, ähh, sach denn immer: Ey, ähh Dings, Freundin, hast ja die Handtasche immer so voll mit Krempel und so, da passt ja keen einziger Schuh mehr rin. (Brüller) Aber nee, Kerle, jetze ma unter uns Kerle, so ohne ne Alte is halt och voll schwul irgendwie, oder? Denn müsstenwa am Ende noch selber Schuhe tragen oder Handtaschen in Schrank stellen. Ick sach immer: Frauen, also zumindest die die sich mit mir abgeben, sind ja voll doof und können nich Autofahren und quatschen immer so Zeugs vor sich hin und wollen Einkaufen gehen und so, aber zum ficken immer noch besser als die hohle Hand, wa?! (Gelächter und Schlussapplaus) Jahaha, dit kennter, wa?! Icke geh jetze mit meiner Ollen schuhe kaufen, Leute. (verdreht Augen und geht ab)

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Halleluja, endlich macht der Nazi-Papst Nägel mit Kreuzen und spricht aus, was seine pädophilen Priesteräffchen ja schon immer gewusst haben: Nur die heilige Mutter Kirche in Rom ist der einzig (ich wiederhole E I N Z I G ) wahre Weg zum Herzen Jesu Christi. All die anderen Sekten müssen schleunigst exorziert werden, und zwar mit aller geweihter Gewalt und brutalstmöglichem (Koch) Glauben der den Apostelerben so zur Verfügung steht. „Nagelt die Vernunft in das Volk, sag ich!“ (Leben des Brian) Denn wisset meine Brüder, der Teufel geht um, wer sich umsieht oder lacht kriegt den Buckel vollgemacht. Denn Glauben und besonders der Glauben an den good old Gottessohn ist kein Freizeitspass für Frauenliebhaber, nur der unbefleckte Pimmel eines katholischen Pfaffen spürt die göttlichen Schwingungen auf seiner unbeschnittenen Vorhaut. Herr Jesu so sprich, ist dies dein Wille, verkünden sie die göttliche Wahrheit? Lass mich nicht auch noch den letzten Rest an Glauben an das Gute im Katholiken verlieren. Denn du bist ja schliesslich am Kreuz gestorben für unsre Sünden. Doch selbst die Leiden, die du in Mel Gibsons Splatter-Trash so bildhaft durchlitten hast, reichen mittlerweile wohl kaum noch aus um all das Schlechte dieser Menschheit von uns zu nehmen. Und überhaupt, wäre denn das nicht eher ein Winkelzug des Teufels, uns von allen Sünden los zu sagen durch die Opferung eines Menschen? Zugegeben, ich weiss wenig über die verstaubten Geschichten dieses Glaubens, doch eines weiss ich sicher: Die finanziell fettgemästeten Popen in ihren goldgeschmückten Palästen werden wohl kaum im Sinne des Nazareners sein. So kommt zum Schluss wies kommen muss: Melancholie und der Verdruss, denn Schlechtigkeit in dieser Welt den Mächtigen zum Ruhm verhelft, so kann man heulen, sich beklagen, nicht durch Worte, nicht durch Taten lässt der Status Quo sich brechen, trotz der Religion Versprechen von des Himmels Heiligkeit, ist die Hölle uns nicht weit, all das Beten, all das Bitten, verdeckter Arsch, versteckte Titten, all das bringt uns nicht Erlösung, auch nicht des Herr Jesus Tötung, dort am Kreuze heut verehrt, doch sein Vermächtnis längst entehrt, so schwindet Hoffnung mir so sehr, das eines Tages Frieden wär..

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Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn verklemmte englische Sektenanhänger und noch verklemmtere deutsche Religionsfanaten einen eigenen Superkontinent aufmachen, Na?

A) Ein militaristischer Rassistenstaat mit Weltmachtsphantasien und offizieller Sexzensur.

B) Ein arroganter Gottesstaat voller Dummköpfe mit massig Atombomben und Serienmördern.

C) Ein eigenbrötlerischer Patriotenstaat voll bewaffneter Kreationisten mit dem Irrglauben unangreifbar zu sein.

D) Lauter miese Filme, in der die Rettung des amerikanischen Präsidenten der Weltrettung gleichgesetzt wird.

E) Das gelobte Land des Kapitalismus.

Was auch immer der Wahrheit zu nahe tritt, wird erschossen und hinterher in einem fairen Prozess zum Tode verurteilt. Doch auch abseits der Festivitäten zur Unabhängigkeit der Urdemokratie dreht sich die unwürdige Restwelt weiter im Kreis und um die Sonne rum. Ich weiss das, weil ich beobachtet habe das diese jeden Abend am Horizont zu verschwinden beliebt, nur um am nächsten Morgen am Selbigen wieder zu erscheinen. Das brachte mich auch auf die Idee, die Erde könnte gar rundherum ein rundliches Kugelgebilde darstellen, wenn man es vom Weltraum aus betrachten tät. Aber solange hierzulande noch die Chrischtdemokraten die Leitkultur vorbellen, sollt ich den Ketzer wohl lieber mal im Keller lassen. Ich will ja auch mitnichten abstreiten, das Europa und das vierte Reich im Besonderen sich voll und ganz über das christliche Wertsystem definieren tun. Jedes Loch zum Dummfick hergeben und sich hinterher fürs durchnudeln bedanken. Das wussten schon die frühen Fischköppe im römischen Kolosseum, als sie demütig ihren Leib zur Löwenspeisung hergaben. Da braucht sich auch niemand wundern, das diese Sekte im Vormittelalter so ausgeartet ist, hatte halt ne schwere Kindheit. Doch inzwischen ist der heilige Stuhl ja weitestgehend therapiert und konzentriert seine heilige Kraft nun vornehmlich auf Verkehrsberuhigung und Papstsiechtum. Aber genug davon, schliesslich ist mit dem L.E.D. grad die dollste Megaveranstaltung aller Zeiten seit dem Zweiten Weltkrieg zu Ende gegangen und hat mindestens 2-3 Milliarden Männekens von der Wichtigkeit des Energiesparens überzeugt. (beim WKII war es die Wichtigkeit von Atomwaffen, glaub ich.) Inklusive mich, denn nun werd ich nie mehr wieder nur so zum Gaudi das Wasser laufen lassen um wärmedämmenden Dreck von meinem Körper zu schrubben.

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Um mein löchriges Gedächtnis zu verdrängen, erinnern wir uns an längst vergessene Zeiten, als der Mensch noch starb wenn er sterben sollte und die restlichen Säugetiere noch eine theoretische Chance auf den Arterhalt hatten. Das Grass war grüner, der Himmel blauer und das Blut röter als es je ein gewaltverherrlichendes Medium abbilden könnte. Das Leben war kurz, aber die Haare umso länger. Ungefähr etwas später lebte ein Mann namens Mannfred zusammen mit einer Frau namens Fraufred, und ihr Leben war abseits dieses billigen Kalauers weniger spektakulär als beispielsweise ihr monatliches Begattungsritual. Rein – Raus, Rauf – Runter. Fettärschige Haus- & Karrierefrauen (Putzen & Putzen) kennen es zur Genüge: Wenn man erst mal seine Brut aus dem Oval gedrückt hat, schwindet oft das Verlangen seinerseits den behaarten Bierbauch an ihren Schwangerschaftsstreifen zu rubbeln. Doch Mann- und Fraufred wollten sich nicht mit dieser Monotonie der Horizontalen abfinden und gründeten an einem Samstagabend während des „Wer wird Millionär?“- Glotzens die „Initiative für ausfüllenderes Sexualisieren Langzeitliierter“, kurz IFASL abekürzt in Kurzform, aber das nur zur Textbefüllung und für Doofe. Gleich nachdem diese Initiative als eingetragener Verein zur Eintragung eingetragen war, liess es Fraufred auch nicht länger an aktivistischer Initiative mangeln und forderte knallhart 5 Minuten Cunnilingus in jedem Quartal. Doch auch Mannfred liess sich nicht übervorteilen und forderte als Auflage in den Lecki-Lecki-Paragraphen einzuarbeiten, das der Vollzug nur bei Einhaltung des Heckenbeschnitts im Schambereich auf Nullnorm zu bewältigen wäre, und forderte dreist auch gleichsam die orale Stimulanz am eigenen Schwellkörper von Minimum einer Minute pro Zusammenkunft. Die Korpulationsverhandlungen zogen sich noch einige Stunden hin, doch schliesslich konnte ein für beide Freds befriedigender Kompromiss gefunden werden (Puff und Gigolo). Und so konnte auch dieser Krisenherd ohne friedensstifende NATO-Manöver zu einem glücklichen Ende gebracht werden. Danken wir Gott für seine Idee der Prostitution!

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Monsunbeginn in Mitteldeutschland, es regnet donnernd und blitzt bedrohlich. Die Erde und ihre Bewohner sind dankbar und saugen mit ihrer ausgedörrten Haut gierig den sauren Platzregen auf. Überall spriessen die Cornichons, Oma freut sich und Opa häutet sich mal wieder. Obwohl man wohl meinen könnte das er mit 2.30 Meter mittlerweile die Normgrösse für denglishsprechende Flachländer in der EU erreicht haben sollte. Wenn er noch weiter wächst wird ein Verkauf an die von Hagen-Haltbarmachungs-Gmbh unmöglich. Vor allem muss ja auch noch 10 Prozent des Einkommens an die Karl-Moik- Heilands-gesellschaft abgeführt werden, um nach dem Tod als Plastinat im historischen Museum der Stadt stehen zu dürfen. Und bei der derzeit grassierenden Ameisenpest weiss niemand so genau ob am Schlachttag auch noch genug Alimente fürs Afterlife abfallen werden. Wobei dieser Verendungsvollzug natürlich nur für den einfachen Proletarier von nebenan gilt, bei medienpräsenten Personen wie Bezirksdiktatoren und 9live-Beamten wird der Tod oft bis zum 200. Lebensjahr hinausgezögert, mit allerlei Stammzellen von Babymäusen, Nacktmullen und Mammutbäumen. Um den leicht verunsicherbaren Menschenmatsch bis zum Plantod ihrer Generation ein einheitliches Herrscher- und Repräsentantenklima zu bieten. Das einzige Problem das diese paradiesische Zukunft plagt sind die Scientology-Fanatiker die sich regelmässig an L. Ron Hubbard`s Todestag durch Massenimplosionen der Resteverwertung ihrer Leiber entziehen. Aber dank der verbesserten Gedankenkontrollchips von Pringles mit BBQ-Geschmack wird wohl auch das bald der Vergangenheit angehören und die jeweils der Jahreszahl angepasste Gesamtpopulation der Erde kann endlich in keuchhustenfreiem Frieden ihrer TV-Schauarbeit nachgehen bis die Sonne abends runtergefahren wird.

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„The Sun Always Shines on T.V.“ sinngemäss sicherlich wohl weil ich vorhatte meinen, in letzter Zeit selbstsadistische Züge annehmenden Fernsehkonsum zu nutzen um eine unterhaltsame Spottschrift über das Programm im Besonderen und Unterhaltungsmedien im Allgemeinen niederzuschreiben. Stattdessen durchzuckte meinen Geist soeben die Idee das mal lieber zu lassen und dessen statt gewohnte Hähme in Richtung politisch engagierter Gutmenschen zu verspritzen, die sie ja grade in Rostock und drumrum mit Elan und revolutionärem Eifer für eine gerechtere Welt auch für Ausländer und den Alpen-Kammmolch anstehen. Um ihrem friedlichen und vom Merkel ausdrücklich erwünschten Protest wider der globalisierten Hassindustrie mit Witz und Kreativität Ausdruck zu verleihen. Während ich die meiste Zeit feist und mittlerweile sogar ziemlich fett auf meinem Arsch sitze und mir den einhändigen Kartenguru auf Questico reinziehe bis meine Hirnzellen hyperventilieren. Haben die denn nix anderes mehr im Kopp als ungewaschene Ideale und ungefilterten Tabakrauch? Wenn euch das fortschrittliche Wirtschaftssystem der Ressourcenverschwendung nicht genehm ist, wandert halt aus, nach Phantasialand oder so. Ich für mich bin mittlerweile jedenfalls fortgeschrittener Mitläufer und beruhige mein simuliertes schlechtes Gewissen ob des desolaten Schulobstprogramms in Äthiopien oder sonstwo mit gezieltem Mitleidskonsum von fair gedrehtem Tropenholzdildos mit Elfenbeinintarsien und einer Patenschaft für die kleine N`kombe. Wegen dieser Klimageschichte horte ich in meinem Schlüpper Verschmutzungsrechte und asiatische Kinderarbeit kommt mir nur noch ins Haus wenn sie vom TÜV geprüft wurde. Ihr seht, mit doofen Sitzstreiks oder bekloppten Rollenspielen àla Impro-Theater rettet ihr keinen einzigen Bumentopf im Regenwald. Aber mal unter uns Weltenrettern, ihr seid doch eh nur wegen des Happenings dort. Na gebts schon zu, son paar Bullen auf Trap halten, dick fett im Fernsehen sein und guten ostdeutschen Bernstein harzen. Na ja, solange ihr nich zuviele BWL-Vorlesungen verpasst.

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Es wird allmählich spät und meine Wanduhr läuft seit kurzem in extremer SlowMo, ich warte schon seit Tagen das es Sieben schlägt. Das versprüht gewissermassen eine rastlose Ruhe und versinnbildlicht mit Sicherheit meinen persönlichen Stillstand zurzeit. Denn wenn ich ehrlich bin, hab ich nicht so recht Lust mich weiterhin für meine Existenz in irgendeiner Form zu engagieren. So labe ich mich tagein tagaus an Hideo Kojima`s Meisterwerk Metal Gear Solid 2 und versuche mir Zitate zu merken um sie bei Gelegenheit zwecks Belesenheitssimulation auf andere Individuen stimmungsvoll wirken zu lassen. Lasst mich kurz nachdenken…. „Selbst wenn ein Bauer zur Königin wird, er bleibt doch nur eine Schachfigur“

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Meister Fetz stand stramm im Morgenmantel und Sorgenfalten frassen sich genüsslich in seine pockenarbige Stirn. Haut und Härchen wölbten sich sichtbar durch die dunklen Gedanken die hinter ihnen stattfanden. Zu lang schon war sie fort, seine kleine Tochter, sein Augenstern, sein Honigkuchen-schimmelschleim. Dort draussen allein und schutzlos in dieser betongrau gefliesten Vorstadtwelt. Hilflos ausgeliefert den Trieben schamloser Kleinkrimineller die mit glasigem Blick ihren jugendlichen Liebreiz verschlingen würden. Gefangen in den Tentakeln der Konsum-güterkrake und ihren sündigen Locken. Wehleidig wimmernd nach Orientierung inmitten all dieser Versuchungen. Er konnte nicht länger warten und verzweifeln, etwas musste getan werden. Und bei Gott, er würde es tatsächlich tun. Elegant ergriff er sein Buntfalten-beinkleid und schlüpfte hinein, warf sich seine Strickjacken-attrappe über die schlaffen Schultern und stach seine besockten Füsse schwungvoll in die dunkelbraunen Herrenslipper. „Ich muss nun gehen, geliebtes Weib, um die Frucht unsrer Liebe aus den Klauen der Zivilisation zu erretten:“ Ergriffen erwiderte sie ihm: „Ach Fetz, Leibesbefruchter mein, so willst du dich denn stürzen in des Moloches Maul um tapfer zu behüten deiner Lenden Keimlings Spross. So geh denn hin und nimm diesen Kuss von mir als Zehrung für den Weg durch die Haine der Lieblosigkeit.“ „Hab Dank, edles Frauenzimmer und sorge dich nicht allzusehr, ich kehre zurück mit unserem Kinde noch bevor dein Braten zu zähe ist.“ So stürmte er denn dann los zu seinem treuen Gespann und trieb an das Ross zum Galopp in die Fremde hinein. Über Felder und Wiesen, staubige Strassen entlang zog der Gaul seinen Knechter mit Hieben bedankt. „Heya du Mähre, so spute dich sehr mein Töchterlein holen trotz dichtem Verkehr“ Nach Stunden erblickte er schaudernd die schillernden Türme der Stadt, die wolllüstig thronten tief in Gottes Sphär. Seine Augen sahen Dinge, die nie zuvor er sah, nur Sünde und Siechtum beherbergt dies Babylon aus Steinen und Stahl. Freizügige Damen schlichen ums Gespann, kicherten und schickerten und boten sich an. Doch Fetz blieb standhaft, reinlich und koscher im Intimbereich, nur auf die Rettung seiner Tochter versteift. Endlich, nach qualvoller Reise am Ziel, entstieg er dem Sitze und beklopfte die Tür. „Ja, was willste“ sprach ein finstrer Mann mit düstrer Stimme zu Fetzens. „Wohlan, werter Herr, des Töchterchens Rettung ist mein Begehr, so saget mir geschwind: habt ihr sie erblickt oder waren sie blind?“ „Nun, lasst mich denken, sodann, ich weiss es: verpiss dich, sonst fängste dir eine, Mann!“ Traurig und enttäuscht sank Fetz zusammen, vor Kummer ganz bleich und gedankenverhangen. Da sprang seine Kleine wie plötzlich vorbei, ganz munter und fröhlich als wärs einerlei. „Klara, mein Engel, mein Schwan, bist du es oder narrt mich der Wahn?“ „Alter, oh Gott, was tust du denn hier tun?“ „Ganz krank vor Sorge war ich, mein Kind, das ich allein in der Gosse dich find!“ „Ach Vater, ach Vater, krieg dich ein, heul hier nich rum und fick dich ins Bein. Ich hab dir gesagt das ich euch verlass, weil mir euer spiessiges Leben verhasst. So geh denn zurück zur Muttern ins Heim und nimm deine Pillen recht täglich ein. Und bitte versteh doch, ich bin nicht mehr klein, ich bin jetzt ne Hure und drück mir täglich einen! Da kommt mein Beschützer, so entschwinde rasch, sonst zerschlägt er dein Gesicht zu Matsch.“ Und die Moral von der Geschicht, ist fraglich …oder nicht?!

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Der Text verweigert sich beharrlich, so bleibt mir nur noch der Widersinn, in Worte gefasstes Nichtstun, plakative Untätigkeit… aufgebauscht zum Spektakel. Ich bin leer und funktioniere bis die Funken meinen Leib verlassen. Wozu Lieben, wozu Hassen, wozu dem Leben einen Sinn verpassen? Ich vergeude die Zeit, die mir bleibt…

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Im Haus von Bruno und Klaus, einem frischverpopopaartem Paar veganer Schweissfussfetischisten mit Hang zum Staubsaugen, hing seit Jahren schon ein Schinken einsam und verlassen auf dem Dachboden und bedauerte sein Dasein. Ein schön flauschiger Mantel schimmernder Schimmel hatte sich… nee Quatsch, das kann ja gar nicht schimmeln weil die basischen Zustände an seiner Oberfläche jeglichen Wachstum verhindern, oder etwa doch?! Jedenfalls war er ranzig, falls das möglich sein sollte. Gehen wir einfach mal davon aus das er da schon vorm Einzug der gleichgeschlechtlich gepolten Gentlemen hing und nie bemerkt wurde. Ja genau, jener Schinken jedenfalls hing dort und blies Trübsal, denn selbst wenn es absurd erscheinen mag, ein Schinken will gegessen werden. Auch wenn das Schwein dem er einst als Bein diente sicher nicht so gedacht haben dürfte, wenn es denn denken konnte. Die zwei Hübschen unten jedenfalls dachten nicht im feuchten Traum daran einen alten ranzigen Schinken, von dessen Existenz sie nix wussten, zu vertilgen. Ein Dilemma sondergleichen denn es scheint nur der geneigte Leser selbst von der gepökelten Exdelikatesse zu wissen. Ich der ich hier schreibe, habs schon längst wieder vergessen weil es im ersten Stock inzwischen zu einem robusten eheähnlichen Krach gekommen war. Klaus schrie Bruno an und Bruno keifte auf Klaus ein was meine volle Konzentration fordert. Denn ein Grund für das Gekabbel will erklärt werden, verdammt, fällt mir nix ein. Ausser vielleicht, das Bruno Klaus vorwarf sich mit Frauenfüssen zu verlustieren wenn er zur Veganerfortbildung an der Volkshochschule ging. Na ja, kürzen wir es einmal ab und sagen einfach, Klaus lief heulend den Dachboden hinauf, fand den Schinken, verliebte sich und beide Herren zogen ihn von nun an auf wie ihr eigen Arschgeboren. Bis dann eines Tages im Mai, als der Schinken draussen abhing ein Rottweiler vorbeikam, ihn auffrass und anschliessend an Dehydrierung starb. Damit wär das auch erledigt!

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Gewöhnlich bin ich ja nicht ganz so lebensverneinend. Ich hab auch nur Spass gemacht, ha ha ha, SPASS, versteht ihr: S P A H A H A S S S!!! Und eigentlich is ja alles auch nur halb so schlimm: Fernsehen eine angenehme und sinnvolle Beschäftigung, zumindest sinnvoller als Massenmord. Und massenproduzierte Produkte sind lebensnotwendig, nur weil ich neidisch bin das ich nich so opulent leben kann wie Paris Hilton muss ich ja nicht gleich jeden Markenfetischisten als intellektuell impotenten Idioten diffamieren. Tut mir leid, natürlich kann man lachen und glücklich sein, warum auch nicht. Die Welt ist doch schön im Centerpark und ähh überall sonst. Das Kinder in Afrika verhungern oder töten müssen oder ihre Körper verkaufen is ja eigentlich auch fast kaum meine Schuld. Also Augen zu und durch, da damm da damm! Ach is das schön, die Sonne scheint und alles grünt so grün wie Soylent Günther, ob Sommer oder Winter. Das is ja aber auch gar nicht schlimm, im Amazonas hats noch nie geschneit ausser Holzflöckchen-Weissröckchen. Also vergess ich das alles ganz schnell wieder, meine Erinnerungen sind eklige Lügen und in der Zeitung wird immer die Wahrheit geschrieben über die weisen Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft die immer nur unser Bestes wollen. ICH BIN SO GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN, GOTTVERDAMMT! Das Leben ist schön wie ein multipler Orgasmus auf Heroin mit Zuckerwatte im Mund. Jubel Jubel – Freu Freu! (mehrfach täglich wiederholen)

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Aber Abstand Genossen, aufgepasst und angeschnallt. Ratter-Ratter rollt der Rubel ein ins Häusschen, frisst Frau und Kind nur um später am Abend dann im Getränkemarkt zu versacken.WIR sind Weltmeister im gut aussehen und sich dabei schlecht fühlen oder wie Wolfgang Schäuble sagen würde: ABSCHIESSEN IM INNEREN! Jawollo, immer rin mitm Hardgas inne Rübe. Suff, suff, suff und die Perspektive klart uff, will ich doch meinen. Beim Gehirn-zellenzählen neulich, ich war grad bei 20, da kam mir son Dingens, als wo Leute haben, die Schulbildung genossen und ich redete mir ein das eigentlich auch Robbenschlachten Einschaltquoten und Sympathien einfahren könnte, wenn die WM dazu in Deutschland stattfänd und die deutschen Klopper die Vorrunde übertöten täten könnten. Is aber sicher Unfug, was im groben Zustand ja strafbar ist laut Gesetzestext. Also Hose runter und im Stechschritt die Hauptstrasse herunterparadiert bis die Eier wundgescheurt sind. Klopf, klopf -wer ist da?- Ich bins, der Zeitgeist und ich sage euch, mit recyceltem Zeugs regiert ihr auch weiter die willenlosen Wirbler. Oder wie einer schrieb der nicht zitiert werden darf: „Propaganda hat sich immer an den Einfältigsten unter ihnen zu orientieren.“ Kennen sie noch dieses Gefühl, als sie sich um nichts Sorgen machen mussten? Wir geben es ihnen wieder und wieder und wieder und wieder – aufgehübscht und in Formaten verpackt. Damit sie ihre Zeit nicht mit eigenständigem Denken über Vorgänge der Arterhaltung vergeuden müssen, gibt es Promis zum klatschen, Skandälchen in kleinen Dosen und am Schluss kommt der Gottschalk und überzieht wieder gnadenlos seine Frist. So ists, der Sensenmann wird arbeitslos und die bedingt Lebenden lagern isoliert in durchrationalisierten Betreungskasernen. Kampfreserve für von Hagen`s Rahmenprogramm zum Endsieg der Idiotie. Husch-Husch ins Körbchen mit den Silikontaschen, denn sex sells for god sake. Denkt doch an die Kinder, die verlieren jedwede Orientierung im Wald der Wahrnehmungen. Was soll Mathe und Geographie, wenn die Welt denen nichts mehr zu bieten hat ausser einem Sitzplatz und ner Infusion auf dem Parkplatz für Humankapital? Könnte Marx das noch erleben wir würden ihn zum Prophet erheben. Doch wozu, einer wie die anderen, kommt Macht dann gut Nacht. Für den guten Willen gibts ja immer noch die Paralympics. Shit, das geht nun schon so lange vor und auf der Stelle, tritt sich selbst in die Eier und kotzt das aus was es morgen wieder frühstückt. Rundherum ein fröhlicher Wonneproppen, der sich durch die Geschichte kugelt und geifernd grinst ins Angesicht seiner Schöpferin. So ists, so bleibts, mittlerweile tuts mir auch nich mal mehr leid das ich das weiss. Denn ihr wisst das doch auch aber scheisst drauf, oder verdrängt das mit häuslichem Idyll. Geborgenheit im Kleinen blendet die grosse Tragödie aus bis sie doch wieder wie eine heisse Nadel den Traum platzen lässt. Trunkenheit und Highsein ist besser als „dabei sein“. Ich bleib leise und schrei in mich hinein bis ich erbreche und mein Leid in die Welt trage. Von der Wiege bis zur Bahre, befriedigt eure Triebe mit der Ware der Konzerne, erniedrigt euch selbst und eurer Paradies bis die Nichtigkeit in den Himmel spriesst. Erschiesst euer Eigen und rottet aus was euch nicht ähnelt, verspottet die Schöpfung, spuckt Gott ins Gesicht – Es interessiert ihn nicht mehr, ihr seid alle längst tot, nur zu beschäftigt damit euer Ego zu streicheln als das ihr den fauligen Gestank bemerken würdet.

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Der Schattenwald trohnt seit Äonen schon in dieser Welt
erstreckt sich über Millionen von Klonen, seelenlos entstellt.

Der Mensch regiert diesen blauen Planeten mit eiserner Hand,
errichtet das Denkmal seiner Existenz auf treibenden Sand.

Er bebaut grüne Weiden von keimendem Grass
mit Monumenten der Eitelkeit aus Eisen und Glas.

Seine Gedanken bestimmt von Angst und von Neid,
sein Handeln türmt Gärten voll Krankheit und Leid.

Er zerstört was ihm geliehen und preist das was bleibt,
Beton und Benzin in trostloser Einsamkeit.

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JAAA, hast schon richtig gehört du ARSCH, deine Zeit ist vorbei. Jetzt beginnt die Ära von Mighty-Morality-Man, ungebildeter Unter(schichten)mensch, und das Blöde wird untergehen, HOHOHO! Mighty-Morality-Man weiss was Bildungsbürger wünschen: Abschottung und Weinverkostung, Überlegenheit und Diskussionsforen, Bücher und Jugendstil, Gesetztes und Menüfolgen, Zufriedenheit und Karriere, Reportagen und Hinterfragen, Reizthemen und Liedermacher, Fleischloses und Benimm, kalorienarm und kohlensäurefrei, Konversation und Kompromisse, schadstoffarm aber eloquent. Und all das werden sie bekommen, denn ich, der Mighty-Morality-Man, werde von nun an darüber wachen das die Klugen sich mehren und das Präkariat in sich zusammenstürzt wie die Rentenpyramide in einer physikalischen Wirklichkeit. Denkfaules Arbeitsgemüse hat ausgedient, eure Muskelkraft ist überflüssig und mit staatlich finanzierten Müssiggang ist es nun endlich Durchfall, ihr Ficker! Denn die neue Zeit bricht an und der Mensch wird schalten statt walten, also bildet euch oder sterbt. Ich, Mighty-Morality-Man, bin gesandt von einer höheren Macht um der Menschheit den Weg nach oben auf der Evolutionsleiter zu weisen und sie endlich von biologischen Altlasten und emotionalen Fossilien zu befreien. Also dann nix für ungut, aber ohne Abitur kein Weiterleben mehr möglich, ihr Doofies. Nur um euch bei DSDS auszulachen ist eure Fütterung doch etwas zu teuer. Wenn ihr wenigstens reich wärt, aber so ist da leider nix mehr zu machen. Also dann, frisch – fromm – fröhlich – Freitod ihr Dämels, aber zack zack oder muss ich, Mighty-Morality-Man, nachhelfen?

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Der Frühling schwänzelt schon um die Ecken der Hausbauten und vergiftet Mutter Erdes ausgelaugte Haut mit Unkraut. Meine Katze verstarb kürzlich nach erfüllter Lebensabsolvierung und ich, ich sitz hier und frag mich ob ich noch ganz bei Prost bin. Rabumms rumort es rundherum in der Helligkeit des Tages, doch nur in meiner eingebildeten Erinnerung lebt noch dieser Geist, diese Verheissung von einst. Des Wahnwitz Ursprung sogenannt, im stummen Blick verrät der taube Verstand den lahmenden Willen. Mangelnder Anstand zwingt meinem Verhalten die Taktlosigkeit auf. Rastlos die Suche nach der Macht die uns eint, entfernt der Gedanke sich vom Fleisch und bereist die Sphären der Unendlichkeit, bereit zur Erkenntnis, geleitet durch Menschlichkeit und Fleiss. Nicht sehend erfühlt er die Richtung des Seins, Verständnis mustert den Feind, letztendlich verblasst mein Karma vor seiner Armada aus Spielen, Brot und Gelaber. Erdrückend umfassend erfasst es die Massen, ein rastloses Prassen und Verschwenden. Ohne Inhalt, ohne Sinn schwemmen sie auf an ihrem Überfluss während ihr Leben verrinnt. Genuss ohne Reue, jeden Abend ne Neue. Perlen vor die Säue jedes weitere Wort, ich weiss es doch fahr fort weil ich noch hoff das ihr alle irgendwann die Augen öffnet und schreit beim Anblick der Scheisse die euch einkreist, und wenn nich gibts halt wieder Eiszeit.

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Ich hab ein Haus, ein sündhaft teures Haus, ein Frauchen hinterm Herd, der hau ich auf die Schnauze drauf! In meinem Haus, dem sündhaft teurem Haus, da prügelsch ihr die Scheisse raus!

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Heut.. zutage kann ja wirklich je-der Spakko rumlaufen und leben ohne das sich auch nur Einer daran stösst. DAS MUSS AUFHÖREN, holdrio, und das sag ich hier nicht im Scherz sondern im Vollbesitz meiner alkoholbedingten Besoffenheit. IHR ALLE DA DRAUSSEN müsst endlich aufhören zu tolerieren das ihr von Mitmenschen umgeben in einer Solidargemeinschaft versauern müsst! DENN ihr könntet auch prima ganz alleine zurechtkommen, hab ich nicht recht? BRINGT SIE ALLE UM ..verDAMMT worauf wartet ihr eigentlich noch? Auf n´ Zeichen Gottes, das ihr auserwählt seid seinen Zorn zu vollstrecken? BULLSHIT ihr Schwuchteln, das muss von euch aus kommen, Hass aus tiefstem Herzen der die Welt vom Überfluss erlöst, holdrio! Das SOLL ja nun nicht heissen das ihr jetzt gleich blindlings manisch lachend in eurer Nachbarschaft Amok-hopping machen müsst. Nein, fangt doch erstmal klein an und tötet ein paar Millionen Keime indem ihr euch ne schöne Tasse Tee kocht oder killt ein paar Hirnzellen mit etwas Strohrum. Und DANN, wenn ihr wirklich wirklich bereit seid euren Mitmenschen zärtlich schmunzelnd die Schädeldecke zu perforieren, probiert es doch zunächst bei Oma aus. Die freut sich über jeden Besuch und Gegenwehr wird kaum zu erwarten sein. Wenn ihr dann das RICHTIGE Feeling habt um der Überbevölkerung zu begegnen, nichts wie ab zum Baumarkt und ne Nagelpistole erstanden. Dann kanns nämlich auch schon losgehen mit der Rache des Individuums an der Gemeinschaft, holdrio! Und schreibt mir doch mal was euch dabei so durch den Kopf ging wenn ihr fertig seit. Ich bin ja SOOOwas von gespannt.

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Bist du eigentlich deutsch genug, um in Hessen oder Bayern ohne Gewissensbisse leben zu können? Oder bist du sogar schon zu deutsch für diese Hinterwäldler?

Finde es heraus:

1.) Es wird die deutsche Nationalhymne gespielt, was tun sie?

– Gar nichts!

– Ich gehe ins Stillgestanden, erhebe den rechten Arm auf Augenhöhe und gröhle die erste Strophe fehlerfrei.

– Ich schüttele den Kopf und frage mich warum eine moderne Demokratie sich noch mit derart militaristischen Zeremoniel beschämt.

2.) Ihr Sohn outet sich als Homosexueller, was tun sie?

– Ich denke mir: Gleiches Recht für alle und besorg es ihm so wie seiner Schwester.

– Ich versuche das Amt für Rassenhygiene zu erreichen, um diese widernatürliche Drecksau zu denunzieren.

– Ich frage mich was die Nachbarn wohl denken werden

3.) Demokratie ist..

– Wenn man sich über alles lustig machen kann und es keinen interessiert.

– Eine Erfindung der ungläubigen Teufel um unser Frauen zu entehren!

– Die ultimative Staatsform, die alle Individuen ohne Ansehen von Rasse oder Religion gleichberechtigt verarscht.

– Eine gute Chance die Macht zu ergreifen!

4.) Die deutsche Nationalmannschaft verliert 1 : 9 gegen die Reserve der E-Jugend aus Usbekistan. Was denken sie?

– Schade Deutschland, alles ist vorbei, alles ist vorbei, alles ist vorbei!

– KRIEG!!!!

– Ja gut, ähhhh, der Klinsmann, ähh, is schon n Weichei, ähhh!

5.) An ihrem neuen Arbeitsplatz arbeiten sie unter einer Frau, wie gehen sie damit um?

– Na ja, irgendwann werd ich auch ma oben liegen, schliesslich ist der Stellungswechsel elementar bei Pornoproduktionen.

– Stoiber is n Weichei!

– Karrieregeile Drecksschlampe, nur hochgebumst, ich könnt das eh viel besser usw.

6.) Ihr Kind möchte die in ihrer Familie gebräuchliche Religion nicht mehr ausüben, wie reagieren sie darauf?

– Verstossen

– Ausgrenzen

– Verachten

7.) Pressefreiheit ist..

– Das höchste Gut in einer funktionierenden Demokratie.

– Absolut überflüssig für einen Analphabeten

– Nur eine schwache Ausrede für die Existenz der BILD-Zeitung.

8.) Ihre Frau beginnt wider Erwarten mit dem eigenen Denken und stellt ihre absolutistischen Herrschaftsansprüche innerhalb der Familie in Frage, was nun?

– Ich suche meinen Geistlichen auf und frage nach dem geeigneten Züchtigungsinstrument für die vorlaute Schlampe.

– Das würde mir meine Mutti niemals antun!

– Ja Herrin, jaaa, gib mir Tiernamen!

9.) Ihre Tochter verliebt sich ausserhalb ihrer Ethnie, was tun sie?

– Prügel, Stubenarrest und Zwangsmitgliedschaft beim BDM.

– Ihren Brüder zum Ehrenmord anstiften.

– Ich frage mich, warum ich nicht mehr gut genug für sie bin!

10.) Die CDU ist..

– Die Nachfolgeorganisation der NSDAP.

– Helmut Kohl

– Das ultimative Böse!

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RADIKALes Denken ist gefragt, Kameraden ..kill or be killed.. lautet die Motivation! Genug gefressen, nun wird geschissen und zwar mitten ins Gesicht unsrer gesichtslosen Feinde. Ballt die Fäuste und verhasst die Herzen, unser Sturm wird losbrechen wenn der Morgen früht und jene die uns klein hielten werden kurz- und klein gehackt. Wir werden auf den Ruinen ihrer Unterdrückungsmaschinerie tanzen und jucheen. Wir werden ihre Flaggen flammend schwenken bis nur noch Rauch von ihrer Herrschaft zeugt. Lasst uns gemeinsam streiten, gemeinsam Verluste erleiden um unsre Freiheit zu gewinnen. Ihre Bauten werden fallen, unsere Ketten zerfasern und die Sonne wird weiter scheinen, heller und schöner als jemals zuvor! Unser ehrlicher Hass wird reinigen und roden was uns einst den Blick auf die Wahrheit verschleiert hat. Wir werden sehen und erkennen, wenn unsre Zellen brennen. die Verderbten werden verdorren – von innen heraus. Ein neuer Geist wird schwingen durch die Luft und wahre Liebe wird erblühen in einem endlosen Meer der Düfte und Gerüche. Schönheit wird herrschen und unser Hass wird weichen der Zufriedenheit. So lasst uns nun kämpfen und leiden in Zusammenhalt auf das in der ganzen Welt unser Ruf erschallt: FREIHEIT ODER TOD!

Tja, so oder so ähnlich hätte es kommen können, kam es aber nicht. Stattdessen kam die Stromrechnung, und da soll nun einer durchblicken!

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Im kuschligen Katzenfutterfachgeschäft langweilt sich Susanna gar unschön und beschliesst sogleich die Beleuchtung anzustarren, die ihr den Gefallen prompt erwidert. Der Duft von getrocknetem Haut- & Knorpelpressflaisch schwängert die Luft an diesem verschneiten Montagmorgen und die Postbotin fährt ihre Runden in der Stadt ohne Namen als zum Erstaunen der Ereignislosigkeit ein strammer Jüngling den Laden betritt um seiner Mieze Fressbares zu beschaffen. Schreitend bahnt er sich seinen Weg durch die Regale bis er nur einen Kuss entfernt von Susanna zum Stillstand kommt und mit maskuliner Stimme ein „Morjen, ham se Mauzies Mischflaischmix, junge Frau?“ von seinen samtweichen Lippen in den Raum stellt. Von Verblüffung verzaubert entfährt ihr nur ein „Ja, hammwa da“ und gleich hinterdrein noch ein „Isch hols Ihnen gleich ma“. Mit zittrigen Fingern kramt sie ein 2 Kilo-Vorteilspack aus dem Lager und eilt zurück zum Tresen um dem Unbekannten seinen Konsumwunsch zu erfüllen. „Dat macht denn zwee Euro fuffzich der Herr“ haucht sie verführerisch als er sicheren Griffes seine Brieftasche der Wärme seines Gesässes beraubt und einen Fünfzigeuroschein auf die Verkaufsinteraktionsfläche fallen lässt. Das Knistern in der Luft wird unerträglich als sie ihm zärtlich zuflüstert: „Hammses nich kleiner?“ Vollens ihrem Charme verfallen kann er nur noch eines sagen: „Nö!“ So nimmt die Romanze ihren Lauf und nach einer ausgiebigen Kennenlernphase heiraten die Beiden und erfreuen ihre Umwelt mit vielen neuen Erdenbürgern. Jaja, die Liebe versüsst das Leben doch so sehr, nur schade das ich Diabetes habe.

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Ernsthaft, Faust und Fuss verhelfen schnell und unkompliziert zu Klarheit. Warum ewig labern wenn die Ruhe und Klarheit nur einen Faustschlag ins Gesicht entfernt ist. Ich habe nie verstanden was die Leute an ihrem endlosen Palaver so interessant finden, Bumm Zack und Ritze is! Du bist nicht meiner Meinung? – Dann friss Faust, Votze. Des einfachen Mannes Wortschatz setzt sich nun mal aus Schlägen und Tritten zusammen. Is ja auch nix schlimmes bei, wie ich finde. Wenn alles in einem fairen Rahmen und ohne Waffen abläuft, ist ne gute Schlägerei heilsamer als wochenlange Psychotherapie. Diese Gewalt steckt nun mal in uns, sie rumort und poltert unter der zivilisatorischen Maske, sie zu verleugnen und zu unterdrücken führt nur zum Exzess. Also lasst euer „Wir sind besser als Tiere und können unsere Differenzen friedlich lösen!“-Geseiere da wo es hingehört, in der grossen Weltpolitik! Ich hab Wochenende ordentlich ausgeteilt und auch einiges eingesteckt, und fühle mich wie neugeboren. Die Lippe schmerzt, das krümelige Blut kitzelt in der Nase aber scheiss drauf, ich lebe noch und hab es wieder einmal spüren dürfen. Ich danke für jeden Schlag der mich traf und jubiliere über jeden gelandeten Treffer. Mag das primitiv sein, ich fühl mich der restlichen Fauna ohnehin nicht so überlegen wie Evolutionsbiologen mich glauben machen wollen. Ich spüre das Tier in mir und das fühlt sich verdammt gut an. Wenn man zu Boden geht und Dreck schmeckt, sich wieder aufrichtet und seinem Gegenüber mit der Faust selbigen Dreck schmecken lässt, da geht nichts drüber! Ich glaube ja das das auch der wahre Grund für den aufrechten Gang war, die Affen wollten sich ma richtig die Fresse polieren!

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Man kann ihn nicht zwingen, wenn er sich wohlfühlt soll er bleiben, sich fortpflanzen und sterben in diesem Schrank. Frau Müller aus dem Dritten schleppt sich polternd und lamentierend an meiner Tür vorbei um ihren morgendlichen, nein halt, allabendlichen Spaziergang zu Fleischer und Bäcker ..oder doch morgens? Jedenfalls reiss ich ruckartig die Tür auf und brülle auf die gebrechliche Frau ein: „JUTEN MORJEN FRAU MÜLLER! NA WIE IS, NOCH ALLES FIT IM SCHRITT? Doch sie versteht nicht, denn ihr Hörgerät schaltet sie nur zum Fernsehen ein, weil: „Det dumme Jelaber von de meisten Menschen mussich nich hören.“ Recht hatse, ich schlag die Tür wieder leise zu und polk mir etwas Schmalz aus den Ohren um den Türspion zu schmieren. Mein Magen bellt laut auf, so das ich nicht umhin komme mich am Sack zu kratzen und die olle Schrulle noch etwas mehr zusammen zu schreien. Doch, die ist längst tot und stattdessen muss sich der Ersthelfer nun meine Beschallung gefallen lassen. Drei Schläge aufs Fressbrett später liege ich in meinem Flur und bewundere die Blutflecken an der Decke. Den obligatorischen Tritt in den Schritt steck ich locker weg und krieche leise wimmernd ins Bad hinein um heisses Wasser über meine Platzwunden rinnen zu lassen. Den zwei Zähnen, die den Abfluss hinunterklimpern, trauere ich nur kurz hinterher. Meine innere Uhr mahnt mich plötzlich meinen neuen Ein-Euro-Job wahrzunehmen, Hundescheisse liest sich schliesslich nicht von selbst auf. Und so streife ich ein paar stinkende Lumpen über meinen solariumgebräunten Astralkörper und retuschiere die gröbsten Flecken im Gesicht mit etwas Make Up. *Knall* macht die Tür hinter mir. Mit Gedanken an Amoklauf und Serienmord schlendere ich gutgelaunt das Treppenhaus hinab und freue mich auf einen Tag voller Erniedrigungen in der Gosse. Im Schrank unterdessen hat der Hamster nun schon das zweite Päckchen Kautabak angebrochen, der schwarze Schleim läuft links und rechts aus seinen prall gefüllten Backentaschen. Soll er halt!

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Früh am Morgen, zu früh für meinen Geschmack! Die erste motorische Reaktion fingert nach der Schachtel Kippen, entlässt einen Sargnagel aus dem Dunkel des Big-Packs in das Dunkel meines Schlafgemachs. Jetzt fehlt nur noch ein Funken, doch das Feuerzeug ist unauffindbar, zumindest in dieser menschenaugenfeindlichen Beleuchtungssituation. Also gehts Richtung Küche, vorher noch ein kurzer Zwischenstopp auf dem Herrenkloset, um den pochenden Schmerz der Blase zu tilgen. Kippe ins Maul, Hand an Schwanz und laufen lassen. Ahhhaha – himmlischer Orgasmuscousin, noch ein Schüttler für den letzten Tropfen und ein Fausthieb für die Spülung, dann führt mich mein Weg auch schon gen Toaster. Den Hebel nach unten gedrückt und schon glimmt der Stengel. Der Toaster kann gleich weiter glühen, denn die Hand fährt zur Kühlschranktür und lässt sie mit einem Ruck aufschnellen. Gleissendes Licht brennt sich in die Pupillen, nach kurzer Regeneration der Sehfähigkeit wird die Tüte Toastbrot der Kälte entrissen und nach Entnahme zweier Scheiben zusammengeknüllt zurück ins eisige Verliess geworfen. Die Weichbrotscheiben landen im Röststoffproduzenten und ein Häufchen Asche auf dem Schneidbrett -FUCK- Na ja, kurz unters Wasser gehalten, mit dem Handtuch notdürftig getrocknet und schon wird der Kühlautomat wieder geöffnet. Nach kurzer Bestandsaufnahme landen Käse, Kräuterquark und ein Liter fast abgelaufener H-Milch knapp neben dem Schneidebrett. Die Kühlschranktür fällt unter lautstarkem Klirren der sich auf dem Kühlschrank befindlichen, leeren Whiskyflaschen wieder zu. Nach eingehender Geruchsanalyse fliesst der Kuhsaft in ein Oktoberfestmaß und wird dort gierig vom bereits eingefülltem Kakaopulver aufgesaugt. Der Federmechanismus des Toasters kündet von der Bräunung der Weissbrote und veranlasst mich zum belegen selbiger mit den dafür vorgesehenen Milchprodukte. -Zack- und wieder ein Häufchen Asche, direkt auf den Käse, son Dreck. Aber einmal pusten und alles ist wieder gut. Mit Glas in der einen, Toast in der anderen Hand und der Kippe im Maul begebe ich mich zum Sofa. Danach hab ich dann meine grosse Liebe gefunden, dramatisch wieder verloren und die Welt vorm Untergang gerettet, aber den Aschgeschmack dieses Käsetoastes hab ich meinen Lebtag nie mehr vergessen.

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Einst vor einiger Zeit in einer niederbayrischen Provinzstadt lebte eine Katze. Sie war überwiegend schwarz mit einer weissen Pfote und einem halbweissen Köpfchen, ein niedliches Miezi war das, ja ja! Eines Tages streifte Mauzie zufrieden schnurrend durchs Dorf und erfreute sich am Duft der Blumen und genoss das tänzelnde Kitzeln der Sonnenstrahlen auf ihrem Näschen. Grazil schritt sie die schmale Hauptstrasse entlang und beäugte neugierig das emsige Treiben der Dörfler um sie herum. Sie strich vorbei am prachtvoll restaurierten Bürgermeisterhäusle und setzte ihr Lustwandeln in einer Seitengasse fort. Man kann wohl mit Recht behaupten, das dies eine glückliche Kreatur war, denn nichts macht eine Katze glücklicher als satt zu sein. Und diese Katze war satt, eine satte Katze! Nur leider ist eine satte Katze auch etwas träge, der prall gefüllte Bauch zieht schwer am drahtigen Körper. Und so bemerkt sie nicht rechtzeitig die Bande halbstarker Raben, die ihr auflauerten um sich an ihr zu sättigen. Aber liebe Kinder, so ist die Natur nun mal: Fressen und gefressen werden. Blut und herausgerissene Gedärme bestimmen die Szenerie. Und nächste Woche erzähl ich euch dann die Geschichte vom satten Raben der einem Flusspferd zum Opfer fällt.

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Wer texte vervielfältigt oder verfälscht, oder vervielfältigte oder verfälschte Texte in diesen Thread in Umlauf bringt, wird mit Verhängnis nicht unter Ewigkeit bestraft!

So sieht das das Gesetz, denn nicht immer kann man darauf bauen, das man es hier und überhaupt überall mit intelligenten, ihr Handel abwägende Individuen zu tun bekommt, die die Tragweite unvorschriftsmässiger Handlungen im Voraus kalkulieren können und sich im vollsten Bewusstsein ihrer geistigen Kräfte einen Dreck darum scheren. Drum denken auch sie immer daran, was einstmals der unbedeutende schlesische Bauernhofgehilfe Ernst Zubrink sagte: „Wir leben in einer Welt voller Ungerechtigkeit, aber wir leben, und ist das nicht die grösste Ungerechtigkeit in dieser Welt?“ Das regt zum Vergessen an, nicht wahr?! Da wird einem doch glatt schlagartig bewusst, was für ein unbedeutender Langweiler man doch sein muss, wenn man sich Derartiges zu Gemüt zu führen. Aber Kopf hoch und Zopf ab, auch ich würdige mich schliesslich regelmässig herab hier zu erscheinen um diese unnütze Seite des geifernden Konsumentenbetreungsinfotainment und Zielgruppen-bedröhnungsmarketings etwas mit meiner schlichten Prosa zu schmücken. Zurück zu alten Werten, sag ich immer, der Hahn ist schliesslich erst tot wenn er nicht mehr scharrt. In diesem Sinne, allen Freunden der Ornithologie ein dreifaches Hatschie und ein schlechtes Gewissen.

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